Josephine Baker.
Fotoabzug in der Größe 202 x 244 mm.
Auf professionellem Fotopapier.
Auf weißem Karton kaschiert.
Nach einer Photographie von Madame d´Ora (Paris) aus dem Jahr 1928.
Mit minimalen Alterungs- und Gebrauchsspuren, sonst sehr guter Zustand.
Späterer neuzeitlicher Abzug, vermutlich aus den 70er- oder 80er-Jahren.
Later print, probably from the 70s or 80s.
Hervorragende Bild-Qualität – extrem selten!!!
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Photo is sold as a collector's item only and no copyrights are being sold here.
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Zu Rückgabe und AGB bitte mich-Seite beachten. Die dort hinterlegten Informationen sind verbindlicher Bestandteil dieses Angebots/dieser Artikelbeschreibung!1928, 20. Jahrhundert, 20er – Jahre, actor, actress, Akt, Aktaufnahme, Aktfotografie, Amazone, Anmut, anmutig, Ars gratia artis, art, Art Deco, art history, Artdeco, artist, Ästhetik, Atelier, Atelierfoto, Ausdruckstanz, Avantgarde, barefoot, barfuß, beauties, Beine, Bildnis, Bildnisphotographie, Bohème, Bohemians, Bourgeoisie, Brust, Bühne, burlesk, Burleske, Burlesque, burlesque dancer, Burlesque Stars, Busen, Cabaret, Casino de Paris, Choreographie, cultural history, Dame, Dämon Weib, dance, dancer, dancing, Darsteller, Dekolleté, Design, Diva, edel, Edeldame, Edelleute, elegance, elegant, Eleganz, entertainer, Entertainment & Stars, Eros, erotic, Erotic Photography, Erotica, Erotik, Erotika, erotique, Erotische Fotografie, Evakostüm, Exhibitionismus, exklusiv, Exotic, Exotik, exotische Tänzerin, Exotismus, expresionismo, Expressionismus, expressionnisme, extravagant, F-75017 Paris, famous celebrities, Fantasie, Feet, female, feminin, femininity, Femme fatale, Fetisch, Fetischismus, Fetish, Fotografie, Fotokunst, Fotomodell, France, Frankreich, Frau, Freikörperkultur, french, Füße, Geschlechtsleben, Gesellschaft, Gesellschaftsleben, Gestaltung, Girl, Glamour, Glamour Girl, Grazie, grazienhaft, grazil, graziös, Grotesk-Tanz, Gymnastik, Haltung und Balance, Harmonie, High Society, Hintern, Histoire de Moeurs, Historische Bilder, History of Manners, internationale Stars, intim, Jew, Jews, Judaica, Jugend, jugendliche Schönheit, Junge Dame, Kabaret, Kamera-Kunst, Körper, Körperhaltung, Körperkultur, Kreation, Kreativität, Kultur, Kulturgeschichte, Kunst, Kunstfotografie, Kunstgeschichte, Künstler, Künstleratelier, Künstlerin, Künstlerpersönlichkeit, Künstlerporträt, Lady, Lasterleben, lavish topless revue shows, Lebensreform, Lebenstil & Mode, Legenden, legs, Lichtbild, Lichtbildkünstler, Lichtbildwesen, Lichtkunst, Lichtstimmung, Luxus, model, modèle, Modell, modern, Moderne, mondän, monochrome, Music, Musik, Musiktheater, Nachtleben, nackt, Nacktheit, Nacktkultur, Nacktsport, Nackttanz, naked, Naturalismus, Naturism, Naturismus, Nostalgie, nude, nudes, Nudism, Nudisme, Nudismus, nudity, Oben-ohne-Revue-Shows, Paradies, Paris, Pariser Clubs, Parisian Showgirl, Persönlichkeiten, Phantasie, Phantastik, Photografie, Photographica, Photographie, Photographie erotique, photography, Pin up, Pinup, Pin-up, Plaisirs, Po, Poesie, Porträt, Porträtfotografie, Prominente, Revue, Roaring twenties, Romantik, Sängerin, schick, Schönheit, Schönheiten, Sexualität, Sexualite, Sexuality, Sexy, showgirl, Showstars, Sinnenrausch, Sittengeschichte, Spiritualität, Stil, Strip, Striptease, Tanz, Tänzerin, Tanzkunst, Tanzkünstlerin, Tanzmoderne, topless dancers, Traumbilder, Träumerei, Traumwelt, Twenties, Vamp, Varieté, vornehm, Voyeur, Voyeurismus, Weib, Weiblichkeit, women, zeitgenössische Kunst, Zeitgeschehen, Zeitgeschichte, Zwanziger Jahre Madame d’Ora, eigentlich Dora Philippine Kallmus, auch Dora Kallmus (* 20. März 1881 in Wien; † 30. Oktober 1963 in Frohnleiten/Steiermark) war eine österreichische Fotografin. Leben Madame d’Ora entstammte einer alten jüdischen Familie, ihr Großvater war als wundertätiger Rabbi im Burgenland tätig. Zu Madame d’Oras Verwandten gehörten unter anderem die Schauspielerin Rosa Bertens (1860–1934) und der Komponist Erich Wolfgang Korngold. Madame d’Ora wurde 1881 als Tochter des Hofgerichts-Advokaten Philipp Kallmus in Wien geboren. Nach dem frühen Tod ihrer Mutter Malwine, geborene Sonnenberg, wurde sie mit ihrer Schwester Anna Malvine (1878-1941) von der Großmutter erzogen. Als Frau war es zum damaligen Zeitpunkt schwierig, eine Ausbildung als Fotografin zu erhalten. Madame d’Ora konnte bei Besuchen im Atelier des Gesellschaftsfotografen Hans Makart Erfahrung sammeln und erhielt als erste Frau Zutritt zu den Theoriekursen der Wiener Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt, jedoch nicht zu deren Praxisseminaren. Um mehr Erfahrungen zu sammeln, nahm sie ab 1906 in Berlin Fotografie- und Retuscheunterricht bei Nicola Perscheid und eröffnete 1907 bereits unter ihrem Künstlernamen Madame d’Ora zusammen mit Arthur Benda das Atelier d’Ora im ersten Wiener Bezirk. Sie fertigte Porträtaufnahmen von „unbekannten“ Menschen, wurde aber vor allem mit Porträtaufnahmen der Wiener Künstler- und Intellektuellenszene bekannt. Sie fertigte Fotografien von Alma Mahler-Werfel, Arthur Schnitzler, Anna Pawlowa, Gustav Klimt und Emilie Flöge, Marie Gutheil-Schoder, Pablo Casals, Berta Zuckerkandl-Szeps und Anita Berber. Im Jahr 1916 fotografierte sie die Krönung von Karl I. zum König von Ungarn und stellte eine Porträtserie der gesamten kaiserlichen Familie her. Mit zunehmendem in- und ausländischem Erfolg war sie ab 1917 als Modefotografin tätig. Es bestanden enge Kontakte zur Modeabteilung der Wiener Werkstätte. Madame d’Ora gab 1927 das Atelier d’Ora an Arthur Benda ab und zog nach Paris, wo sie seit 1925 ein eigenes Fotoatelier betrieb. In Paris baute sie ihren Ruhm als Gesellschafts- und Künstlerfotografin aus und wurde die Hauptfotografin des Schauspielers und Sängers Maurice Chevalier. Sie fertigte Aufnahmen von Josephine Baker, Tamara de Lempicka, Fritzi Massary und Coco Chanel. Weiterhin arbeitete sie als Modefotografin unter anderem für Die Dame und Officiel de la Couture et de la Mode und die großen Pariser Modehäuser wie Rochas, Patou, Lanvin und Chanel. Insgesamt entstanden zwischen 1907 und 1927 rund 90.000 Aufnahmen. Ein Großteil dieser Aufnahmen befindet sich heute im Besitz des Bildarchivs der Österreichischen Nationalbibliothek. Der Beginn des Zweiten Weltkriegs bedeutet zunächst auch das Ende der Gesellschaftsfotografin Madame d’Ora. Sie hatte bereits 1940 ihr Pariser Atelier verkauft und lebte als Flüchtling in Südfrankreich in ungleich schwierigeren Verhältnissen. Madame d’Ora kehrte erst 1946 nach Österreich zurück und fotografierte Flüchtlingslager und das zerstörte Wien. Obwohl sie zur Gesellschaftsfotografie zurückfand und Porträts von Somerset Maugham, Yehudi Menuhin und Marc Chagall schuf, findet sich in ihrem Spätwerk auch die sogenannte „Schlachthof-Serie“, deren Bilder in drastischen Farben zum Beispiel Pferde-Embryos in einer Mülltonne, geschlachtete Hasen und gehäutete Lämmer zeigen. In Folge eines Autounfalls 1959 verlor Madame d’Ora ihr Gedächtnis. Sie verbrachte ihre letzten Lebensjahre bei einer Freundin ihrer ermordeten Schwester Anna in Frohnleiten, wo sie 1963 starb. Der Nachlass Madame d’Oras wird heute von der Österreichischen Nationalbibliothek (Bildarchiv und Theatersammlung) in Wien und dem Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg verwaltet. Auszeichnungen Die Königlich Kaiserliche Photographische Gesellschaft nahm Madame d’Ora 1905 als erstes weibliches Mitglied auf. Josephine Baker (* 3. Juni 1906 in St. Louis, Missouri, USA; † 12. April 1975 in Paris), geboren als Freda Josephine McDonald, war eine US-amerikanische Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin. 1937 nahm sie die französische Staatsbürgerschaft an. Leben Sie wird als uneheliche Tochter des jüdischen Schlagzeugers Eddie Carson und der Waschfrau Carrie McDonald in St. Louis, Missouri, geboren. Sie wächst in ärmlichen Verhältnissen auf. Von ihrer Mutter wird sie Tumpie genannt. Der Spitzname Tumpie ist eine Abwandlung des Namens Humpty Dumpty aus dem Kinderbuch Alice hinter den Spiegeln von Lewis Carroll. 1907 wird ihr Bruder Richard geboren und der Vater verlässt im gleichen Jahr die Familie. 1911 heiratet die Mutter ein zweites Mal und Josephine bekommt zwei Halbgeschwister aus dieser Ehe. Sie und ihr Bruder Richard werden von ihrem Stiefvater Arthur Martin adoptiert. Am 2. Juli 1917 erlebt Baker ein Pogrom in St. Louis mit, bei dem nach manchen Berichten bis zu hundert Menschen ermordet werden. Dieses Erlebnis prägt sie so stark, dass sie später zu einer engagierten Kämpferin gegen Rassismus wird. Mit 13 Jahren wird sie von ihrer Mutter mit einem um viele Jahre älteren Mann verheiratet. Im gleichen Jahr hat sie ihre ersten Auftritte als Komparsin im Booker Washington Theatre in St. Louis. Die Ehe mit Willie Wells hält jedoch nur einige Wochen. 1921 heiratet sie den Zugbegleiter Willie Baker, den sie zwar 1925 verlässt, dessen Nachnamen sie aber zeitlebens behält. Ihre Laufbahn begann mit 16 Jahren am Standard Theatre in Philadelphia. Anschließend ging sie nach New York und erhielt ein Engagement in einer Vaudeville-Truppe, mit der sie ein halbes Jahr durch die USA tourte. Von 1923 bis 1924 war sie Chorus-Girl in der musikalischen Komödie Shuffle Along in New York und trat dann in der schwarzen Revue The Chocolate Dandies auf. Nach Auftritten im New Yorker Plantation Club verpflichtete sie sich für La Revue Nègre, die am 2. Oktober 1925 in Paris im Théâtre des Champs-Elysées Premiere hatte. Mit ihrem Tanz eroberte sie das Pariser Publikum im Sturm, das erstmals einen Charleston zu sehen bekam. André Levinson schrieb begeistert: "Josephine ist kein groteskes schwarzes Tanzgirl mehr, sondern jene schwarze Venus, die den Dichter Baudelaire in seinen Träumen heimsuchte." Weitere Stationen mit La Revue Nègre waren Brüssel und Berlin, wo sie am 14. Januar 1926 im Nelson-Theater am Kurfürstendamm erstmals in Deutschland auftrat. 1926 und 1927 war sie der Star der Folies Bergère. Sie trat in zwei Revuen von Louis Kenarchand auf, in der sie mit ihrem berühmten Bananenröckchen tanzte. Ende 1926 heiratete sie öffentlichkeitswirksam den sizilianischen Steinmetz Giuseppe Pepito Abatino, der zuvor bereits künstlerisch in ihren Shows mitwirkte. Abatino, der sich als Graf Di Albertini ausgab, wurde zu Josephine Bakers Geliebtem und Manager. Baker trug nun aus Gründen der Publicity als erste schwarze Amerikanerin einen europäischen Adelstitel. Der österreichische Architekt Adolf Loos entwarf 1928 ein Haus für Josephine Baker mit schwarz-weiß gestreifter Marmorfassade, das jedoch nicht zur Ausführung gelangte. Wegen ihrer unglaublichen Kostüme und Tänze erhielt sie Auftrittsverbote in Wien, Prag, Budapest und München, was sie um so interessanter für das Publikum machte. An Bord des Schiffes "Giulio Cesare" sang sie in der Kabine für Le Corbusier, der sie nackt zeichnete und daraufhin neue Bauten aus dem Geiste ihres Tanzes forderte; er baute nach der Begegnung die "Villa Savoye". Nach einer Tournee durch Osteuropa und Südamerika trat sie vor allem als Sängerin in Erscheinung. J'ai deux amours, Aux Îles Hawai und Pretty Little Baby zählten zu ihren erfolgreichsten Liedern. Sie spielte u. a. die Hauptrolle in den Filmen La Sirène des Tropiques 1927, Zouzou 1934 und Princesse Tam-Tam 1935. Schnell wurde sie zur erfolgreichsten US-amerikanischen Unterhalterin in Frankreich, wohingegen sie in den USA unter Rassenvorurteilen zu leiden hatte. 1936 fiel sie in den USA mit einer Show der Ziegfeld Follies durch, worunter sie sehr litt. Auch ihr Privatleben, das sechs Ehen miteinschloss, war wenig glücklich. 1937 nahm Josephine Baker die französische Staatsbürgerschaft an. Die Kriegsjahre des Zweiten Weltkriegs verbrachte sie in Frankreich und Nordafrika. Sie trat vor französischen Truppen auf und arbeitete für die Résistance und den Geheimdienst. Sie machte den Pilotenschein, wurde Leutnant und erhielt nach Kriegsende u. a. die Rosette der Legion d'honneur. 1947 heiratete sie ihren Orchesterleiter Jo Bouillon. Sie blieben bis 1957 zusammen und wurden 1961 geschieden. Obwohl sie in Frankreich lebte, unterstützte sie die US-amerikanische Bürgerrechtsbewegung schon in den fünfziger Jahren. Sie protestierte auf ungewöhnliche Weise gegen Rassismus, indem sie zwölf Waisenkinder unterschiedlicher Hautfarben adoptierte. Auf diese Weise gründete sie eine Familie, mit der sie, manchmal unter schwierigen finanziellen Bedingungen, auf Schloss Château des Milandes im südfranzösischen Perigord lebte. 1956 kündigte sie ihren Rückzug von der Bühne an, feierte aber 1961 schon ihr Comeback und trat 1973 erfolgreich in der Carnegie Hall auf. 1960 wurde Josephine Baker Mitglied der Freimaurerei in der Loge Nouvelle Jérusalem der Grande Loge Féminine de France. Am 8. April 1975 war die Premiere ihrer Show Joséphine, in der sie ihr fünfzigjähriges Bühnen-Jubiläum feierte. Kurz darauf erlitt sie eine Gehirnblutung, an deren Folgen sie am 12. April starb. Josephine Baker schrieb mehrere Autobiografien, die jeweils eine andere Geschichte über ihre Karriere und ihre Familie beinhalteten. Sie war die erste US-Amerikanerin, die mit einem französischen Militärbegräbnis geehrt wurde. Sie liegt in Monaco begraben. Filmographie 1927 - Die Frauen von Folies Bergères 1927 - La revue des revues 1927 - La sirène des tropiques 1928 - Le pompier des Folies Bergère 1929 - La folie du jour 1934 - Zouzou 1935 - Princesse Tam Tam 1940 - Moulin Rouge 1945 - Fausse alerte 1954 - An Jedem Finger Zehn 1955 - Carosello del varietà 1963 - Grüße aus Zürich.