Phyllitis scolopendrium 'Angustifolium' – der Hirschzungenfarn

Immergrüner Farn · 30 bis 50 cm · für kalkhaltigen Schatten · 11 x 11 cm Topf · 1 Pflanze

Der Farn, der nicht wie ein Farn aussieht: ungeteilte, glänzende Zungen statt gefiederter Wedel, immergrün, und als einziger im Sortiment ausdrücklich kalkliebend.

  • Ungeteilte, glänzende Zungen – die auffälligste Blattform der Gruppe
  • Immergrün: steht auch von November bis April im Beet
  • Kalkliebend – braucht kalkhaltigen Boden, anders als der Rippenfarn
  • Ideal am Fuß alter Mauern und in Kalkfelsspalten
  • Winterhart bis −25 °C, schneckenfest

Die Bilder zeigen ausgewachsene Pflanzen und größere Gruppen; was geliefert wird, steht unten im Kasten. Gezogen in unserer Gärtnerei in Goch am Niederrhein, in 3. Generation.

Staudenbetrieb in 3. GenerationFrische Gärtnerqualität direkt vom Feld

Hirschzungenfarn – immergrün, ungeteilt, kalkliebend

Immergrüner Farn · 30 bis 50 cm · für kalkhaltigen Schatten · 11 x 11 cm Topf (1 Liter) · 1 Pflanze

Der glänzende Trichter
Ungeteilte, glänzende Zungen aus einem Trichter – die auffälligste Blattform unter den Farnen.

Was der Hirschzungenfarn ausmacht

Phyllitis scolopendrium ist der Sonderfall unter den Farnen: Statt gefiederter Wedel hat er ungeteilte, glänzend dunkelgrüne Zungen, die aus einem Trichter aufsteigen und 30 bis 50 cm lang werden. Auf der Rückseite sitzen die Sporen in langen schrägen Streifen wie die Beine eines Tausendfüßlers – daher der Artname scolopendrium.

Er ist immergrün, und das macht ihn im Schattenbeet besonders wertvoll: Von November bis April, wenn Regenbogenfarn und Straußenfarn eingezogen sind, steht er noch da. Nach einem harten Winter sehen die alten Wedel mitgenommen aus; sie werden im Februar bodennah abgeschnitten, und im April rollen die neuen aus.

Eine Angabe unserer Produktseite ist wichtig und ausnahmsweise genau richtig: „kalkliebend“. Der Hirschzungenfarn ist der einzige Farn unseres Sortiments, der Kalk braucht – und damit der genaue Gegenspieler des Rippenfarns, der kalkfreien sauren Boden verlangt. Die beiden gehören nicht nebeneinander.

Im feuchten Schatten
Sein Naturstandort: schattig, feucht, kalkhaltig, windstill.
Der junge Wedel
Wie bei allen Farnen rollt sich der neue Wedel aus einer Spirale auf. Hier ist die Zunge noch eingerollt.

Fünf Gründe für diesen Farn

  1. Eine Blattform, die es sonst nicht gibt. Ungeteilte glänzende Zungen zwischen gefiederten Nachbarn.
  2. Immergrün. Von November bis April die einzige grüne Struktur im Schattenbeet.
  3. Für Kalkböden. Wo andere Farne kümmern, steht er richtig.
  4. Mauerfüße und Felsspalten. Sein natürlicher Standort – im Garten unterschätzt.
  5. Schneckenfest und winterhart. Bis −25 °C, ohne Schutz.
Schmale, glatte Zungen
So sieht die Sorte ‚Angustifolium‘ aus – schmalblättrig und wenig gewellt.

Auf einen Blick

Botanischer Name
Phyllitis scolopendrium 'Angustifolium'
Deutscher Name
Hirschzungenfarn
Höhe
30 bis 50 cm
Breite
30 bis 40 cm
Laub
Immergrün – die Wedel bleiben den Winter über stehen
Blattform
Ungeteilte, glänzende Zungen – untypisch für einen Farn
Boden-pH
Kalkliebend – der einzige unter unseren Farnen
Winter
Immergrün; nach hartem Frost mit braunen Rändern
Pflanzabstand
30 bis 40 cm, mindestens drei Stück
Standort
Halbschattig bis schattig, gern am Fuß einer Mauer
Boden
Humos, durchlässig, feucht und KALKHALTIG – kein saurer Boden
Wasserbedarf
Mittel – gleichmäßig feucht, nie ganz austrocknen
Winterhärte
Frosthart bis −25 °C
Rückschnitt
Im Februar oder März die alten Wedel bodennah
Pflegeaufwand
Gering

Pflege

Standort

Halbschattig bis schattig, gern am Fuß einer Mauer. Farne kommen aus dem Wald, und das heißt nicht nur „dunkel“, sondern auch „windstill und gleichmäßig feucht“. Ein zugiger Nordbalkon ist für einen Farn schwieriger als eine geschützte Ecke mit zwei Stunden Morgensonne. Was die Wedel wirklich schädigt, ist die Kombination aus Wind und Sonne: Sie trocknet die feinen Fiedern schneller aus, als die Wurzeln nachliefern können, und die Ränder werden braun.

Boden

Humos, durchlässig, gleichmäßig feucht – und kalkhaltig. Das ist der wichtigste Unterschied zu allen anderen Farnen dieser Gruppe: Der Hirschzungenfarn ist kalkliebend, während der Rippenfarn kalkfreien sauren Boden braucht. Auf saurem Boden bleibt er klein und blass. Eine Handvoll Algenkalk oder gemahlener Kalkstein ins Pflanzloch löst das dauerhaft.

Bewässerung

Gleichmäßig feucht halten, besonders im ersten Jahr. Farne haben feine Wurzeln dicht unter der Oberfläche und verzeihen kein Austrocknen – ein Farn, der einmal komplett trocken stand, wirft seine Wedel ab und braucht ein Jahr zur Erholung. Lieber selten und durchdringend wässern als oft und oberflächlich. Eine Mulchschicht spart die Hälfte der Gießgänge.

Düngung

Eine Handvoll Laubkompost im Frühjahr, mehr braucht kein Farn. Wichtiger als jeder Dünger ist eine Mulchschicht aus Laub oder feinem Rindenhumus: Sie hält die Feuchtigkeit, die der Farn braucht, und ahmt genau das nach, was am natürlichen Standort passiert – auf dem Waldboden liegt jedes Jahr eine neue Laubschicht. Mineraldünger ist bei Farnen eher schädlich; er treibt weiche Wedel, die bei Wind und Sonne schnell braune Ränder bekommen.

Rückschnitt

Im Spätwinter, kurz bevor der Neuaustrieb kommt – ausdrücklich nicht im Herbst. Die alten Wedel legen sich über den Wurzelstock und schützen ihn; wer sie im Oktober wegschneidet, nimmt der Pflanze diesen Schutz. Im Februar oder März werden sie bodennah abgeschnitten, bevor sich die neuen Schneckenköpfe entrollen. Danach nicht mehr hineinschneiden: Ein beschädigter junger Wedel wächst nicht nach, er bleibt das ganze Jahr so.

Überwinterung

Winterhart bis etwa −25 °C, ohne Schutz. Farne sind an unser Klima angepasst, und diese hier wachsen ganzjährig im Freiland unserer Gärtnerei auf. Was ihnen im Winter schadet, ist nicht der Frost, sondern Kahlfrost ohne Schneedecke bei gleichzeitigem Wind – dagegen hilft eine Handbreit Laub über dem Wurzelstock. Im Kübel das Gefäß an eine geschützte Wand rücken.

Im Beet mit Mulch
Eine Handbreit Laub oder Rindenhumus obenauf ist bei Farnen mehr wert als jede Düngung.
Aufrechte Zungen
Die neuen Wedel im Frühjahr, bevor sie sich überneigen.

Im Garten verwenden

  • Am Fuß einer Mauer: der beste Platz, den man ihm geben kann – schattig, kalkhaltig, mit Wasserzug aus dem Mauerwerk.
  • Im schattigen Beet zwischen gefiederten Farnen: die ungeteilte Blattform ist der stärkste Kontrast, den man mit Farnen erzeugen kann.
  • Als Wintergerüst: zusammen mit Schildfarn – die beiden immergrünen Sorten tragen das Beet durch den Winter.
  • In Fugen und Spalten: Treppenwangen, Trockenmauern, Brunnenränder – überall dort, wo Kalk und Schatten zusammenkommen.
  • Im Kübel: ab zehn Litern, mit kalkhaltigem Substrat und schattigem Stand.
  • Nicht geeignet: saurer Moorbeetboden; neben dem Rippenfarn, der das Gegenteil braucht; pralle Sonne.
Am Fels
Der Standort, für den die Art gebaut ist – Kalkfelsspalten mit Wasserzug.

Ehrlich gesagt: Das solltest du vorher wissen

  • Er ist der einzige Kalkliebhaber unter unseren Farnen. Hier steht auf unserer Produktseite ausnahmsweise genau das Richtige: „kalkliebend“. Der Hirschzungenfarn wächst in der Natur in Kalkfelsspalten, an alten Mauern und in feuchten Kalkbuchenwäldern – er ist einer der wenigen Farne, die Kalk nicht nur vertragen, sondern brauchen. Auf saurem Boden kümmert er. Praktisch heißt das: eine Handvoll Algenkalk oder gemahlener Kalkstein ins Pflanzloch, und wenn eine alte Mauer im Garten steht, ist der Fuß dieser Mauer sein bester Platz. Und es heißt: Er passt gerade nicht neben unseren Rippenfarn, der genau das Gegenteil braucht – kalkfreien, sauren Boden.
  • Er sieht nicht aus wie ein Farn – das ist der halbe Reiz. Fast alle Farne haben gefiederte Wedel. Der Hirschzungenfarn hat ungeteilte, glänzende, zungenförmige Blätter, die aus einem Trichter aufsteigen – wenn er zwischen anderen Farnen steht, fällt er sofort auf. Auf der Rückseite sitzen die Sporen in langen, schrägen Streifen, die aussehen wie die Rippen eines Blattes; daher der lateinische Name scolopendrium, „Tausendfüßler“. Wer im Schattenbeet Abwechslung will, ohne die Farbe zu wechseln, bekommt sie hier über die Blattform.
  • Ob du wirklich ‚Angustifolium‘ bekommst, ist eine gute Frage. Der Sortenname bedeutet „schmalblättrig“, und unsere Produktseite beschreibt das Laub im selben Satz als „schmal“ und „leicht gewellt“. Auf den sieben Produktbildern zeigen vier breite, stark gewellte Wedel – das ist der Habitus von ‚Crispum‘ oder ‚Undulatum‘ – und zwei zeigen die glatten, schmalen Zungen, die zum Namen passen. Der Hirschzungenfarn wird überwiegend aus Sporen vermehrt, und dabei spalten die Sorten stark auf: Aus einer Aussaat von ‚Angustifolium‘ kommen regelmäßig Pflanzen mit breiteren und welligeren Wedeln. Wir sagen das lieber vorher, als dass jemand nachmisst. Was sicher ist: Es ist ein Hirschzungenfarn, er ist immergrün, und die Zunge ist ungeteilt.
  • Immergrün heißt nicht makellos. Der Hirschzungenfarn behält sein Laub den ganzen Winter, und das ist der Grund, warum er im Schattenbeet so wertvoll ist – zwischen November und April steht dort sonst wenig. Nach einem harten Winter mit Kahlfrost sehen die alten Wedel allerdings mitgenommen aus: braune Ränder, aufgeplatzte Stellen, teilweise flach am Boden. Das ist normal. Sie werden im Februar oder März bodennah abgeschnitten, und im April rollen die neuen aus – dann steht er wieder makellos da. Wer sie stehen lässt, hat das ganze Jahr über braune Reste im frischen Grün.
  • Einzeln wirkt ein Farn verloren. Das ist die wichtigste Gestaltungsregel für diese Pflanzengruppe, und sie steht in unserem Schattengarten-Ratgeber: mindestens drei Pflanzen derselben Sorte. Ein einzelner Farn zwischen Stauden sieht aus wie ein Zufall; drei nebeneinander erzeugen sofort Waldatmosphäre. Für eine Fläche von fünf Quadratmetern unter einem Baum rechnet man mit fünf bis sieben mittelgroßen Farnen als Grundgerüst, dazu Bodendecker und Schattenstauden. Deshalb gibt es diese Angebote auch als Dreier- und Zehnerpaket.
  • Ein Farn ist kein Bodendecker – auch wenn unsere Produktseiten das schreiben. Der Satz „in Gruppen gepflanzt bildet der Farn dichte, grüne Teppiche und unterdrückt Unkraut“ steht bei fünf unserer neun Farn-Sorten, und er stimmt bei keiner. Farne sind Horstbildner: Jede Pflanze steht für sich, wächst von Jahr zu Jahr breiter und lässt den Boden dazwischen offen. Zwischen drei Farnen wächst Unkraut so gut wie überall sonst. Unser eigener Ratgeber „Schattengarten gestalten“ sagt es richtig und ordnet die Schichten so: Bodendecker rund 10 cm, Stauden rund 40 cm, Farne bis 60 cm. Und unser Beitrag über Rasenalternativen führt acht Bodendecker auf – keinen einzigen Farn. Wer eine Fläche schließen will, kombiniert Farne mit einem echten Bodendecker darunter: Waldsteinie, Elfenblume, Wald-Hainsimse oder Schaumblüte.
  • Unter alten Bäumen ist es schwieriger, als es aussieht. Der klassische Platz für Farne ist die dunkle Ecke unter einem großen Baum – und genau dort ist die Konkurrenz am härtesten. Buchen- und Birkenwurzeln ziehen dem Boden Wasser und Nährstoffe weg, oft bis dicht unter die Oberfläche. Ein Farn, der dort im Frühjahr gepflanzt wird und im ersten Sommer nicht gegossen wird, kommt selten durch. Was hilft: großzügig Kompost und Lauberde einarbeiten, ein leicht erhöhtes Pflanzbeet anlegen, im ersten Jahr regelmäßig gießen – lieber selten und durchdringend als oft und oberflächlich – und danach dauerhaft mulchen. Ab dem zweiten Jahr läuft es meist von allein.
  • Farne blühen nicht, und sie machen keine Samen. Auf der Rückseite der Wedel sitzen im Sommer braune Punkte oder Streifen – die Sporenbehälter. Das sind keine Schädlinge, kein Rost und keine Krankheit, sondern die Vermehrung der Pflanze, und sie sind ein Zeichen dafür, dass es dem Farn gut geht. Wir erwähnen es, weil uns diese Frage regelmäßig erreicht. Nebenbei: Auf unserer Produktseite steht bei einer Sorte „Winterwedel zur Samenbildung“ – auch das sind Sporen.
  • Warum „Ziergras“ aus dem Titel verschwunden ist. In allen 27 unserer Farn-Titel stand ein Klammerblock mit dem Wort „Ziergras“ – bei einer Pflanze, die kein Gras ist und nicht einmal zu den Blütenpflanzen gehört. Farne vermehren sich über Sporen, haben kein Blüten- und kein Samenstadium und sind stammesgeschichtlich rund 200 Millionen Jahre älter als jedes Gras. Bei einer Sorte stand sogar „Ziergras/Gräser/Farn“, also zweimal dasselbe falsche Wort. An seiner Stelle steht jetzt der deutsche Name der Art und das Wort „Schatten“ – danach wird tatsächlich gesucht.

Häufige Fragen

Wie hoch wird dieser Farn?

30 bis 50 cm

Wie sieht er im Winter aus?

Immergrün – die Wedel bleiben den Winter über stehen

Welchen Boden braucht er?

Humos, durchlässig, feucht und KALKHALTIG – kein saurer Boden

Verträgt er Sonne?

Direkte Mittagssonne nicht. Morgen- oder Abendsonne geht, wenn der Boden feucht bleibt. In der prallen Sonne bekommen die Wedel braune Ränder und rollen sich ein.

Ist er ein Bodendecker?

Nein – auch wenn unsere Produktseiten das bei mehreren Farnen schreiben. Farne sind Horstbildner und lassen den Boden dazwischen offen. Für eine geschlossene Fläche braucht es einen echten Bodendecker darunter: Waldsteinie, Elfenblume oder Wald-Hainsimse.

Wie viele Pflanzen brauche ich?

Mindestens drei derselben Sorte, sonst wirkt es zufällig. Für fünf Quadratmeter unter einem Baum fünf bis sieben Farne als Grundgerüst.

Wann schneide ich zurück?

Im Spätwinter, kurz bevor der Neuaustrieb kommt – nicht im Herbst. Die alten Wedel schützen den Wurzelstock über den Winter.

Was sind die braunen Punkte auf der Blattunterseite?

Sporenbehälter. Farne blühen nicht und bilden keine Samen; sie vermehren sich über Sporen. Die Punkte sind ein Zeichen von Gesundheit, kein Schädlingsbefall.

Geht der Farn im Kübel?

Ja, mit zwei Bedingungen: ein Gefäß ab zehn Litern, damit der Ballen nicht durchtrocknet, und ein schattiger Platz. Im Topf ist Gießen die eigentliche Pflege – Farne verzeihen kein Austrocknen.

Fressen Schnecken Farne?

Kaum. Die Wedel enthalten Bitterstoffe und sind für Schnecken uninteressant – das ist einer der großen Vorteile gegenüber Funkien, die im Schattenbeet oft der Hauptleidtragende sind.

Braucht er wirklich Kalk?

Ja, das ist seine Besonderheit. Auf saurem Boden kümmert er. Eine Handvoll Algenkalk ins Pflanzloch genügt; am Fuß einer Mauer steht er von selbst richtig.

Warum sehen die Bilder unterschiedlich aus?

Der Hirschzungenfarn wird aus Sporen vermehrt und spaltet dabei stark auf. Manche Pflanzen haben schmale glatte Zungen, andere breitere und welligere. Die Sorte ‚Angustifolium‘ meint die schmale Form.


Fazit

Der Hirschzungenfarn ist die Ausnahme unter den Farnen: ungeteilte, glänzende Zungen statt gefiederter Wedel, immergrün, 30 bis 50 cm hoch. Im Schattenbeet ist er die Struktur, die auch im Januar noch dasteht.

Die eine Bedingung, die er stellt, ist Kalk – damit ist er der Gegenspieler unseres Rippenfarns und gehört nicht neben ihn. Am Fuß einer alten Mauer, im Kalkschotter oder mit einer Handvoll Algenkalk im Pflanzloch steht er jahrzehntelang.


Zu den Bildern

Die Bilder zeigen unterschiedlich stark gewellte Wedel. Das liegt an der Vermehrung aus Sporen, bei der die Sorte aufspaltet – manche Pflanzen sind schmal und glatt, andere breiter und welliger. Ein Hirschzungenfarn mit ungeteilter Zunge ist es in jedem Fall.

So kommt die Pflanze bei dir an

Pflanzen sind lebende Ware. Geliefert wird eine bewurzelte Pflanze im 11 x 11 cm Topf. Farne sehen im Topf oft unscheinbarer aus, als sie im Beet werden: Im Frühjahr kommen sie mit eingerollten Schneckenköpfen, im Sommer mit voll entfalteten Wedeln, im Winter je nach Art mit flach liegendem oder ganz eingezogenem Laub. Alle drei Zustände sind normal. Was ein Farn im ersten Jahr zeigt, ist außerdem nur ein Bruchteil dessen, was er im dritten zeigt – Farne brauchen zwei bis drei Jahre bis zur vollen Größe.

Aus unserer Gärtnerei

Staudengärtnerei in Goch am unteren Niederrhein, 1963 von Heinz Gänge gegründet und heute in dritter Generation geführt. Auf rund 3,5 Hektar ziehen wir Stauden, Gräser, Farne, Gehölze und Bambus, überwiegend im Freiland und ohne Kunstlicht und Heizung. Diese Pflanzen kommen direkt vom Erzeuger, ohne Zwischenhandel und ohne Zwischenlager.

Verpackung und Versand

Alle Pflanzen wachsen bei uns auf und werden vor dem Verkauf in Freilandquartieren abgehärtet. Verpackt wird erst am tatsächlichen Versandtag, nicht schon am Tag der Etikettenerstellung – so stehen die Pflanzen keine zusätzlichen Tage im Karton. Versand mit DHL, Sendungsverfolgung inbegriffen.

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