











Gegenstand des Angebotes:
Ed Heuer super seltener, fast einmaliger Schnelläufer Schaltrad Chronograph wohl militärischer Verwendung bei der Artillerie oder Flugabwehr. Der Zeiger macht eine volle Umdrehung in jeweils 6 Sekunden
Ich habe in 30 Jahren Militäruhren Sammel Leidenschaft noch niemals etwas Vergleichbares gesehen, selbst "Militäruhrenpapst" Konrad Knirim sagt auf Nachfrage "kann ich nicht bestimmen, ich habe so etwas noch nie gesehen"
Die ineinander verschlungene Zifferblattskala erinnert an die Flak Stoppuhren mit individuellen Papierzifferblättern des 2. Weltkrieges von Carl Zeiss Jena, daher die Vermutung Flak oder Artillerie. Auf alle Fälle handelt es sich um ein ganz, ganz besonderes und super seltenes Stück Militähruhr, welches nicht einmal Konrad Knirim bestimmen kann
Scheinbar wurden mit dem Präzisionsschnellläufer Werk und dem aussergewöhnlichen Zifferblatt Elemente sowohl des frühen Heuer Semikrographen des 1. Weltkrieges als auch der Flak Stoppuhren von Carl Zeiss Jena im 2. Weltkrieg aufgenommen
Möglicherweise handelt es sich um einen Erprobungs Prototyp zur Vorstellung beid er Bundeswehr oder anderen europäischen Armeen
Beschreibung:
Gehäusedurchmesser: ungewöhnlich große 55mm, Zwiebelkrone, Zweideckel Gehäuse mit innerem Werkschutzdeckel, absolut ungewöhnliches, in sich verschlungenes Zifferblatt
Das Schaltrad Chronographen Schnellläufer Werk unbekannten Kalibers trägt eine Heuer Signatur, ein Patentzeichen sowie die Werknummer 134504
Das herrliche Stück Uhrengeschichte läuft an und durch (Ganggenauigkeit nicht geprüft, Zeitpunkt der letzten Revision nicht bekannt)
Wir sind jedem freundlichen Fachmann dankbar für jedwelches Hinweis, um was für eine Uhr und Patent es sich handelt und wo sie eingesetzt wurde. Wir werden entsprechende Informationen dann hier in der Beschreibung veröffentlichen
Youtube Link zu einem Video der Uhr: Heuer Schnelläufer Artillerie Stoppuhr
EZ: 1 - 2 - allerbester Sammlerzustand! Kaum erkennbare Alters- oder Gebrauchsspuren, Zifferblatt unrestauriert besterhalten, läuft und funktioniert, Deckel schliessen bündig und fest
Geschichte der Heuer Präzisions Uhrenmanufaktur (Quelle: Watchwiki):
Schweizer Uhrmacher
Edouard Heuer wurde 1840 als Sohn eines Schuhmachers in Brügg, Kanton Bern, geboren.
1860 gründete er die Uhrenmanufaktur Heuer in Saint-Imier im Schweizer Jura. 1864 übersiedelte er mit der Firma nach Biel. Bereits 1876 gründet er eine Zweigstelle in London.
Edouard Heuer wagt sich als erste Uhrmacher an die Serienproduktion von Chronographen. Seine Grundüberlegung dabei ist, Chronographen technisch einfacher und somit auch billiger herstellen zu können. Sein Augenmerk galt vor allem der Vereinfachung der bislang üblichen Kupplung für den Chronographenmechanismus. Dieser bestand aus etlichen Komponenten, deren Herstellung, Feinbearbeitung und Montage einen erheblichen Kostenfaktor darstellten. Der von ihm entwickelte sogenannte Schwingtrieb ist ein nicht minder wirkungsvolles Modul: eine beweglich montierte Welle mit zwei Ritzeln. Das eine Ritzel steht im ständigen Eingriff mit dem Sekundenrad des Uhrwerks, während das gegenüberliegende nach Betätigung des Start-Drückers und einem kurzen Schwenk in das Chronographen-Zentrumsrad greift. Dadurch besteht die Verbindung, und der Chronograph läuft. Durch einen weiteren Knopfdruck wird der Schwingtrieb wieder vom Zentrumsrad wegbewegt und der Chronograph hält an. Für diese Entwicklung erteilte die Behörde des Pariser "Bureau de la Propriété Industrielle" am 3. Mai 1887 ein Patent. Dieses Prinzip findet bis heute zum Beispiel bei dem bekannten Automatik-Kaliber Valjoux 7750 Anwendung.
Ab 1880 stellte Edouard Heuer als erster Uhrmacher Chronographen in Serienproduktion her.
Edouard Heuer verstarb am 30. April 1892.
Am 1. Januar 1964 fusionieren die Uhrenmanufaktur Heuer und die Leonidas Watch Factory, Saint-Imier zu der Heuer-Leonidas.
1985 erfolgt der Zusammenschluss mit der Techniques d'Avant Garde TAG-Gruppe und damit verbunden die Umbenennung in TAG Heuer.
Widerrufsbelehrung
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