Chinaschilf · 11 × 11 cm Topf · 10 Pflanzen
Eine der kleinsten Sorten im Sortiment: 90 bis 120 cm, silbrig-grünes feines Laub und eine dichte, gleichmäßig runde Form.
Die Bilder zeigen überwiegend ausgewachsene Exemplare. Gezogen in unserer Gärtnerei in Goch am Niederrhein, in 3. Generation.
Staudenbetrieb in 3. GenerationFrische Gärtnerqualität direkt vom Feld
Chinaschilf · 11 × 11 cm Topf (1 Liter) · 10 Pflanzen
'Adagio' ist die Sorte für Leute, die ein Chinaschilf wollen, aber keinen Platz für zwei Meter Pflanze haben. Sie bleibt bei 90 bis 120 cm, wächst dicht und gleichmäßig rund und bildet mit den Jahren eine geschlossene Halbkugel – Bild 1, 5 und 6 zeigen es.
Das Laub ist auffallend fein und silbrig-grün getönt, wodurch der ganze Horst heller wirkt als bei den großen Sorten. Ab August kommen silbrig-rosa Rispen dazu, die deutlich über dem Laub stehen und im Verblühen weiß werden.
Im Herbst färbt sich das Laub goldgelb bis bronzefarben – Bild 3 und 7 zeigen diesen Zustand.
Sonnig bis lichter Halbschatten. Je mehr Sonne, desto standfester der Horst und desto reicher die Blüte. Im Halbschatten bleibt die Pflanze niedriger und neigt dazu, nach einem Sommergewitter auseinanderzufallen. Wichtig ist außerdem ein Boden, der Wasser wegleitet.
Durchlässig, humos, frisch bis mäßig trocken. Auf schwerem Lehm die Pflanzstelle großzügig mit Sand oder Splitt auflockern oder leicht erhöht pflanzen. Staunässe verträgt Chinaschilf weder im Sommer noch im Winter.
Im Pflanzjahr regelmäßig gießen, bis die Pflanze angewachsen ist. Danach kommt sie mit Trockenheit gut zurecht. Im Kübel bleibt der Bedarf dauerhaft hoch – große Gräser verdunsten an einem heißen Tag erstaunlich viel Wasser.
Eine Gabe Kompost oder Hornspäne im April reicht für das ganze Jahr. Chinaschilf braucht nicht mehr – zu viel Stickstoff bringt weiche, lange Halme, und weiche Halme fallen im Sommergewitter auseinander. Nach Ende Juni nicht mehr düngen.
Im März oder April fünf bis zehn Zentimeter über dem Boden zurückschneiden, kurz vor dem Neuaustrieb. Bei den großen Sorten geht das am besten mit einer Heckenschere. Nicht im Herbst: Die alten Halme schützen den Horst über den Winter, und mit Raureif sind sie der schönste Anblick des Winterbeets.
Im Boden braucht eine eingewachsene Pflanze nichts – die stehen gelassenen Halme reichen. Wer in rauer Lage etwas tun will, deckt den Fuß rundherum locker mit Reisig ab. Im Kübel gehört das Gefäß an eine geschützte Wand, auf Füße und in Vlies gewickelt.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht. Chinaschilf ist ein Warmzeitgras und treibt spät, oft erst im Mai. Solange der Horst fest sitzt und die Basis nicht matschig ist, kommt er.
Die Rispen erscheinen ab August, bei uns bis in den Oktober. Im Pflanzjahr meist noch gar nicht; die volle Wirkung kommt meist schon ab dem zweiten Standjahr. Nach der Blüte bleiben die Rispen stehen und sind den ganzen Winter über dekorativ.
Im März oder April, kurz vor dem Neuaustrieb, fünf bis zehn Zentimeter über dem Boden. Bei den großen Sorten geht das am besten mit einer Heckenschere; die Halme sind zäh. Nicht im Herbst schneiden – die Halme schützen den Horst über den Winter.
Im Boden nicht. Eingewachsen ist Chinaschilf winterhart, und die stehen gelassenen Halme reichen als Schutz. Wichtiger als jede Abdeckung ist ein Boden, der Wasser wegleitet.
Miscanthus sinensis nicht – die Sorten sind horstbildend und bleiben an ihrem Platz. Miscanthus x giganteus, das Riesen-Chinaschilf, dagegen schon. Wenn du das Große als Sichtschutz an eine Grenze setzen willst, plane eine Rhizomsperre ein.
Sonne. Chinaschilf wächst auch im lichten Halbschatten, bleibt dort aber niedriger, blüht schwächer und fällt eher auseinander. Je mehr Sonne, desto standfester der Horst.
Ab 30 bis 40 Litern, mit Abzugsloch. Im Sommer regelmäßig gießen, im Winter an eine geschützte Wand, auf Füße und in Vlies.
Wenig. 'Yaku Jima' wird 80 bis 120 cm, 'Adagio' 90 bis 120 cm; beide haben feines Laub und silbrige Rispen. 'Adagio' ist etwas silbriger im Laub, 'Yaku Jima' etwas schmaler im Horst.
Miscanthus sinensis 'Adagio' ist das kompakte Chinaschilf: 90 bis 120 cm, sehr feines silbrig-grünes Laub, silbrig-rosa Rispen ab August und eine geschlossene runde Form.
Es passt in ein normales Beet und in einen Kübel ab 30 bis 40 Litern. Im Topf gilt die Frostzahl nicht – dort gehört das Gefäß im Winter an eine geschützte Wand.
Ein Teil unserer Bilder zeigt ausgewachsene Pflanzen, damit du siehst, was aus der Pflanze wird. Die Liefergröße steht im Artikeltext – bis zum Zustand auf diesen Fotos vergehen drei bis vier Jahre.
Pflanzen sind lebende Ware. Nach dem Transport kann der Ballen trocken sein, einzelne Blätter können gelitten haben – beides gleicht sich schnell wieder aus. Bitte das Paket gleich öffnen, die Pflanzen herausnehmen, bei trockenem Ballen gründlich wässern und zeitnah pflanzen oder eintopfen.
Staudengärtnerei in Goch am unteren Niederrhein, 1963 von Heinz Gänge gegründet und heute in dritter Generation geführt. Auf rund 3,5 Hektar ziehen wir Stauden, Gräser, Farne, Gehölze und Bambus, überwiegend im Freiland und ohne Kunstlicht und Heizung. Diese Pflanzen kommen direkt vom Erzeuger, ohne Zwischenhandel und ohne Zwischenlager.
Alle Pflanzen wachsen bei uns auf und werden vor dem Verkauf in Freilandquartieren abgehärtet. Verpackt wird erst am tatsächlichen Versandtag, nicht schon am Tag der Etikettenerstellung – so stehen die Pflanzen keine zusätzlichen Tage im Karton. Versand mit DHL, Sendungsverfolgung inbegriffen.