Pionier beider Erdpole.
Richard E. Byrds Polarflüge.
Fünfseitiger Originaldruck von 1952.
Mit neun Fotoabbildungen von der Expedition Operation Highjump 1946/47:
Richard E. Byrds in einer Polarhütte.
U-Boot der US-Marine bei der Befreiung einer Byrd-Expedition aus dem Eis (U-Boot USS Sennet, SS-408).
Wetterforschung mit Pilotballon, der 4. US-Antarktis-Expedition.
Radar-Anlage im Lager „High Jump“.
Der Eisbrecher „Nordwind“, eines der Expeditionsschiffe in der Walfisch-Bai.
Hissen der US-Flagge im Lager „Klein-Amerika“, das Byrd im schon im Jahre 1929 begründete.
Zwei Schiffe der Expedition von 1946/47 in den Eisgebirgen der Südpolar-Region.
Aufbruch einer Hundeschlitten-Kolonne zu einer Erkundungsfahrt in die antarktischen Schnee- und Eiswüsten von der von Eis eingeschlossenen „Merrick“.
Filmaufnahmen der US-Antarktis-Expedition am Rande von Gletscherspalten.
Admiral Byrd bespricht mit Teilnehmern seiner Expedition einen Erkundungsflug über bisher unbetretene Gebiete.
Text von Ted Stephan.
Journalausschnitt in der Größe 177 x 245 mm.
Mit minimalen Alterungs- und Gebrauchsspuren, sehr guter Zustand.
Hervorragende Bildqualität auf Kunstdruckpapier – extrem selten!!!
100%-Echtheitsgarantie – kein Repro, kein Nachdruck!!!
Besichtigung jederzeit möglich.
100% guarantee of authenticity - not a reproduction, not a reprint!
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Zu Rückgabe und AGB bitte mich-Seite beachten. Die dort hinterlegten Informationen sind verbindlicher Bestandteil dieses Angebots/dieser Artikelbeschreibung!20. Jahrhundert, 40er – Jahre, Antarktis, Bolling-Wetterwarte, Dr. Poulter, Eis, Expeditionen, Flotte, Floyd Bennet, Fokker, Forscher, Forscherleben, Forschung, Forschungsreisen, Fourties, Hundeschlitten, Kälte, Klein-Amerika, Knigs Bay, Landeskunde, Lee van Dovski, Marine, Meer, Nautik, naval, navy, Schiffahrt, Schiffstechnik, Schnee, Seefahrt, Spitzbergen, Südliches Eismeer, Südpol, Topographie, USA, US-Kriegsmarine, Vierziger Jahre, Walfisch-Bai, Zeitgeschehen, Zeitgeschichte Richard Evelyn Byrd (* 25. Oktober 1888 in Winchester, Virginia; † 11. März 1957 in Boston) war ein US-amerikanischer Polarforscher und Konteradmiral. Flug zum Nordpol Byrd behauptete, am 9. Mai 1926 gemeinsam mit Floyd Bennett als erster mit dem Flugzeug, einer dreimotorigen Fokker, den Nordpol über den Luftweg erreicht zu haben, wobei er von Ny-Ålesund an der Kings Bai auf Spitzbergen startete. Er wäre damit seinem Landsmann Lincoln Ellsworth und dem norwegischen Polarforscher Roald Amundsen um drei Tage zuvorgekommen, die den Nordpol an Bord des Luftschiffs Norge unter Luftschiffkapitän Umberto Nobile ansteuerten. Bereits kurz nach ihrer Rückkehr wurde jedoch vor allem durch den Journalisten Odd Arneson bezweifelt, dass sie tatsächlich am Nordpol waren, die Zeit sei dafür zu knapp gewesen. Auch eine technische Untersuchung des Flugzeugs, durchgeführt durch Bernt Balchen, ließ Zweifel an der Richtigkeit der Behauptung aufkommen, da Byrd infolge eines Navigationsfehlers den Nordpol niemals erreicht haben konnte. Floyd Bennett hat später sogar erklärt: „Byrd and I never got the North Pole“ (Wir haben den Nordpol nie erreicht). Sie hätten einige Zeit nach dem Start Ölverlust bei den Motoren bemerkt. Sie seien deshalb nach Spitzbergen zurückgeflogen. Nach einer Weile habe das Lecken aufgehört. Sie seien dann 14 Stunden in der Nähe von Spitzbergen hin- und her geflogen und erst dann nach Kings Bai zurückgekehrt, wo Amundsen noch mit den Vorbereitungen für seinen eigenen Flug beschäftigt war. 1927 überquerte Byrd im Nonstopflug den Atlantik von Europa nach Amerika in 48 Stunden; seinen mit Ziel Paris gestarteten Hinflug hatte er wegen schlechten Wetters bzw. Benzinknappheit am 1. Juli 1927 nahe der Küste der Normandie abbrechen müssen. Die Antarktis Auf seiner 1. Antarktisexpedition (1928–1930) gelang ihm am 28./29. November 1929 mit einer auf dem Namen Floyd Bennett getauften Ford AT-5 Trimotor der erste Überflug und die Umrundung des Südpols, gemeinsam mit Bernt Balchen, Harold June und Ashley McKinley. Finanziert wurde die Reise unter anderen von John D. Rockefeller, Edsel Ford, der American Geographical Society, der National Geographic Society sowie der New York Times. Der Journalist Russell Owen der New York Times meldete als erster den Erfolg des Polfluges direkt aus der Antarktis. Byrd leitete drei weitere Expeditionen (1933–1935, United States Antarctic Service Expedition (1939–1941), und Operation Highjump (1946–1947)) nach Antarktika, auf denen die Erforschung und Aufnahme fast der gesamten Küste und großer Inlandteile gelang. Byrd entdeckte dabei das Marie-Byrd-Land, die Thurston-Insel, die Ford Ranges und das Rockefeller-Plateau. Seine letzte Expedition, die Operation Highjump (1946–1947), war die bis dahin größte in der Geschichte der Antarktis und zugleich ein Manöver der US Navy mit 4.000 Mann und 13 Kriegs- und Zivilschiffen, das der Erforschung und Kartographierung von Teilen der Antarktis zu militärischen Zwecken dienen sollte, jedoch vorzeitig unter Verlust mehrerer mitgeführter Flugzeuge abgebrochen wurde. Unmittelbar vor seinem Tod leitete Byrd noch die Vorbereitungen der USA für das bevorstehende Internationale Geophysikalische Jahr. Byrd wurde auf dem Nationalfriedhof Arlington beigesetzt. Sonstiges 1930 wurde er zum Mitglied der American Philosophical Society gewählt. Ein Mondkrater und ein Marskrater sind nach Richard E. Byrd benannt. Das Byrd-Firnfeld in der Antarktis trägt ebenfalls seinen Namen. Auch zwei Schiffe der United States Navy wurden nach ihm benannt: die USS Richard E. Byrd (DDG-23), ein Lenkwaffenzerstörer der Charles-F.-Adams-Klasse, der mittlerweile außer Dienst gestellt worden ist ein Frachter, die USNS Richard E. Byrd (T-AKE-4). Die erste Expedition wurde in einem Dokumentarfilm vorgestellt (Mit Byrd zum Südpol, 1930). Im Jahre 1932 war Byrd Schirmherr der Olympischen Winterspiele von Lake Placid. Byrd wurde am 19. März 1921 in der Freimaurerloge Federal Lodge No. 1 in Washington, D.C. in den Freimaurerbund aufgenommen. Auf seiner 2. Antarktisexpedition (1933–1935) gründete er mit 60 Teilnehmern, alle bereits Mitglieder des Freimaurerbundes, 1935 die Loge Antarctic No. 777. Der Aviator-Nunatak in der Antarktis wurde den an der Expedition beteiligten Flugzeugführern gewidmet. Außerdem ist Byrd mit der Indianerin Pocahontas verwandt. Operation Highjump, offiziell The United States Navy Antarctic Developments Program, 1946–47, war ein Einsatz der United States Navy in der Antarktis, der am 3. Dezember 1946 im US-Marinestützpunkt Norfolk begann und in dessen Verlauf am 27. Januar 1947 der Stützpunkt Little America IV beim Rossmeer errichtet wurde. Von dort starteten Erkundungsflüge, und zwei Schiffsverbände folgten der Küste ost- und westwärts. Am 3. März 1947 wurde die Expedition durch ihren Leiter, Admiral Byrd, für beendet erklärt. Es war die größte militärische Operation in diesem Teil der Antarktis und eine der größten Expeditionen zur Erforschung der Antarktis. Ziele und Ergebnisse Offizieller Zweck des Unternehmens war die Erforschung des südlichen Kontinents und seiner umgebenden Gewässer. Wichtigstes Ergebnis der Operation war die Erstellung von knapp 70.000 Luftbildern der antarktischen Küste und von Teilen des Landesinneren zur Herstellung von Landkarten. Ein großer Teil der Aufnahmen war wegen fehlender Bodenkontrollpunkte zunächst noch nutzlos; dieser Mangel wurde im folgenden Südsommer von der wesentlich kleineren Expedition Operation Windmill behoben. Durchführung Die Operation Highjump wurde durch den Flottenverband Task Force 68 ausgeführt, aufgeteilt in fünf Einsatzgruppen. Kommandierender Admiral war Richard E. Byrd, der bereits vor dem Zweiten Weltkrieg als Arktis- und Antarktis-Forscher gleichermaßen wertvolle Erfahrungen im ewigen Eis gemacht hatte. Seine Flotte bestand aus etwa 4700 Soldaten und Wissenschaftlern auf folgenden Schiffen: dem Flugzeugträger USS Philippine Sea (CV-47) zwei Wasserflugzeug-Träger: der USS Pine Island (AV-12) und USS Currituck (AV-7) zwei Zerstörern: der USS Brownson (DD-868) und der USS Henderson (DD-785) zwei Tankern: der USS Cacapon (AO-52) und USS Canisteo (AO-99) zwei Eisbrechern: der USS Burton Island (AG-88) und USCGC Northwind (WAG-282) zwei Unterstützungsschiffen: der USS Yancey (AKA-93) und USS Merrick (AKA-97) dem Kommunikationsschiff USS Mount Olympus (AGC-8) dem U-Boot USS Sennet (SS-408) ca. 26 Flugzeugen. ca. 30 Hubschrauber Am 30. Dezember 1946 stürzte das Flugboot George 1 auf einem Patrouillenflug über einem bis dahin unerforschten Teil der Antarktis ab, nachdem es im Tiefflug mit einem Eisberg kollidiert war. Nach fast zwei Wochen wurden die Überlebenden von einem Suchflugzeug entdeckt, doch von der ursprünglich neunköpfigen Besatzung waren drei Männer an den Folgen des Absturzes gestorben. Neun weitere Flugzeuge mussten defekt zurückgelassen werden. Das U-Boot USS Sennet (SS-408) wurde bei Begegnungen mit Eisschollen schwer am Turm beschädigt und musste vorzeitig die Fahrt nach Neuseeland antreten. Am 7. März 1947 erreichte das Führungsschiff Byrds, die Mount Olympus, Wellington in Neuseeland. Auf der Fahrt dorthin gab Admiral Byrd einem mitreisenden Journalisten des International News Service ein Exklusivinterview, das am 5. März 1947 in der damals größten Tageszeitung Südamerikas, dem El Mercurio, in Santiago de Chile veröffentlicht wurde. Darin wies Byrd auf die zukünftige kriegsstrategische Bedeutung der Polregionen hin: „Ich möchte niemanden erschrecken, aber die bittere Realität ist, dass im Falle eines erneuten Krieges die Vereinigten Staaten durch fliegende Objekte angegriffen werden, welche mit unglaublicher Geschwindigkeit von Pol zu Pol fliegen könnten.“ [...] „Die fantastische Eile, mit der die Welt zusammenschrumpft“ – erklärte der Admiral – „ist eine der objektiven Lektionen, die wir auf der antarktischen Erforschung gelernt haben, die wir gerade beenden. Ich kann nur die Mahnung an meine Landsleute aussprechen, dass die Zeit vorbei ist, in der wir uns in eine komplette Isolation zurückziehen und in dem Vertrauen entspannen konnten, die Entfernungen, die Meere und die Pole böten uns eine Garantie der Sicherheit.“ Im Original, aus dem Interview mit International News Service, März 1947: "Admiral Richard E. Byrd warned today that the United States should adopt measures of protection against the possibility of an invasion of the country by hostile planes coming from the polar regions. The admiral explained that he was not trying to scare anyone, but the cruel reality is that in case of a new war, the United States could be attacked by planes flying over one or both poles." Durch diese Expedition wollte man die Tauglichkeit amerikanischen Militärmaterials in der enormen Kälte, der es bei einem möglichen Krieg gegen die Sowjetunion ausgesetzt gewesen wäre, erforschen sowie die Realisierbarkeit des Baus und der Nutzung von Luftbasen bei solch extremen klimatischen Bedingungen eruieren. Der vorzeitige Abbruch von Highjump beruhte darauf, dass sich die meteorologischen Bedingungen laufend verschlechterten, weswegen immer größere Materialschäden an der Flotte befürchtet wurden. Während sich das Militär der Vereinigten Staaten in der Antarktis nach dem Antarktisvertrag auf die Unterstützung ziviler Expeditionen beschränkte, zeigt der folgende Ausbau der Thule Air Base, welche strategische Bedeutung man vor allem der arktischen Polregion noch längere Zeit danach beimaß. Filmische Auswertung MGM und die US Navy produzierten 1948 einen Dokumentarfilm über die Expedition. The Secret Land gewann bei der Oscarverleihung 1949 den Oscar als bester Dokumentarfilm. Operation Highjump II Im Jahre 1950 wurde die Operation Highjump II vorbereitet. Wiederum unter Admiral Byrd und als Leiter der Operation George J. Dufek, der bei der Highjump-Südpolarexpedition von 1946 bis 47 die Arbeitsgruppe Ost mit dem Seeflugzeugträger Pine Island als Führungsschiff, dem Zerstörer Brownson und dem Tanker Canisteo geleitet hatte. Dufek sollte nun die gesamte Expedition unter Byrd führen. Alles war fertig geplant, Ausrüstung, Schiffe und Mannschaften standen bereit, als sechs Wochen vor dem Auslauftermin die Operation abgebrochen wurde, angeblich aus Kostengründen.