Paul Mathias Padua.
Zweiseitiger, großformatiger Originaldruck von 1940.
Mit zwei ganzseitigen Fotoabbildungen nach Aufnahmen von René Fosshag:
Der Künstler mit seiner Gattin, der Münchener Schauspielerin Ingeborg Wittmann vor dem Kamin in seiner Münchener Wohnung.
Der Maler in seinem Atelier bei der Vorbereitung eines neuen Gemäldes aus dem Kriege: Gemälde „Der 10. Mai 1940“ (HDK 177).
Journalausschnitt in der Größe 240 x 325 mm.
Mit geringen Alterungs- und Gebrauchsspuren, insgesamt etwas fingerknittrig, sonst sehr guter Zustand.
Hervorragende Bildqualität auf Kunstdruckpapier – extrem selten!!!
100%-Echtheitsgarantie – kein Repro, kein Nachdruck!!!
Besichtigung jederzeit möglich.
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Geboren am 15. November 1903 in Salzburg; gestorben am 22. August 1981 in Rottach-Egern. Paul Mathias Padua wuchs in ärmlichen Verhältnissen bei seinen Großeltern im niederbayrischen Geiselhöring und Straubing auf. Später zog es Padua nach Murnau und München. Padua brach seine akademische Ausbildung frühzeitig ab und konzentrierte sich auf seine Malerei. Paduas Frühwerk ist im Wesentlichen durch die Arbeiten des Malers Wilhelm Leibl beeinflusst, sein späteres Werk wurde zunehmend durch die Neue Sachlichkeit geprägt. 1922 wurde Padua Mitglied in der Münchner Künstlervereinigung. In den Folgejahren wurden Paduas Bilder regelmäßig Gegenstand regionaler Ausstellungen, für seine künstlerischen Fertigkeiten wurde er u. a. 1928 mit dem Georg-Schicht-Preis und 1930 mit dem Albrecht-Dürer-Preis der Stadt Nürnberg ausgezeichnet. In den 1930er Jahren nahm Paduas Bekanntheit zu, so dass er auf zahlreichen Reisen auch außerhalb der Münchner Region und im europäischen Ausland ausstellte. Paduas Karriere als junger, der traditionellen Kunst zugewandter Künstler war eher ungewöhnlich, da er keine abgeschlossene akademische Ausbildung genossen hatte. Er wurde im D. R. als Künstler anerkannt, er war auf den Großen Deutschen Kunstausstellungen 1938 - 1944 im Haus der Deutschen Kunst zu München mit 23 Werken vertreten, machte sich mit dem virtuosen Kolorit seiner Stillleben und weiblichen Akte einen besonderen Namen. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, 1937 und 1940 erhielt er den Lenbachpreis der Stadt München für Portraits (1937/Clemens Krauß) und 1938 den Preis für das schönste Kinderportrait. Unter den Portraitierten (vor 1945 und nach 1945) finden sich Franz Lehár, Richard Strauss, Herbert von Karajan, Gerhart Hauptmann, Otto Hahn, Friedrich Flick und Franz Josef Strauß. Zu Beginn des Z. W.s wurde Padua in eine so genannte „P.kompanie“ als Kriegskünstler eingezogen, aufgrund einer Verwundung allerdings frühzeitig zurück nach Deutschland geschickt. Padua malte bis 1943 einige der bekanntesten Bilder der deutschen ..-P.kunst, etwa „Der F. spricht“, in dem H., A. als Inbegriff der n. Religionsauffassung propagiert wird. Auch das Gemälde „Der 10. Mai 1940“, das den Beginn des W.feldzuges heroisiert, ist ein herausragendes Werk der B.-und-B.-Kunst. 1943 verzog Padua nach St. Wolfgang in Österreich. Nach dem Krieg wurde Paduas Farbpalette intensiver und umfangreicher. 1951 kehrte Padua nach Deutschland zurück. Im Tegernseer Tal eröffnete Padua seine eigene „Galerie am See“. Über die letzten 30 Jahre bis zu seinem Tod ist nicht viel öffentlich bekannt. Als Münchner Schule wird ein Malstil der Münchner Malerei des 19. und dem Anfang des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Er entstand im Umfeld der Königlichen Akademie der Bildenden Künste und erlangte bald große Bedeutung in der akademischen Malerei. Geschichte König Ludwig I., der seit 1825 regierte, förderte die Kunst einerseits durch Museen, andererseits auch durch Förderung der zeitgenössischen Kunst, die München zwischen 1850 und 1914 zu einem der weltweit bedeutenden Zentren der Malerei machte. Dieses ungewöhnlich starke Kulturengagement wird als Kompensation der geringen wirtschaftlichen und militärischen Bedeutung des Landes interpretiert. Weder in Berlin noch in Düsseldorf gab es eine vergleichbare öffentliche Förderung. Gleichzeitig schaffte es die Kunstkritik deutschlandweit ein Publikum zu gewinnen, teilweise wurde durch die Kunstkritik auch politische Kritik geübt. König Ludwig I. war bemüht, auch außerhalb der Landesgrenzen die Kunst zu fördern, so etwa deutsche Künstler in Rom durch entsprechende Auftragsvergaben. An der Akademie waren zuvor der Nazarener Peter von Cornelius und Julius Schnorr von Carolsfeld tätig. Mit der Berufung von Karl von Piloty als neuem Leiter wurde einerseits das akademische Niveau perfektioniert, andererseits aber auch auf die dynastischen Präferenzen abgestimmt. Dieser Zeitpunkt gilt als Beginn der Münchner Schule. Ein Anliegen Ludwigs I. war es, auch die Freskomalerei wieder zu etablieren. Nachdem Peter von Cornelius die Fresken in den Hofgartenarkaden geschaffen hatte, erlangte die Münchner Schule erstmals größere internationale Aufmerksamkeit und Bedeutung. Das Repertoire der Malerei umfasste zunächst vornehmlich die Historienmalerei, später auch Genre- und Landschaftsmalerei sowie Porträts und Tierdarstellungen. 1843 wurde die Neue Pinakothek eröffnet, in der auch Werke der Münchner Schule ausgestellt wurden. Spätestens seit der Weltausstellung 1867 in Paris hatte die Münchner Schule die Führung der Kunstentwicklung übernommen und die Düsseldorfer Malerschule abgelöst. Eine beachtliche Anzahl von Künstlerinnen und Künstlern erwirtschaftete ein beachtliches Vermögen. Ein bedeutender Anteil der Kunstwerke wurde im Ausland, vor allem in den USA abgesetzt. Die Künstlerin Tini Rupprecht malte nur in schneller Pastelltechnik, lehnte fünfmal mehr Aufträge ab als sie annahm und erwirtschaftete trotzdem einen siebenstelligen Betrag. Zum Wohlstand einiger Künstler trug das neue Urheberrecht bei. Zahlreiche Werke wurden durch Lithographien und Stiche verbreitet. Mit Beginn des Ersten Weltkriegs brachen die Verkaufszahlen auf dem Kunstmarkt ein, wodurch es zu einem künstlerischen Niedergang der Münchener Schule kam. Bekannte Vertreter Johan Christoffer Boklund, Anton Braith, Bernhard Buttersack, Robert Beyschlag, William Merritt Chase, Franz Defregger, Wilhelm von Diez, Frank Duveneck, Anton Doll, Rudolf Epp, Alois Gabl, Eduard von Grützner, Nikolaos Gyzis, Karl Heinisch Theodor Horschelt, Georgios Jakobides, Friedrich August von Kaulbach, Hermann von Kaulbach, Eduard Kurzbauer, Wilhelm Leibl, Polychronis Lembesis, Franz von Lenbach, Wilhelm von Lindenschmit, Nikiphoros Lytras, Hans Makart, Christian Mali, Gabriel Max, Victor Müller Max Nonnenbruch, Ferdinand von Piloty, Karl von Piloty, Arthur von Ramberg, Anton Seitz, John Henry Twachtman, Konstantinos Volanakis, Nikolaos Vokos, Theodor Leopold Weller, Joseph Wopfner Einordnung, Umfeld und Resonanz Die Münchner Schule zeichnete sich durch Genauigkeit und Naturalismus bei der Darstellung aus. Typische Genres waren Landschafts-, Historien- und Porträtmalerei. In der Historienmalerei wurde eine Versachlichung gepflegt, die dieses Genre von den Effekten und dem übertriebenen Pathos des 17. Jahrhunderts befreite. Neben der Akademie entstanden zahlreiche Kunstschulen, darunter die renommierten von Heinrich Knirr und von Anton Ažbe. 1914 gab es fast sechzig Kunstschulen in der Stadt. Ein Grund war, auch dass Frauen in der Akademie nicht zugelassen waren, 1882 wurde der Münchner Künstlerinnenverein gegründet. Ein weiterer Grund war, dass versucht wurde, anders als in den anderen Großstädten, die Zahl der Studierenden an der Akademie gering zu halten. Viele Künstler waren in der Münchner Künstlergenossenschaft organisiert, ein Teil spaltete sich später ab und gründete die Münchener Secession. Die große Bedeutung für die Kunst in Deutschland zeigt sich nicht zuletzt daran, dass nahezu die gesamte folgende Avantgarde an der Akademie studiert hatte, darunter Lovis Corinth, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Ernst Oppler und Franz Marc. Diese begleiteten jedoch auch das Ende der akademischen Malerei und der Münchener Schule als stilistische Abgrenzung. Die Münchener Schule als europäische Kunstrichtung Neben Paris war München eines von zwei Studienorten der Kunst internationaler Dimension: Nahezu jede europäische Malerei hat Einflüsse der Münchener Schule zu verzeichnen. Wenngleich es sich insgesamt nur um einige hundert ausländische Studierende handelte, so zählten diese häufig zu den wichtigsten Künstlern ihrer Heimatländer. Johan Christoffer Boklund der in München studiert hatte, etablierte deren Prinzipien an der Königlich Schwedischen Kunstakademie. Einen ebenso großen Einfluss hatte München auf die Malerei Griechenlands; da auch Griechen an der Akademie lehrten, entstand eine vielfältige Wechselwirkung. Auch Polen und Litauer entschieden sich in nennenswerter Anzahl für ein Studium in München. Ein von impressionistischen Freiheiten bereicherter Realismus machte für die litauische Malerei München zum Vorbild. Die Neue Bulgarische Malerei geht ebenfalls auf Münchener Vorbilder zurück. Amerikanische Vertreter der Münchener Schule waren u. a. Frank Duveneck und William Merritt Chase sowie John Henry Twachtman und Walter Shirlaw. Museale Rezension Die Münchener Schule wurde lange Zeit dem Historismus vollkommen gleichgesetzt und ihre Bedeutung für die europäische Malerei und die deutsche Avantgarde wurde aus vielfältigen Gründen vergessen, teilweise wurde das Werk einzelner Protagonisten aus dem Zusammenhang gerissen. 1979 wurde die Ausstellung Die Münchner Schule: 1850-1914 der Bayerische Staatsgemäldesammlungen gezeigt, 2008 die Ausstellung Vor den Alpen: Malerei der Münchner Schule. Werke der Münchener Schule befinden sich in zahlreichen Kunstsammlungen. Die Anzahl der Werke auf dem Kunstmarkt ist heute jedoch eher gering, so dass selbst kleinere Arbeiten unbekannter Künstler aus dem Umfeld hohe vierstellige Beträge auf Auktionen erzielen.