Militärausweis - Überweisungsnationale. Duplikat – E. Pullwitt. Ernst Pullwitt wurde am 21. März 1892 in Marienburg (Malbork), Westpreußen, geboren. Er war Schuhmacher. Verheiratet mit Marta, geb. Soltwedell. Am 10. Oktober 1913 wurde er zum Wehrdienst in der 3. Kompanie des I. Bataillons des Infanterie-Regiments von Coubière (2. Posensches) Nr. 19 in Görlitz (Zgorzelec) eingezogen. Am 2. August 1914 wurde er in die Kaserne mobilisiert. Er kam an die Ostfront, wo er vermutlich verwundet wurde. Am 10. November 1914 verließ er die Einheit und wurde am folgenden Tag in das Grenadier-Regiment Kronprinz (1. Ostpreußisches) Nr. 1 aus Königsberg eingegliedert. Am 12. Februar 1915 befand er sich in der 2. Kompanie des I. Bataillons des Reserve-Infanterie-Regiments Nr. 3. und ab dem 3. November 1915 im Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 1. Am 31. März 1915 wurde er zum Gefreiten und am 28. Juli 1915 zum Unteroffizier befördert. Am 15. April 1917 wurde er zum Sergeant befördert. Am 15. Juli 1917 wurde er zur Unteroffiziersschule Marienwerder (Kwidzyn) versetzt. Am 14. Februar 1918, nach Abschluss seiner Ausbildung, kam er mit dem Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 1 wieder an die Front. Am 14. März 1919 wurde er dem Infanterie-Regiment von Boyen (5. Ostpreußisches) Nr. 41 zugeteilt und dort am 1. Mai 1919 demobilisiert. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse und dem Verwundetenabzeichen in Schwarz ausgezeichnet. Am 19. Juli 1920 wurde in Tilsit ein Duplikat ausgestellt. Er erhielt Abfindung und Pension. Nach seiner Rückkehr nach Marienburg (Malbork) ließ er sich in der Mühlenstraße 13 nieder. Das Dokument wurde von der Druckerei Emil Rautenberg in Königsberg gedruckt.
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