Orientalische Wasserträgerin.
Großformatiger Original-Holzstich von 1890.
Nach dem Originalgemälde von Max Nonnenbruch.
Holzschnitt von Felix Feldweg (1849-1907).
Mit Genehmigung der Photographischen Gesellschaft in Berlin
Größe 222 x 368 mm.
An der rechten oberen Ecke mit schräger Knickspur, am unteren Rand minimal fingerknittrig, sonst mit geringen Alterungs- und Gebrauchsspuren, guter bis sehr guter Zustand.
Hervorragende Bildqualität auf Kunstdruckpapier – extrem selten!!!
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Besichtigung jederzeit möglich.
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Geboren 1849 in Leipzig, gestorben 1907 ebenda. Max Nonnenbruch (* 25. Januar 1857 in Viersen; † 13. März 1922 in München) war ein deutscher Maler der Münchner Schule und des Symbolismus. Leben Max Nonnenbruch wurde als Sohn des Katasterkontrolleurs Alwin Nonnenbruch und dessen Frau Karoline, geborene Gössling in Viersen geboren. Seine Kindheit und erste Schulzeit verbrachte er in Mönchengladbach. Ab 1868 wohnte die Familie in Bonn, wo er das Gymnasium besuchte. Schon als Jugendlicher entwickelte er den Wunsch, Maler zu werden. Ab Herbst 1875 studierte er für zwei Halbjahre an der Kunstakademie Düsseldorf. Am 2. Mai 1877 immatrikulierte er sich an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste in München und studierte unter anderen bei Wilhelm von Lindenschmit bis in das Jahr 1879. Für den Bilderzyklus Aus den vier Jahreszeiten von Eduard Unger (1853–1894) dichtete er den Text dazu. Der Zyklus erschien mit den Texten 1880 bei Friedrich Bruckmann in München. Er unternahm ab 1880 mehrere Reisen nach Paris und Italien, unter anderen mit seinen Studienfreunden Arthur Langhammer, Hans Olde und Claus Meyer. Er bereiste auch Belgien und England. Auf Capri lernte er Gerhart Hauptmann und dessen Bruder Carl Hauptmann kennen und zeichnete 1883 eine Karikatur der beiden Brüder in das Gästebuch des Hotels. Nach Beendigung seiner Militärzeit lernte er 1894 auf Capri Margarethe Anna Maria Freiin von Welck kennen, die er am 4. Oktober 1884 in Serkowitz heiratete und mit ihr eine Atelierwohnung in der Landwehrstraße 62 in München bezog. Max Nonnenbruch wurde Mitglied des Wirtschaftlichen Verbandes bildender Künstler, Vorsitzender des Künstler-Unterstützungs-Vereines München, Mitglied der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft und der Münchner Künstlergenossenschaft. 1889 war er Vorstandsmitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, ab 1890 zudem noch Stellvertretender Schriftführer. Anlässlich der internationalen Kunstausstellung 1892 im Münchner Glaspalast war er Schriftführer des Ausstellungskomitees, Obmann der Verlosungskommission, Mitglied der Katalog- und Finanzkommission und schließlich zuständig für den Kontakt mit den englischen Teilnehmern der Jahresausstellungen. 1892 und 1893 reiste er aus diesem Grund nach England. 1893 zog er mit seiner Frau in die Nymphenburger Straße 43. Für seine Verdienste bezüglich der Organisation der englischen Abteilung bei der internationalen Kunstausstellung 1893 im Glaspalast bekam er von dem Prinzregenten Luitpold von Bayern den Verdienstorden vom Heiligen Michael 4. Klasse verliehen. Beim Neujahrsfest 1894 bekam er den Verdienstorden vom Heiligen Michael 3. Klasse verliehen. 1894 besuchte er wieder England und reiste auf dem Rückweg über Paris, Bordeaux und Nizza. Auch 1894 und 1895 war er in der Ausstellungsleitung tätig. Für die Zeitschrift Die Kunst unserer Zeit schrieb er 1896 den Artikel Moderne Kunst und Robert Fowler. 1899 zog er mit seiner Frau in die Friedrichstraße und 1902 in das von ihm erworbene Haus in der Mandlstraße 10 im Stadtteil Schwabing. 1907 war er Mitglied im Comité Local D'Organisation des XVI. Weltfriedenskongresses in München. Max Nonnenbruch verkehrte jahrelang im Wiener Café Stefanie in München und spielte dort auch Schach. Erich Mühsam erwähnte ihn oft in seinen Tagebüchern und in seinen Unpolitischen Erinnerungen. Am Sonntag den 9. Juni 1912 besuchte Erich Mühsam in Begleitung von Mary Pfefferle Max Nonnenbusch und dessen taube Frau in der Mandlstraße. Er vermittelte Max Nonnenbusch Mary als Modell und Nonnenbruch fertigte von ihr einige Fotos an. Nachdem Max Nonnenbruch sie bezahlt hatte, führte dieser Erich Mühsam im Haus herum, in dem er viele Bilder hatte. Ein Bild des Malers Leo Samberger aus Nonnenbruchs Sammlung beeindruckte Erich Mühsam besonders. Max Nonnenbruch Bilder wurden oft reproduziert, als Holzstich oder als Heliogravüre-Reproduktion vom Kunstverlag Franz Hanfstaengl. Die Reproduktionen wurden in vielen internationalen Magazinen und Zeitungen abgedruckt. 1918 wurden zwei Reproduktionen seiner Bilder in Religiöse Bilder und 1921 fünf Reproduktionen seiner Bilder in 1000 Bilder: Eine Auswahl des Verlages vom Kunstverlag Franz Hanfstaengl abgedruckt. Seine Bilder waren auch beliebte Postkartenmotive. Es gab viele Editionen, die in verschiedenen Ländern erschienen, aber auch auf Vasen oder Tellern sind mehr oder minder gute Reproduktionen seiner Gemäldemotive verbreitet. Sein Gemälde Die Rose von 1892 (oder vorher) inspirierte Elsa Bernstein, unter ihrem Pseudonym Ernst Rosmer ihr Gedicht Die Rose zu diesem Gemälde zu schreiben. Familie Max Nonnenbruch hatte mit seiner Frau Margarethe Anna Maria, geborene von Welck (* 2. Februar 1856 in Liebau; † 17. Dezember 1930), zwei Söhne und eine Tochter. Am 6. November 1887 kam ihr Sohn Wilhelm Nonnenbruch in München zur Welt und am 11. November 1893 ihre Tochter Marie († 1973), ebenfalls in München. 1924 gab Marie Nonnenbruch einen Weiblichen Kopf auf Papier von Robert Fowler bei der Galerie Heinemann in Kommission und erhielt das Werk ein paar Monate später wieder zurück. Es könnte sich vielleicht um den Studierkopf aus Max Nonnenbruchs Artikel über Robert Fowler gehandelt haben. Marie Nonnenbruch heiratete am 7. April 1925 den Physiker Eduard Rüchardt (1888–1962). Auszeichnungen 1893 Verdienstorden vom Heiligen Michael 4. Klasse verliehen von dem Prinzregenten Luitpold von Bayern für Verdienste in der Ausstellungsleitung der Jahresausstellung 1893 im königlichen Glaspalast in München 1894 Verdienstorden vom Heiligen Michael 3. Klasse verliehen beim Neujahrsfest von dem Prinzregenten Luitpold von Bayern für Verdienste in der Ausstellungsleitung der Jahresausstellung 1893 im königlichen Glaspalast in München.