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Superman 1970 Nr. 1-26 Auswahl SC DC Superhelden Comic Heft Ehapa Verlag

Auswahl aus den 1970 im Ehapa Verlag erschienenen Heften der Serie.

Unterschiedliche Zustände von ca. Z1-2 bis Z2-3 - von jedem Heft sind 5 Fotos hinterlegt.

Auswahl aus den Ausgaben (Bitte mögliche Besonderheiten und/oder Mängel bei den Ausgaben beachten)


Nr. 01 – ca. Z2/Z2+
Nr. 02 – ca. Z2-
Nr. 03 – ca. Z2+ Cover mit Riss unten mittig
Nr. 04 – ca. Z2-3/Z3 - Umschlag an oberer Klammer gelost, sonstige Mängel
Nr. 05 – ca. Z2-3 Wulst
Nr. 06 – ca. Z1-2
Nr. 07 – ca. Z2-
Nr. 08 – ca. Z2-
Nr. 09 – ca. Z2
Nr. 10 – ca. Z2 - leider mit Namen Cover, ohne Sammelmarke
Nr. 11 – ca. Z2
Nr. 12 – ca. Z2+ Rücken oben etwas offen
Nr. 13 – ca. Z2
Nr. 14 – ca. Z2
Nr. 15 – ca. Z2
Nr. 16 – ca. Z2-
Nr. 17 – ca. Z2+
Nr. 18 – ca. Z2-
Nr. 19 – ca. Z2-
Nr. 20 – ca. Z2+
Nr. 21 – ca. Z2-
Nr. 22 – ca. Z2
Nr. 23 – ca. Z2
Nr. 24 – ca. Z2
Nr. 25 – ca. Z2
Nr. 26 – ca. Z1-2 leider ohne Sammelmarke
 

Beschreibung

Hintergrund

Die Heftserie "Superman" startete 1966 im Ehapa Verlag und war die erste deutsche Heftreihe, mit der die DC-Superhelden dauerhaft im hiesigen Zeitschriftenhandel Fuß fassten. Ehapa hatte in diesem Jahr die alleinigen deutschen Veröffentlichungsrechte an DC Comics erworben, die bis 1989 bestanden. Der Verlag selbst war 1951 als deutsches Tochterunternehmen des dänischen Ehapa-Verlagshauses gegründet worden, das seinerseits aus einem 1878 von Egmont Harald Petersen in Kopenhagen gegründeten Druckereibetrieb hervorgegangen war. Über Jahrzehnte war Ehapa in Stuttgart beziehungsweise Leinfelden-Echterdingen ansässig.

Der 1966 gestarteten Reihe waren zwei frühere, erfolglose Versuche vorausgegangen, Superhelden-Comics in Deutschland zu etablieren: 1955 im Superman-Verlag sowie zuvor in der Reihe "Buntes Allerlei", in der ab 1954 unter anderem Batman-Geschichten erschienen, die der Aller-Verlag aus dem US-Heft "World's Finest" Nr. 66 übernommen und ins Deutsche übertragen hatte. Bereits ab der dritten Ausgabe des Jahrgangs 1967 trug das Heft auf dem Titelbild den Namen "Superman und Batman", ab Heft 12 des Jahrgangs 1969 dann "Superman Batman"; im Impressum blieb bis 1974 die ältere Bezeichnung stehen. Der Jahrgang 1970 fällt vollständig in diese Übergangsphase zwischen Cover- und Impressumstitel.

1970 erschien die Serie weiterhin durchgehend im vierzehntägigen Rhythmus mit 26 Ausgaben im Jahrgang, was sich an den dokumentierten Erscheinungsdaten der einzelnen Hefte dieses Jahres ablesen lässt. Redaktionell zeigt der Jahrgang eine gegenüber den ersten Serienjahren spürbar verkürzte Zeitspanne zwischen amerikanischer Erstveröffentlichung und deutscher Übernahme: Geschichten aus US-Ausgaben wie "Batman" 222 (Juni 1970), "Jimmy Olsen" 132 (September 1970) und "Action Comics" 393 (Oktober 1970) erschienen noch im selben Jahr bei Ehapa, während frühere Jahrgänge überwiegend auf ältere US-Storys und Reprints zurückgegriffen hatten. Eine dokumentierte redaktionelle Besonderheit des Jahrgangs ist zudem Heft 19/1970, in dem erstmals in der Ehapa-Serie eine Geschichte nicht auf der Rückseite des Covers begann, sowie der Erstauftritt der Figur Titano in Deutschland in ebendiesem Heft.

Als Zeichner und Autoren der zugrunde liegenden amerikanischen Originalgeschichten dieses Jahrgangs sind unter anderem Curt Swan, Neal Adams, Carmine Infantino und Irv Novick als Pencilinger sowie Murphy Anderson, Dick Giordano und Mike Esposito als Inker dokumentiert; als Skriptautoren treten unter anderem Leo Dorfman, Frank Robbins und Mike Friedrich in Erscheinung. Eine durchgehende Besonderheit der Ehapa-Ausgaben war zudem, dass zahlreiche Figuren eingedeutschte Namen erhielten.

Ausstattung

Die Hefte trugen von Ausgabe 2/1966 bis Ausgabe 7/1979 auf dem Cover das Prüfsiegel "Code Moral Europressjunior" der "Association Européenne des Editeurs de Publications pour la Jeunesse", ein bei Jugendzeitschriften der Zeit übliches Kennzeichen redaktioneller Selbstkontrolle; auch der Jahrgang 1970 fällt vollständig in diesen Zeitraum. Über mehrere Jahrgänge der Serie hinweg erschienen zudem einzelne Ausgaben mit beigelegten Zugaben, etwa Postern oder anderen losen Beilagen, die dem jeweiligen Heft beigefügt waren; für den Jahrgang 1970 ist eine solche Beilage für die Ausgaben 9 bis 12 dokumentiert. Begleitet wurde die laufende Heftreihe außerdem durch separate Zusatzformate wie Sammelbände, Superbände und Taschenbücher, die parallel zum regulären Heft im Ehapa-Programm angeboten wurden.

Bedeutung für Sammler

Die 1966 gestartete Reihe gilt als der Titel, mit dem es Ehapa erstmals gelang, die DC-Superhelden dauerhaft im deutschen Kioskvertrieb zu verankern, nachdem frühere Anläufe wie der "Supermann-Verlag" gescheitert waren. Über diese Serie wurden Superman und Batman erstmals einem breiten deutschen Publikum als feste Bestandteile der Populärkultur bekannt. Der Jahrgang 1970 dokumentiert dabei den Übergang von einer Anfangsphase, in der überwiegend ältere US-Geschichten und Origin-Storys verarbeitet wurden, zu einer engeren redaktionellen Anbindung an das laufende amerikanische Programm.

In der Rückschau wird der spätere Rückgang der Reihe unter anderem mit der wachsenden Konkurrenz durch die parallel angebotenen Superbände und Taschenbücher sowie mit einer als abnehmend beschriebenen Materialqualität in späteren Jahrgängen in Verbindung gebracht; zugleich etablierten sich in dieser Zeit weitere Verlage mit eigenem Marvel- und DC-Programm auf dem deutschen Markt. Für die Einordnung einzelner Hefte des Jahrgangs 1970 ist zu berücksichtigen, dass die Serie zu diesem Zeitpunkt auf dem Cover bereits "Superman Batman" hieß, während das Impressum noch bis 1974 die ältere Bezeichnung führte, und dass Beilagen nicht durchgängig, sondern nur bei bestimmten Ausgaben auftraten.

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