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Antike Viktorianische Silberne Salzschale Continental Europäisch Wappen Adel
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Zu Ihrer Überlegung gehört ein eleganter und fein ausgeführter kaiserlich-deutscher aristokratischer Salzstreuer mit zwei Henkeln, gefertigt aus massivem 800er-Silber und mit der ursprünglichen Form des herausnehmbaren Glaseinsatzes aus dem späten 19. Jahrhundert, ca. 1888–1900. Das winzige Gefäß wurde im reich verzierten Stil des Rokoko-Revivals entworfen, der in der Wilhelminischen Periode in Mode war. Es ist mit tief geriffelten, verschlungenen Akanthus-, Muschel- und Blattornamenten gestaltet, steht auf vier anmutigen verschnörkelten Füßen und ist mit naturalistischen Griffen in Astform ausgestattet. Die gelungene Ziselierung, der Guss und die aufgebrachte Verzierung spiegeln die Arbeit eines hochqualifizierten deutschen Silberschmieds wider.
Die Vorderseite ist mit einem aufgesetzten aristokratischen Wappenschild verziert, das von einer kunstvollen Rocaillenkartusche umrahmt ist und von einer edlen Krone gekrönt wird. Der geviertelte Schild enthält mehrere unterschiedliche heraldische Elemente, darunter ein Kreuz, Himmelsladungen, eine diagonale Biegung und einen mit einer Krone verbundenen Vogel sowie ein zentrales Wappenschild mit einem Doppeladler. Die Komplexität der heraldischen Errungenschaft steht im Einklang mit erblichen Adelswappen, die durch aufeinanderfolgende familiäre oder dynastische Allianzen entstanden sind. Obwohl die genaue Familie nicht identifiziert werden kann, deutet die aufwändige Wappengestaltung stark auf einen privat in Auftrag gegebenen Bestandteil eines aristokratischen Tischservices hin.
Die Unterseite ist mit der Feingehaltsmarke 800er Silber sowie der deutschen Staatspunze Halbmond und Krone versehen, was die Herstellung in 800er/1000er Silber während der deutschen Kaiserzeit bestätigt. Besonders wünschenswert ist das Überleben der originalen Klarglasauskleidung, die voll und ganz mit der beabsichtigten Verwendung des Gefäßes als Salzstreuer übereinstimmt und den silbernen Innenraum vor direktem Kontakt mit Salz und seinen korrosiven Wirkungen schützt.
Der Salzstreuer ist ohne Glasauskleidung ca. 95,25 mm breit und 31,75 mm hoch und wiegt ohne Auskleidung 59,36 Gramm. Der Gesamtzustand ist für sein Alter sehr gut und weist eine attraktive, unberührte antike Patina und leichte Gebrauchsspuren auf, die auf eine sorgfältige historische Nutzung zurückzuführen sind. Die Markenzeichen bleiben klar und lesbar, das aufgebrachte Wappen behält seine klare Schärfe und die ursprüngliche Glaseinlage ist vorhanden. Ein raffiniertes und ungewöhnlich vollständiges Beispiel deutschen Adelstafelsilbers aus der Spätkaiserzeit, das sich durch raffinierte Rokoko-Revival-Handwerkskunst, offizielle kaiserzeitliche Punzen, Originalglas und ein kunstvolles Adelswappen auszeichnet.
Zu Ihrer Überlegung gehört ein eleganter und fein ausgeführter kaiserlich-deutscher aristokratischer Salzstreuer mit zwei Henkeln, gefertigt aus massivem 800er-Silber und mit der ursprünglichen Form des herausnehmbaren Glaseinsatzes aus dem späten 19. Jahrhundert, ca. 1888–1900. Das winzige Gefäß wurde im reich verzierten Stil des Rokoko-Revivals entworfen, der in der Wilhelminischen Periode in Mode war. Es ist mit tief geriffelten, verschlungenen Akanthus-, Muschel- und Blattornamenten gestaltet, steht auf vier anmutigen verschnörkelten Füßen und ist mit naturalistischen Griffen in Astform ausgestattet. Die gelungene Ziselierung, der Guss und die aufgebrachte Verzierung spiegeln die Arbeit eines hochqualifizierten deutschen Silberschmieds wider. Die Vorderseite ist mit einem aufgesetzten