Deutsch:
Resinbausatz zu einem Versuchsflugzeug, der   Lippisch Delta IVb "Wespe"/Fieseler F3     im Maßstab 1/72 von Bird Models (2024). Der Bausatz besteht aus 17 Resin- und 5 Metallteilen, 1 Foto vom gebauten Modell sowie einer mit Fotos bebilderten deutsch - englischen Bauanleitung. Der Bausatz ist gut zu verarbeiten, wenige Nacharbeiten sind noch nötig.
 

Mit der Entwicklungsreihe der "Delta"-Flugzeuge hatte Alexander Lippisch gezeigt, dass ein Nurflügelflugzeug flugfähig war. Davon inspiriert wandte sich Gerhard Fieseler 1931 an die RRG auf der Wasserkuppe, um mit dieser zusammen ein auffällig aussehendes Nurflügelflugzeug zu entwickeln, welches in dreifacher Ausfertigung am Europarundflug 1932 teilnehmen sollte. Hauptauftraggeber war hierbei die Zigarettenfirma „Haus Bergmann“ in Dresden, die die drei Maschinen für wirkungsvolle Werbeauftritte einsetzen wollte. Es entstand hier die Lippisch Delta IV b, die von Fieseler in F3 „Wespe“ umgetauft wurde. Als Antrieb dienten 2 britische Pobjoy Sternmotoren, die in Zug- und Druckpropelleranordnung am Rumpf angebracht waren. Die zweisitzige Maschine besaß offene Cockpits mit kleinen Windschutzscheiben. Im Mai 1932 führte Gerhard Fieseler die ersten Flugerprobungen durch, die zu mehreren Brüchen führte. Die Seitenleitwerke waren an den Flügelenden angebracht und zur Stabilität wurden hinter dem Frontmotor später noch kleine Entenflügel angebracht. Unter Aufbietung all seines fliegerischen Könnens brachte er die F3 in die Luft, erkannte aber, dass ein Normalpilot diese Maschine niemals würde beherrschen können. Das Nachfliegen durch die DVL bestätigte Fieseler in seiner Meinung – die Lufttüchtigkeitserklärung wurde bei diesem Entwurf abgelehnt. Erst nach weiteren Verbesserungen entstand die leistungsstarke Delta IVc – DFS 39, doch der Vertrag mit Fieseler war zu dem Zeitpunkt längst Geschichte! 

 
 
English:
Resin kit of a German test airplane, the   Lippisch Delta IVb "wasp" / Fieseler F3   scale 1/72 by Bird Models (2024). The kit contains 17 resin and 5 metal parts, 1 picture of the built model and an english-german instruction sheet. 
 

With the "Delta" series of aeroplanes, Alexander Lippisch had shown that a flying wing aircraft was capable of flying. Inspired by this, Gerhard Fieseler approached the RRG on the Wasserkuppe in 1931 to develop a striking-looking flying wing aeroplane together with them, three versions of which were to take part in the 1932 European flight. The main client was the cigarette company "Haus Bergmann" in Dresden, which wanted to use the three aircraft for effective advertising. The result was the Lippisch Delta IV b, which was renamed the F3 "Wasp" by Fieseler. It was powered by 2 British Pobjoy radial engines, which were mounted on the fuselage in a pull and push propeller arrangement. The two-seater aircraft had open cockpits with small windscreens. In May 1932, Gerhard Fieseler carried out the first flight tests, which resulted in several breakages. The vertical stabilisers were attached to the wingtips and small canard wings were later attached behind the front engine for stability. Using all his flying skills, he got the F3 into the air, but realised that a normal pilot would never be able to control this machine. Fieseler's opinion was confirmed by the DVL, which rejected the airworthiness declaration for this design. Only after further improvements was the high-performance Delta IVc - DFS 39 developed, but the contract with Fieseler was long gone by then!

 
Hier wird ausschließlich ein ungebauter Resinbausatz verkauft, das gezeigte Modell inkl. der Dekoration dient nur der Veranschaulichung und ist nicht Bestandteil dieses Angebots. Das Copyright sämtlicher Bilder liegt bei mir, Kopieren nur nach ausdrücklicher Rücksprache mit mir. Danke. //
This offer is only an unbuilt resin kit, the built model which is shown on the pictures and the decoration are only for displaying and are not part of this offer.