Ein reizvolles Stück südwestdeutscher Stadt-, Architektur- und Postgeschichte für Ihre Sammlung – eine originale schwarz-weiße Panorama-Ansichtskarte „Freiburg i. B. – Münster mit Schloßberg". Die Vorderseite zeigt das berühmte Freiburger Münster mit seinem markanten gotischen Turm über der historischen Altstadt, eingebettet zwischen dem bewaldeten Schlossberg und den fernen Höhenzügen des Schwarzwalds. Herausgegeben von der Haas'schen Druckerei, Tiefdruck Mannheim (Kartencode „a 5"). Die Rückseite ist handschriftlich in deutscher Kurrent-/Sütterlinschrift beschrieben, datiert auf den 31. Oktober 1917, frankiert mit einer braun-orangen Germania-Marke des Deutschen Reichs und versehen mit dem Stempel „GR. EISDAU 1" vom 31.10.1917, 5–6 Uhr Nachmittags. Adressiert an Fräulein Maria Schmid, Reichsstr. 5, Beuel a/Rh. bei Bonn.
Diese Karte vereint gleich mehrere Sammelgebiete: ein prachtvolles Architekturmotiv der gotischen Baukunst, eine dokumentierte Verlagskarte, eine klassische Germania-Frankatur der Kaiserzeit sowie eine persönliche Korrespondenz aus dem Ersten Weltkrieg. Damit ist sie weit mehr als eine dekorative Ansicht – sie ist ein authentisches Zeitdokument aus dem Jahr 1917.
Die Vorderseite zeigt eine schwarz-weiĂźe Panorama-Fotografie von Freiburg im Breisgau, gefasst von einem hellen weiĂźen Rand:
Bildunterschrift (unten links):
„FREIBURG i. B. Münster mit Schloßberg."
Eine ruhige, atmosphärische Stadtansicht mit dem unverwechselbaren Charme einer frühen Foto-Ansichtskarte – ein eindrucksvolles Andenken an Freiburg im Breisgau.
Merkmal | Information |
|---|---|
Verlag/Druckerei | Haas'sche Druckerei, Mannheim |
Drucktechnik | Tiefdruck |
Kartencode | „a 5" |
Verlagsvermerk | mittig unten auf der RĂĽckseite |
Bildtitel | „Freiburg i. B. Münster mit Schloßberg" |
Kartenart | schwarz-weiĂźe Foto-Ansichtskarte |
Postalisch gelaufen | 1917 (Beuel a/Rh. bei Bonn) |
Der gedruckte Verlagsvermerk „HAAS'SCHE DRUCKEREI – TIEFDRUCK MANNHEIM" steht mittig unten auf der Rückseite, ergänzt durch den Kartencode „a 5". Die Haas'sche Druckerei in Mannheim war ein traditionsreiches Druckhaus und stellte die Karte im hochwertigen Tiefdruckverfahren (Rotogravure) her – ein schönes Bestimmungsmerkmal für Freiburg-, Baden- und Verlagssammler.
Hinweis: Alle Angaben werden nur so wiedergegeben, wie sie sichtbar sind.
Die Karte ist mit einer braun-orangen Germania-Marke des Deutschen Reichs frankiert – ein klassisches Stück deutscher Philatelie:
Die Germania-Serie prägte die deutsche Philatelie über zwei Jahrzehnte und war die typische Frankatur für Postkarten der Kaiserzeit und des Ersten Weltkriegs – ein gut zuzuordnendes Bestimmungsmerkmal.
Hinweis: Die Markenangaben werden nur so wiedergegeben, wie sie erkennbar sind.
Die Karte trägt einen Poststempel, der den Postlauf dokumentiert – ein reizvolles Detail für Postgeschichts-Sammler:
Aufgabestempel (Adressseite, ĂĽber der Germania-Marke):
Damit ist der Postlauf datiert auf den 31. Oktober 1917, zwischen 17 und 18 Uhr. Belege mit klarem, datiertem Stempel aus der Zeit des Ersten Weltkriegs sind unter Stempel- und Postgeschichte-Sammlern besonders gesucht.
Hinweis: Die Stempelangaben werden nur so wiedergegeben, wie sie erkennbar sind (der Ortsname kann abweichend gelesen werden).
Die Rückseite ist beschrieben in klassischer deutscher Kurrent-/Sütterlinschrift, mit senkrecht (gedreht) verlaufender Mitteilung auf der linken Hälfte – typisch für die Korrespondenz des Ersten Weltkriegs.
Datierung:
„d. 31. 10. 17." (31. Oktober 1917)
Mitteilung (soweit lesbar):
„Liebe Maria! / Möchte Dir nur rasch / mitteilen, daß ich gesund / hier angekommen bin. / Wie geht es Dir? / Hoffentlich gut. Mir / geht es noch ganz / gut. Herzliche Grüße / sendet Dir / [Unterschrift]"
Sinngemäße Wiedergabe:
„Liebe Maria! Ich möchte Dir nur schnell mitteilen, dass ich gesund hier angekommen bin. Wie geht es Dir? Hoffentlich gut. Mir geht es noch ganz gut. Herzliche Grüße sendet Dir [Name]."
Empfängerin (Adressspalte):
„Fräulein Maria Schmid – Beuel a/Rh. – bei Bonn – Reichsstr. 5"
Ein schlichtes, persönliches Zeugnis: Der Schreiber meldet sich nach der gesunden Ankunft und sendet herzliche Grüße an Fräulein Maria Schmid in Beuel am Rhein bei Bonn. Solche knappen, fürsorglichen Lebenszeichen waren im Kriegsjahr 1917 ein wichtiges Bindeglied zwischen Reisenden, Soldaten und ihren Angehörigen.
Hinweis: Die Mitteilung ist handschriftlich in Kurrent/Sütterlin verfasst und nur teilweise sicher lesbar (einzelne Wörter und die Unterschrift können abweichend gelesen werden). Die Angaben werden ausschließlich so wiedergegeben, wie sie erkennbar sind.
Das Freiburger Münster zählt zu den bedeutendsten gotischen Kirchenbauten Deutschlands. Sein durchbrochener Turmhelm gilt als einer der schönsten gotischen Türme der christlichen Baukunst und prägt seit Jahrhunderten das Stadtbild von Freiburg im Breisgau. Als beliebtes Motiv früher Ansichtskarten verkörpert es die enge Verbindung von Stadtgeschichte und Sakralarchitektur.
Der Schlossberg erhebt sich unmittelbar östlich der Freiburger Altstadt und bildet den natürlichen, bewaldeten Übergang zum Schwarzwald. Die Kombination aus Münster, historischer Altstadt und grünem Bergpanorama macht das Motiv zu einer der klassischen Freiburg-Ansichten.
Die Haas'sche Druckerei in Mannheim war ein traditionsreiches Druckhaus und stellte Ansichtskarten im hochwertigen Tiefdruckverfahren her. Karten aus diesem Hause sind heute geschätzte Belege der süddeutschen Verlags- und Druckgeschichte.
Die Germania-Marke des Deutschen Reichs verankert den Beleg fest in der Zeit des Ersten Weltkriegs. Postkarten wie diese – mit kurzen, persönlichen Lebenszeichen – sind authentische Primärquellen zum Alltag und zur Stimmung des Jahres 1917.
Merkmal | Information |
|---|---|
Motiv | „Freiburg i. B. Münster mit Schloßberg" – Münsterturm, Altstadt, Schlossberg, Schwarzwald |
Region | Freiburg im Breisgau, Baden |
Verlag/Druck | Haas'sche Druckerei, Tiefdruck Mannheim (Code „a 5") |
Kartenart | schwarz-weiĂźe Foto-Ansichtskarte |
RĂĽckseite | Postkarte, zweispaltig |
Briefmarke | braun-orange Germania, Deutsches Reich |
Stempel | „GR. EISDAU 1", 31.10.1917, 5–6 Uhr Nachmittags |
Datum der Niederschrift | 31.10.1917 |
Empfängerin | Fräulein Maria Schmid, Reichsstr. 5, Beuel a/Rh. bei Bonn |
Inhalt | Meldung der gesunden Ankunft, herzliche GrĂĽĂźe |
Handschrift | deutsche Kurrent-/SĂĽtterlinschrift |
Postalischer Zustand | gelaufen, beschrieben, frankiert, gestempelt |
Epoche | Erster Weltkrieg (1917) |
Verkauf als echtes Vintage-Sammlerstück mit altersgemäßer Patina:
Bitte beachten: Die beigefügten Fotos sind Bestandteil der Zustandsbeschreibung. Sie zeigen das Original, das Sie erhalten. Farbabweichungen können durch Beleuchtung und Bildschirm entstehen. Weitere Detailfotos sende ich Ihnen gerne auf Anfrage.
Ihr SammlerstĂĽck wird sicher und geschĂĽtzt verpackt versendet, damit es unbeschadet bei Ihnen ankommt.
Sichern Sie sich diese reizvolle Freiburg-Karte jetzt – eine eindrucksvolle, schwarz-weiße Panorama-Ansichtskarte „Freiburg i. B. – Münster mit Schloßberg" mit dem gotischen Münsterturm, der historischen Altstadt, dem bewaldeten Schlossberg und den fernen Schwarzwald-Höhenzügen, herausgegeben von der Haas'schen Druckerei in Mannheim im hochwertigen Tiefdruck. Verbunden mit einer Germania-Frankatur des Deutschen Reichs, dem datierten Stempel von 1917 und einem persönlichen Lebenszeichen in Kurrent-/Sütterlinschrift. Ein authentisches Stück Freiburger Stadt-, Architektur- und Postgeschichte aus dem Ersten Weltkrieg. Gerade Stadtansichten mit prachtvollem Motiv und vollständigem Postlauf sind unter Sammlern besonders gesucht. Bei Fragen zu Zustand, Verlag, Motiv, Marke, Stempel oder Handschrift schreiben Sie mir gerne vor dem Kauf eine kurze Nachricht. Ich helfe Ihnen schnell und freundlich weiter.
Carte postale ancienne « Freiburg i. B. – Münster mit Schloßberg », belle vue panoramique noir et blanc de Fribourg‑en‑Brisgau : la flèche gothique élancée du Münster domine la vieille ville aux toits à pignon, encadrée par les pentes boisées du Schlossberg et les lointains reliefs du Schwarzwald. Éditée par la Haas’sche Druckerei, Tiefdruck Mannheim (code “a 5”). Verso au type carte postale allemande, texte manuscrit en écriture Kurrent/Sütterlin, daté du 31.10.1917, adressé à Fräulein Maria Schmid, Reichsstr. 5, Beuel a/Rh. près de Bonn, affranchi d’un timbre Germania brun‑orangé du Deutsches Reich, oblitéré « GR. EISDAU 1, 31.10.17, 5–6 N. ». Carte circulée, avec légère patine mais image nette et inscriptions bien lisibles – un beau témoignage de l’architecture gothique de Fribourg, de l’édition de Mannheim et de la correspondance de la Première Guerre mondiale.