🕯️ Seltene DDR-Künstler-Ansichtskarte „Versunken" – Rötelzeichnung von Gertrud Horn – gelaufen 1961 Zittau → Berlin – mit Walter-Ulbricht-Marke & spannender Retour-Postgeschichte

Ein stilles, stimmungsvolles Künstlermotiv trifft auf packende Postgeschichte – original alt, 1961 gelaufen und als Drucksache mit gleich mehreren amtlichen Retour-Vermerken versehen. Versandt nur wenige Monate nach dem Mauerbau!

Diese stimmungsvolle Künstler-Ansichtskarte zeigt die feine Rötelzeichnung „Versunken" von Gertrud Horn – eine an einem Schreibtisch eingeschlafene Frau im Kerzenschein. Die Karte wurde am 2. Dezember 1961 von Zittau nach Berlin gesandt, kam jedoch als „Zurück" an den Absender retour. Ein authentischer postgeschichtlicher Beleg mit Künstlermotiv, DDR-Freimarke und mehreren Unzustellbarkeitsvermerken.


✨ Warum diese Karte besonders ist


📷 Das Motiv – Vorderseite

Die Vorderseite zeigt die einfühlsame Rötelzeichnung „Versunken" der Künstlerin Gertrud Horn:

Eine ruhige, leicht melancholische Szene im Stil künstlerischer Studienblätter des frühen 20. Jahrhunderts – ein dekoratives Sammlermotiv abseits der üblichen Stadtansichten.


🏷️ Verlags-, Künstler- & Druckangaben

Merkmal

Information

Künstlerin

Gertrud Horn

Bildtitel

„Versunken" (Rötelzeichnung)

Künstlervermerk (gedruckt)

„Versunken, Rötelzeichnung von Gertrud Horn"

Druck-/Kennnummer

M 305 / Z 1495

Verlagsmarke (Stempel)

DAgO-Verlag Berlin

Kartentyp

Künstler-Ansichtskarte, Rötel-/Sanguine-Druck, gelaufen

Der gedruckte Künstlervermerk „Versunken, Rötelzeichnung von Gertrud Horn" sowie die Kennung „M 305 / Z 1495" befinden sich am unteren linken Rand der Rückseite. Zusätzlich ist ein verblasster Verlagsstempel „DAgO-Verlag Berlin" (mit Hinweis „Postamt Berlin N 113") erkennbar – eindeutige Merkmale für Sammler von Künstler- und Verlagsausgaben.

Hinweis: Alle Angaben werden nur so wiedergegeben, wie sie sichtbar sind.


✉️ Rückseite – Analyse von Handschrift, Stempel & Briefmarke

Die Rückseite ist ein besonders reizvoller postgeschichtlicher Beleg mit zahlreichen spannenden Details:

Postgeschichtliche Bedeutung: Die Kombination aus datiertem Zittau-Stempel (2.12.1961), Walter-Ulbricht-Freimarke, Drucksachen-Tarif und der dichten Lage an Retour- und Unzustellbarkeitsvermerken macht diese Karte zu einem authentischen und gut dokumentierten Beleg der DDR-Postgeschichte. Besonders reizvoll: Der Geburtstagsgruß erreichte den Schriftsteller Cwojdrak nicht und wurde an den Absender zurückgeschickt – die komplette „Reise" des Belegs ist nachvollziehbar dokumentiert.

Hinweis: Layout, Stempel und Beschriftung werden nur so beschrieben, wie sie erkennbar sind.


🏛️ Historischer Hintergrund – 1961, Zittau, Berlin & Günther Cwojdrak

Die Karte wurde am 2. Dezember 1961 versandt – also nur wenige Monate nach dem Bau der Berliner Mauer im August 1961. Der handschriftliche Zusatz „Demokratischer Sektor" bei der Berliner Adresse und die mehrsprachige Absenderangabe spiegeln das zeitgeschichtliche Umfeld unmittelbar wider.

Der Empfänger Günther Cwojdrak war als Schriftsteller und Abteilungsleiter in der DDR tätig – ein interessanter literatur- und zeitgeschichtlicher Bezug. Der Absender Karl Jos. Th. Bannert aus Zittau / Hartau war Sprachlehrer und Übersetzer, was die ungewöhnliche, mehrsprachige Gestaltung seiner gedruckten Adresszeile erklärt.

Die Künstlerin Gertrud Horn schuf mit der Rötelzeichnung „Versunken" ein stilles, atmosphärisches Motiv, das als Künstlerkarte vom DAgO-Verlag Berlin verlegt wurde.


📋 Details auf einen Blick

Merkmal

Information

Motiv

„Versunken" – Rötelzeichnung von Gertrud Horn

Künstlerin

Gertrud Horn

Verlag

DAgO-Verlag Berlin

Druck-/Kennnummer

M 305 / Z 1495

Kartentyp

Künstler-Ansichtskarte (Rötel/Sanguine), gelaufen

Postalischer Zustand

gelaufen, 2.12.1961 ab Zittau, als Drucksache

Briefmarke

DDR 5 Pfennig, Walter-Ulbricht-Dauermarke, dunkelblau

Stempel

Rundstempel „Zittau 2", -2.12.61

Besonderheit

„Zurück"-Stempel, „Aufruf nicht ermittelt", „Empf. verreist", DAgO-Verlag-Marke

Anlass

Geburtstagsgruß („Alles Gute fürs neue Lebensjahr")

Region / Epoche

Zittau / Berlin, DDR – Dezember 1961


🔎 Zustand – ehrlich beschrieben

Verkauf als echtes Vintage-Sammlerstück mit altersgemäßer Patina:

Bitte beachten: Die beigefügten Fotos sind Bestandteil der Zustandsbeschreibung. Sie zeigen das Original, das Sie erhalten. Farbabweichungen können durch Beleuchtung und Bildschirm entstehen.


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🚚 Versand & Service

Ihr Sammlerstück wird sicher und geschützt verpackt versendet, damit es unbeschadet bei Ihnen ankommt.

Sichern Sie sich diese seltene Künstlerkarte jetzt – eine 1961 gelaufene Rötel-Karte „Versunken" von Gertrud Horn mit Ulbricht-Marke und dichter Retour-Postgeschichte ist nicht alle Tage zu finden. Bei Fragen zu Zustand, Künstlerin, Verlag, Stempel oder Motiv schreiben Sie mir gerne vor dem Kauf eine kurze Nachricht. Ich helfe Ihnen schnell und freundlich weiter


Carte artistique rare de RDA montrant la récente « Versunken » de Gertrud Horn, une femme assoupie à son bureau à la lueur d’une bougie, exécutée en rötel/sanguine sur carton crème à texture fine. Envoyée le 2 décembre 1961 de Zittau vers Berlin comme imprimé, la carte porte une dauphine de 5 Pfennig Walter Ulbricht et un cachet rond « Zittau 2 – 2.12.61 », quelques mois seulement après la construction du mur. Le verso, très riche en marques postales, présente le vœu manuscrit « Alles Gute fürs neue Lebensjahr », l’adresse au écrivain et chef de service Günther Cwojdrak à Berlin N 113, ainsi que l’impression spectaculaire du retour: cachets violets « Drucksache », « Zurück », mention « Aufruf nicht ermittelt » et note manuscrite « Empf. verreist ». Les indications « Versunken, Rötelzeichnung von Gertrud Horn », code M 305 / Z 1495 et tampon estompé du DAgO‑Verlag Berlin complètent ce document. Patine typique mais dessin et mentions bien lisibles: un témoignage rare mêlant art, histoire de la RDA et postgeschichte liée au mur de Berlin.