Deutsch:
Resinbausatz eines deutschen Bomberprototyps, der    Junkers Ju 288 V3   im Maßstab 1/72 von Bird Models (2026). Der Umbausatz besteht aus 34 Resinteilen, 2 Metallteilen, 5 gedrehten Messingrohren sowie 3 Vacuhauben und 1 Foto vom gebauten Modell,  sowie einer detailliert beschriebenen deutsch - englischen Montageanweisung. Die Resinteile können Blasen und Angüsse aufweisen, der Anteil ist jedoch gering.
 
Bitte beachten Sie, dass das Artikelbild ein Diorama zeigt. Im Angebot enthalten ist der Resinbausatz, nicht aber das Zubehör bzw. das gebaute Modell. 
 

Die Junkers Ju 288 war ein deutsches Bomberprojekt des sogenannten „Bomber-B“-Programms der Luftwaffe. Ziel war es, die älteren Muster wie Ju 88, He 111 und Do 17 durch einen modernen Schnellbomber zu ersetzen. Gefordert wurden hohe Geschwindigkeit, große Reichweite, Druckkabine und eine deutlich höhere Bombenlast. Die Ju 288 basierte ursprünglich auf dem Junkers-Entwurf EF 074 und galt früh als Favorit des Wettbewerbs.

Technisch war die Ju 288 ihrer Zeit voraus. Sie besaß eine aerodynamisch stark verbesserte Rumpfform, fernbedienbare Defensivbewaffnung und sollte von den neu entwickelten Junkers-Jumo-222-Motoren angetrieben werden. Genau diese Triebwerke wurden jedoch zum Hauptproblem des gesamten Programms: Die Motoren erreichten nie die notwendige Zuverlässigkeit und Leistung. Deshalb mussten verschiedene Ersatztriebwerke verwendet werden, darunter BMW-801- und später gekoppelte Daimler-Benz-Motoren. Gleichzeitig stieg das Gewicht der Maschine immer weiter an, wodurch viele der ursprünglich geplanten Leistungswerte nicht erreicht wurden.

Die Ju 288 V3 war eines der frühen Versuchsmuster der Baureihe. Ihr Erstflug fand am 18. April 1941 statt. Später erhielt sie eine experimentelle Heckbewaffnung mit fernbedienter Lafette. Über den endgültigen Verbleib der V3 existieren nur wenige gesicherte Angaben. In den verfügbaren Quellen wird ihr Schicksal nicht eindeutig dokumentiert; wahrscheinlich wurde sie – wie die meisten Ju-288-Prototypen – nach der Einstellung des Programms verschrottet oder ging im Verlauf der Erprobung verloren.

Das endgültige Ende des Ju-288-Programms kam im März 1944. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich die Entwicklung bereits fast fünf Jahre hingezogen, ohne dass eine serienreife Maschine verfügbar war. Insgesamt entstanden nur etwa 22 Prototypen. Einige technische Erkenntnisse flossen später noch in die Junkers Ju 388 ein.

Die Ju 288 war ein ambitioniertes, technologisch modernes Flugzeugprojekt, das jedoch an überzogenen Anforderungen, ständig steigender Komplexität und vor allem an der gescheiterten Triebwerksentwicklung scheiterte. Das Projekt gilt heute als eines der teuersten und zugleich erfolglosesten Entwicklungsprogramme der deutschen Luftfahrtindustrie im Zweiten Weltkrieg. 

 
 

English:

Resin kit of a german bomber prototype, the   Junkers Ju 288 V3  scale 1/72 by Bird Models (2026). The conversion contains 34 resin and 2 metal parts, 5 brassed barrels, 3 vacumformed canopies, a photo of the built model and an english - german instruction sheet. 

 

Attention: On the article pictures you can see a built model and decoration. Included in this offer is the resin kit, but no decoration and no built model!

 

The Junkers Ju 288 was a German bomber project developed under the Luftwaffe’s so-called “Bomber B” program. Its purpose was to replace older aircraft such as the Ju 88, He 111, and Do 17 with a modern high-speed bomber. The requirements included high speed, long range, a pressurized cockpit, and a significantly increased bomb load. The Ju 288 was originally based on the Junkers EF 074 design and was considered an early favorite in the competition.

Technically, the Ju 288 was ahead of its time. It featured a highly streamlined fuselage, remotely controlled defensive armament, and was intended to be powered by the newly developed Junkers Jumo 222 engines. These engines, however, became the major problem of the entire program, as they never achieved the required reliability and performance. As a result, several substitute engines had to be tested, including the BMW 801 and later coupled Daimler-Benz engines. At the same time, the aircraft’s weight continued to increase, preventing many of the originally planned performance targets from being achieved.

The Ju 288 V3 was one of the early prototype aircraft of the series. Its maiden flight took place on 18 April 1941. Later, it received an experimental remotely operated tail defense system. Only limited reliable information exists regarding the final fate of the V3. Available sources do not clearly document what ultimately happened to the aircraft; like most Ju 288 prototypes, it was likely scrapped after the cancellation of the program or lost during testing.

The Ju 288 program finally ended in March 1944. By that time, development had already continued for nearly five years without producing a production-ready aircraft. In total, only around 22 prototypes were built. Some of the technical knowledge gained during the project was later incorporated into the Junkers Ju 388.

In conclusion, the Ju 288 was an ambitious and technologically advanced aircraft project that ultimately failed because of excessive requirements, increasing complexity, and above all the unsuccessful engine development program. Today, it is regarded as one of the most expensive and unsuccessful aircraft development efforts undertaken by the German aviation industry during the Second World War.


 

 

Hier wird ausschließlich ein ungebauter Resinbausatz ohne Decals verkauft, das gezeigte Modell inkl. der Dekoration dient nur der Veranschaulichung und ist nicht Bestandteil dieses Angebots. Das Copyright sämtlicher Bilder liegt bei mir, Kopieren nur nach ausdrücklicher Rücksprache mit mir. Danke. //

This offer is only an unbuilt resin kit without decals, the built model which is shown on the pictures and the decoration are only for displaying and are not part of this offer. 

 

DE: ACHTUNG! Nicht geeignet für Kinder unter 36 Monaten, wegen Erstickungsgefahr durch verschluckbare Kleinteile.

EN: WARNING! CHOKING HAZARD. Small parts. Not for children under 3 years.