Deutsch:
Resinkomplettbausatz zu einem Segelflugzeug,    Lippisch-RRG "Urubu OBS"   im Maßstab 1/72 von Bird Models (2025). Der Bausatz besteht aus 15 Resinbauteilen, 4 Metallteilen, Decals für die Version "D-OBS", 1 Foto vom gebauten Modell sowie einer bebilderten deutsch - englischen Bauanleitung. Der Bausatz ist recht gut zu verarbeiten, wenig Blasen, ein paar Nacharbeiten sind noch nötig.
 

Im Jahre 1931 beauftragte der akademische Meteorologe und Leiter der RRG (Rhön-Rossitten-Gesellschaft) den deutschen Konstrukteur Alexander Lippisch damit, ein zwei bis dreisitziges Segelflugzeug für die meteorologische Forschung zu konstruieren. Anstelle des dritten Sitzes sollte auch der Einbau einer Vielzahl an meteorologischen Geräten möglich sein, was die Ausmaße des Seglers erheblich anwachsen lassen sollte. Lippisch wählte einen Möwenflügel mit rechteckigem Mittelteil, der nach unten zum Rumpf hin abgestrebt war. Der große Flügel und die damit verbundene geringe Flügelbelastung hatten zur Folge, dass der Obs langsam flog. Interessant ist, dass der Segler zusätzlich zum herkömmlichen Seitenruder die Endruderflächen der „Storch-Reihe“ an den Tragflächenenden besaß, die mit dem Seitenruder im Heck synchronisiert verbunden waren und dieses so unterstützten. Dadurch konnte ein kurzer Rumpf ermöglicht werden. Zwischen dem Cockpit und der Kabine existierte eine Tür, welche die beiden Räume miteinander verband. Der Rumpf war rechteckig und besaß einen Stahlrohrrahmen mit Stoffbespannung. 1932 flog der Urubu Obs erstmalig. 

 


English:

Full resin kit of a german sailplane, the   Lippisch-RRG "Urubu OBS"   scale 1/72 by Bird Models (2025). The kit contains 15 resin and 4 metal parts, decals for the version "D-OBS", a photo of the built model and an english-german instruction sheet.


In 1931, the academic meteorologist and head of the RRG (Rhön-Rossitten Society) commissioned the German designer Alexander Lippisch to construct a two to three-seater glider for meteorological research. Instead of the third seat, it should also be possible to install a variety of meteorological equipment, which would considerably increase the size of the glider. Lippisch chose a gull wing with a rectangular centre section that was braced downwards towards the fuselage. The large wing and the associated low wing loading meant that the Obs flew slowly. It is interesting to note that, in addition to the conventional rudder, the glider had the ‘Storch series’ tail surfaces at the wing tips, which were synchronised with the rudder at the rear and thus supported it. This made a short fuselage possible. There was a door between the cockpit and the cabin, which connected the two areas. The fuselage was rectangular and had a tubular steel frame with fabric covering. The Urubu Obs flew for the first time in 1932.


 

Hier wird ausschließlich ein ungebauter Resinbausatz ohne Abziehbilder verkauft, das gezeigte Modell inkl. der Dekoration dient nur der Veranschaulichung und ist nicht Bestandteil dieses Angebots. Das Copyright sämtlicher Bilder liegt bei mir. Kopieren nur nach ausdrücklicher Rücksprache mit mir. Danke!

We offer only an un-built resin kit without decals, the built model, which is shown on the pictures and the decoration are only for display purposes and are not part of this offer.

 

DE: ACHTUNG! Nicht geeignet für Kinder unter 36 Monaten, wegen Erstickungsgefahr durch verschluckbare Kleinteile.

EN: WARNING! CHOKING HAZARD! Contains small parts. Not recommended for minors below 3 years of age.