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Walt Disney’s Comics and Stories No. 83 Vol. 7 No. 11 Dell Comic 1947 englisch

Der Umschlag ist stark beeinträchtigt und nahezu lose. An der oberen Klammer ist der Umschlag eingerissen und hängt dort nur noch teilweise, an der unteren Klammer ist der Rücken deutlich offen. Insgesamt weist der Rücken zahlreiche Beschädigungen und Risse auf, im unteren Bereich ist er über eine größere Strecke offen.

Auch im Innenteil sind mehrere Schäden vorhanden. An den Klammern finden sich wiederholt Einrisse, teils an mehreren Seiten. Die erste Doppelseite ist an den Klammern eingerissen. Zusätzlich gibt es mindestens eine Seite mit größeren Rissen, darüber hinaus vereinzelt kleinere Risse im Heftinneren.

Das Papier zeigt altersbedingte Gebrauchsspuren, ist jedoch nicht auffällig nachgedunkelt. Die Farben sind insgesamt noch ordentlich erhalten, ohne starke Ausbleichung. Verschmutzungen und kleinere Mängel sind vorhanden, stehen aber klar hinter den strukturellen Schäden an Rücken, Klammern und Seiten zurück.

Insgesamt ein deutlich gebrauchtes, stark beschädigtes Exemplar mit gravierenden Mängeln an Rücken, Klammern und mehreren Seiten. Entspricht in etwa einem deutschen Zustand Z3/Z3-4.

Beschreibung

Hintergrund
Die August-Ausgabe des Jahres 1947 zeigt Donald in einer für ihn typischen Mischung aus Tatendrang, Überforderung und heiterem Chaos. Diesmal wagt er sich an eine Aufgabe, die im Haushalt ebenso knifflig wie im Comic komisch ist: das Tapezieren. Die Szene demonstriert jene klassische Donald-Dramaturgie, bei der ehrgeizige Pläne schon im Ansatz scheitern. Während Donald die Tapetenbahn mit hohem Einsatz an die Wand bringen will, entlarven die Löcher, Falten und Überlappungen sein Scheitern auf den ersten Blick. Der Bildwitz liegt darin, dass Donald seinem eigenen Unvermögen mit stoischer Entschlossenheit begegnet – ein Kernmotiv vieler Geschichten dieser Ära.
 
Diese Phase im Disney-Comic war durch eine stärkere Fokussierung auf Alltagskomik geprägt. Künstler wie Carl Barks etablierten Donald als Figur, deren Ausflüge in Arbeitswelt, Heimwerken oder Haushalt stets ebenso ambitioniert wie aussichtslos verliefen. Das Cover dieser Ausgabe fügt sich nahtlos in diese Tradition ein.
 
Edition & Inhaltliche Einordnung
Als reguläre Nummer innerhalb der siebten Volume bietet No. 83 die typische Anthologie-Struktur: mehrere voneinander unabhängige Kurzgeschichten, die Donalds Alltag, seine Konflikte mit den Neffen oder andere humorvolle Episoden in den Mittelpunkt stellen. Das Titelbild dient – wie bei vielen Ausgaben dieser Reihe – vor allem als eigenständiger Gag und weniger als Vorschau auf eine konkrete Innenstory.
 
Thematisch zeigt das Cover, wie Donald versucht, ein handwerkliches Problem zu lösen, das sich mit jeder Bewegung weiter verkompliziert. Die misslungene Tapetenbahn, die bereits großflächig beschädigt ist, wird zum Sinnbild für Donalds oft scheiternde, aber immer aufrichtige Bemühungen, Ordnung in sein Leben zu bringen.
 
Ausstattung & Produktion
Die Ausgabe entspricht den Produktionsstandards der späten 1940er-Jahre: ein farbiges Titelbild auf leichtem, tönendem Papier, ein klar strukturierter Innenteil und die typischen kräftigen Linien des Disney-Studio-Stils. Die Farbgestaltung ist lebhaft, aber nicht überladen – ein Zusammenspiel aus warmen Holztönen, sanften Grüntönen und dem markanten Rot seiner Werkzeugkiste und des Eimers.
 
Das Bild ist sorgfältig komponiert: Die diagonale Tapetenbahn lenkt den Blick, Donalds konzentrierter Gesichtsausdruck vermittelt seinen ironischen Ernst, und die Werkzeuge im Vordergrund („Paper Hanging Neatly Done“) bilden eine weitere Pointe, da sie exakt das Gegenteil ausdrücken. Auch die Holzböden und Tapetenmuster sind mit charakteristischem Humor gestaltet und verleihen der Szene Tiefe und Dynamik.
 
Bedeutung für Sammler
Die Nachkriegsjahrgänge von Walt Disney’s Comics and Stories sind unter Sammlern hochgeschätzt, weil sie Donalds Identität als humorvolle Alltagsfigur endgültig festigten. Die Cover dieser Zeit strotzen vor erzählerischer Kraft: Sie präsentierten visuelle Miniaturdramen, die in einem einzigen Bild ganze Geschichten andeuten. No. 83 ist ein Paradebeispiel dafür – es verbindet alltägliche Situation, handwerkliches Chaos und zeitlosen Slapstick zu einer Szene, die exemplarisch für Donalds komische Wirkung steht.
 
ENGLISH
 
Background
The August 1947 issue presents Donald Duck in one of his most quintessential roles: the well-meaning handyman whose enthusiasm far exceeds his skill. Wallpapering, a deceptively demanding domestic task, becomes here the perfect stage for Donald’s trademark mixture of determination and disaster. The torn and misaligned wallpaper panels illustrate instantly that his efforts are doomed, even as he clings stubbornly to the belief that he can restore order. This tension between ambition and reality was a defining feature of Donald’s portrayal during this era.
 
In the mid-to-late 1940s, Disney comics leaned heavily into everyday humor. Artists such as Carl Barks helped shape Donald as a character whose attempts at competence in household and workplace settings inevitably unraveled in comedic fashion. This cover captures that spirit with precision.
 
Edition & Context
As No. 83 in Volume 7, the issue follows the anthology formula of Walt Disney’s Comics and Stories: several self-contained tales featuring Donald and other characters in varied comedic scenarios. The cover functions independently of the interior stories, offering a visual gag that encapsulates Donald’s eternal struggle to impose order through sheer willpower.
 
Thematically, the image reinforces a recurring motif in Donald’s world: everyday tasks transformed into escalating challenges. The wallpaper’s holes, tears, and crooked alignment narrate an entire comedy of errors in a single image.
 
Production & Features
Produced in the recognizable 10-cent format of the era, the issue displays bold outlines, lively colors, and the economical paper stock typical of Disney publications of the 1940s. The composition is particularly effective: the sweeping diagonal of the wallpaper guides the viewer’s eye, Donald’s strained expression adds emotional clarity, and the foreground tools — the paint bucket, brushes, and toolbox labeled “Paper Hanging Neatly Done” — provide an ironic counterpoint to the chaos unfolding above.
 
The palette blends muted interior tones with brighter accents, giving the scene warmth while maintaining visual clarity. The humor lies not only in Donald’s predicament but also in the fine details of the environment, which subtly amplify the comedic tone.
 
Significance for Collectors
Collectors appreciate issues from this era for their refined balance of expressive artwork, character-driven humor, and narrative efficiency. The 1947 covers, in particular, stand out for their confident staging and ability to condense entire comedic arcs into a single panel. No. 83 is a vivid example of this craft: warm, chaotic, charming — and unmistakably Donald Duck.
 

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