Limitierte Farblithographie - Oskar Koller, Nr. 3/55
handsigniert
Oskar Koller (1925–2004) war ein bedeutender deutscher Maler und Grafiker, der vor allem für seine ausdrucksstarken Aquarelle bekannt wurde. Sein Stil zeichnet sich durch eine Reduktion auf das Wesentliche und eine leuchtende, transparente Farbigkeit aus, die oft die Grenze zur Abstraktion streift.
Leben und Werdegang
- Herkunft: Geboren am 16. Oktober 1925 in Erlangen; verstorben am 17. Mai 2004 in Fürth.
- Ausbildung: Nach einer kaufmännischen Lehre studierte er an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, wo er später auch als Gastprofessor tätig war.
- Reisen: Studienreisen nach Italien, Frankreich und Marokko prägten seine Vorliebe für Licht und Farbe. Ein DAAD-Stipendium führte ihn 1957 nach Paris.
Künstlerisches Schaffen
Koller gilt als Meister des modernen Aquarells. Seine Motive sind vielfältig, wobei Blumen, Landschaften und Menschenmengen zu seinen zentralen Themen gehörten.
- Stil: Er kombinierte zeichnerische Elemente mit flächigem Farbauftrag. Seine Werke strahlen oft eine lebensbejahende "Freude am Malen" aus.
- Techniken: Neben der Aquarellmalerei schuf er zahlreiche Farblithografien und Grafiken.
- Auszeichnungen: Er erhielt unter anderem den Kulturpreis der Stadt Erlangen (1983) und den Kunstpreis der Nürnberger Nachrichten (1996). [
Vermächtnis
Im Jahr 2002 gründete er die Oskar Koller Stiftung, die seinen künstlerischen Nachlass von rund 2.500 Werken verwaltet und regelmäßig Ausstellungen organisiert. Anlässlich seines 100. Geburtstags im Jahr 2025 zeigt die Villa eine große Retrospektive seines Schaffens.