London: Jonathan Cape, 1925 – First Edition / Erstausgabe
Autor: Herbert George Wells (1866–1946)
Titel: Christina Alberta’s Father
Verlag: Jonathan Cape, London
Erscheinungsjahr: 1925
Umfang: 410 Seiten
Format: 8vo (ca. 19 × 13,5 × 3,5 cm)
Gewicht: ca. 507 g
Einband: Originaler beigefarbener Leinenband mit goldgeprägtem Rückentitel
Ein außerordentlich gepflegtes Exemplar dieser raren Erstausgabe:
📗 Einband: Sehr sauber, minimale Gebrauchsspuren, kaum bestoßene Ecken
📖 Innen: Frisch, hell und sauber – ohne Anstreichungen oder Markierungen
🔗 Bindung: Fest, stabil und gerade; Buchblock solide
🪶 Provenienz:
Zarter Bibliotheksstempel des University College of Wales, Aberystwyth auf dem Vorsatzblatt – dokumentierte akademische Herkunft
Feines Exlibris aus der Sammlung Lintner – eine Provenienz, die das Buch sammlerisch zusätzlich aufwertet
Ein exzellentes Exemplar mit charmanter Historie und nahezu musealem Erhaltungszustand.
Christina Alberta’s Father gehört zu den späten sozialkritischen Romanen von H. G. Wells, in denen sich der Autor von seinen frühen Science-Fiction-Werken hin zu philosophisch-gesellschaftlichen Themen entwickelt.
🪶 Zentrale Themen:
Psychologische und soziale Umbrüche im Nachkriegsengland (nach dem Ersten Weltkrieg)
Das Spannungsverhältnis zwischen individueller Identität, gesellschaftlicher Erwartung und spiritueller Sinnsuche
Die Emanzipation einer jungen Frau (Christina Alberta) und der geistige Verfall ihres Vaters, der glaubt, eine göttliche Sendung zu haben
📘 Wells schildert mit feiner Ironie und analytischem Tiefgang eine Gesellschaft im Wandel – ein Werk, das die Verlorenheit der modernen Seele in einer rationalisierten Welt zeigt.
Verfasst in der Spätphase von Wells’ Karriere, nach Klassikern wie The Time Machine (1895), The War of the Worlds (1898) und Tono-Bungay (1909).
Christina Alberta’s Father gilt als Schlüsselwerk seiner späten Periode, in der er zunehmend sozialpsychologische und humanistische Fragen ins Zentrum rückte.
Zeitgenössische Kritiker lobten die psychologische Tiefe, sahen aber zugleich die leise Melancholie eines Autors, der die großen Ideale des Fortschritts hinterfragt.
Der Roman spiegelt auch Wells’ persönliche Lebensphase: seine Enttäuschung über die Nachkriegswelt und seine Auseinandersetzung mit utopischen Idealen und religiösen Illusionen.
📜 Interessante Fakten:
Der Roman wurde im Herbst 1925 von Jonathan Cape in einer Auflage von wenigen tausend Exemplaren gedruckt; gut erhaltene Originalbände sind heute selten.
Wells widmete sich zu dieser Zeit intensiv der Theosophie und psychologischen Bewegungen, was sich in den Figuren und Dialogen des Romans widerspiegelt.
Die Figur des Vaters – Mr. Preemby – wurde teils als literarisches Alter Ego Wells’ interpretiert: ein idealistischer Träumer in einer nüchternen Welt.
Das Buch markiert den Übergang vom visionären Science-Fiction-Autor zum Gesellschaftsanalytiker und Philosophen – ein Aspekt, der Sammler und Literaturhistoriker gleichermaßen fasziniert.
🕰️ Originalausgabe von 1925 – First Edition, First Printing
📍 Bibliotheksherkunft: University College of Wales, Aberystwyth (Provenienzstempel)
🪶 Exlibris: Sammlung Lintner
📚 Zustand: Herausragend – sauber, fest, authentisch
💫 Seltenheit: Originalbände in diesem Zustand mit dokumentierter Herkunft sind heute nur schwer zu finden
Ein bedeutendes Spätwerk von H. G. Wells, das den literarischen Übergang vom utopischen Visionär zum psychologisch-sozialen Denker markiert.
Dieses Exemplar vereint erstklassigen Erhaltungszustand, nachvollziehbare Provenienz und literarischen Rang – eine wertvolle Bereicherung für jede anspruchsvolle Sammlung englischer Erstausgaben.
📏 Maße: 19 × 13,5 × 3,5 cm 📖 Seiten: 410 ⚖️ Gewicht: ca. 507 g
📜 Hinweis:
Angaben zu Alter, Herkunft und Epoche beruhen auf sorgfältiger Analyse, bibliografischer Vergleichsliteratur sowie Sammler- und Auktionsrecherchen.
📸 Detailfotos oder weiterführende Informationen zur Provenienz stelle ich gerne auf Anfrage bereit.
⚖️ Rechtlicher Hinweis:
Die Ware wird unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung verkauft.
Der Ausschluss gilt nicht für Schadenersatzansprüche aus grob fahrlässiger oder vorsätzlicher Pflichtverletzung sowie für Verletzungen von Leben, Körper und Gesundheit.