Angeboten wird ein Aquarell von Lothar Braun


TITEL: "Insel Milos" [so verso auf früherer Rahmenrückwand auf einem Etikett maschinenschriftlich betitelt]


TECHNIK: Aquarell & Bleistift auf Ingrespapier, am oberen Rand durch zwei Klebestreifen in Passepartout gesetzt


JAHR: undatiert [um 1980]


SIGNATUR: unsigniert, verso auf früherer Rahmenrückwand Künstlername und damalige Adresse


GRÖßE: 41 x 42,8 cm (Blatt) bzw. 35 x 33,5 cm (Motiv) bzw. 53,7 x 53,7 cm (Passepartout)


ZUSTAND: Blatt am oberen Rand durch zwei Klebestreifen in Passepartout gesetzt; Farben leicht aufgehellt; minimal fleckig; recto an den Rändern Klebereste von früherer Befestigung; Blattränder sehr leicht uneben zugeschnitten;Passepartout etwas gebräunt / nachgedunkelt

 

 

---Lothar Braun machte sein Abitur am Landfermann-Gymnasium in Duisburg. Hierauf begann er sein Studium der Malerei, Bildhauerei, Kunstgeschichte und Philosophie in Düsseldorf.

Nach dem Studienabschluss mit Staatsexamen trat er in den Lehrdienst ein und wurde Kunsterzieher an der Mercator-Universität in Duisburg und am Gymnasium am Moltkeplatz in Krefeld. Der Künstler lebte in Krefeld (Dionysiusstrasse 117).

Neben seiner Lehrtätigkeit war er stets künstlerisch aktiv und zeigte seine Werke bei Ausstellungen des Deutschen Künstlerbundes, des Wirtschaftsverbandes Bildender Künstler und der Duisburger Sezession.

1971 wurde er beim „Europapreis für Malerei” in Oostende (Belgien) ausgezeichnet.

Lothar Braun unternahm immer wieder Reisen, wobei ihn besonders das Meer und (mediterrane) Landschaften (u. a. Mykonos, Rhodos) zu Motiven reizten.

Lothar Brauns Werke sind bestimmt von klarer, idealisierter Architektur in reduziertem Kolorit, das mitunter an Farbflächenmalerei denken lässt. Von besonderer Bedeutung ist neben dem Licht, das immer wieder markant eingesetzte Blau, welches den oftmals minimalistisch anmutenden Motiven Tiefe und Weite verleiht. 

1981 erschien vom Künstler sein “Sylter Tagebuch” (Krefeld), sowie 1983 der Band “Niederrhein. Aquarelle und Zeichnungen“ (Duisburg).


Das vorliegende Aquarell ist eine für Lothar Braun ganz typische, reduzierte und auch klar strukturierte Komposition mit einem Blick auf die eine Straße auf der Insel Milos. Links und rechts laufen Häuserreihen entlang und an der linken Straßenseite stehen zwei Holzmasten für Stromleitungen, die sich oben über die Straße spannen.---

 

 


Zu Lothar Braun (09.02.1931 Duisburg – [nach 2006]):

Maler, Zeichner.

Abitur am Landfermann-Gymnasium in Duisburg.

Studium der Malerei, Bildhauerei, Kunstgeschichte und Philosophie in Düsseldorf, Abschluss mit Staatsexamen.

Kunsterzieher an der Mercator-Universität in Duisburg und am Gymnasium am Moltkeplatz in Krefeld.

Der Künstler lebte in Krefeld (anfangs Uerdinger Str. 325, später Dionysiusstrasse 117).

Lothar Braun unternahm immer wieder Reisen, wobei ihn besonders das Meer und (mediterrane) Landschaften (u. a. Mykonos, Rhodos) zu Motiven reizten.

Neben seiner Lehrtätigkeit war er stets künstlerisch aktiv und zeigte seine Werke bei Ausstellungen des Deutschen Künstlerbundes, des Wirtschaftsverbandes Bildender Künstler und der Duisburger Sezession, 1972 Einzelausstellung in der Galerie Klang (Köln).

Preise: 1971 wurde er beim „Europapreis für Malerei” in Oostende (Belgien) ausgezeichnet.

Veröffentlichungen: 1981 erschien vom Künstler sein “Sylter Tagebuch” (Krefeld), sowie 1983 der Band “Niederrhein. Aquarelle und Zeichnungen“ (Duisburg).

LITERATUR: Groeg, Otto J. (Hrsg.) (1978): Who´s who in the Arts [Band: A-M], Wörthsee, S. 108 --- Partsch, Susanna: Lothar Braun, in: „Artists of the World (AOW) / Allgemeines Künstlerlexikon (AKL)“, Onlineversion --- Internetseite von „Kunst und Krefeld e. V.“ --- Kultusministerium Nordrhein-Westfalen (Hrsg.) (1985): Aspekte der gegenwärtigen Kunst in Nordrhein-Westfalen: Dauerausstellung des Kultusministeriums in der ehemaligen Reichsabtei Kornelimünster, Recklinghausen: Graphische Kunstanstalt Bongers, S. 26