Angeboten wird ein Linolschnitt von Herbert W. Hoedt

TITEL: „Spandau“ [so unten mittig in Blei betitelt]
Herbert W. Hoedt lebte zu der Zeit im Falstaffweg 13 in Berlin-Spandau. Möglicherweise fand er das vorliegende Motiv in der unmittelbaren Umgebung seiner damaligen Wohnung.

TECHNIK: Linolschnitt auf sandfarbigem Velinpapier

JAHR: unten mittig in Blei datiert „6.10.[19]34“

GRÖßE: 17,8 x 23 cm (Blatt) bzw. 11,5 x 17,9 cm (Druck)

SIGNATUR: unten rechts in Blei signiert „H. W. Hoedt“

ZUSTAND: Leichte Druckstellen im Blatt; im Eckbereich unten links kleine Einstichlöchlein, sowie am linen Rand unten minimaler Papierverlust; Ecke oben links mit kleiner Knickspur; verso etwas fleckig

 


Zu Herbert Walter Hoedt (11.02.1911 Posen – [nach 1971]):
Grafiker, Illustrator, (Film-)Zeichner; tätig in Berlin, dort (spätestens 1937) wohnhaft im Falstaffweg 13 (Spandau); um 1936 tätig als Landjahrerzieher; anfangs arbeitete er als Filmzeichner, später vornehmlich als Grafiker; 11.02.1936 Heirat mit Elsbeth Erna Anna Kupczak (01.01.1906 Spandau - ?); nach 1945 weiterhin ansässig im Falstaffweg 13 und dort tätig als Grafiker; am 12.12.1972 Umzug (wohl zu seinem Sohn) nach Eichstätt
Eine Zeichnung befindet sich im Brüder-Grimm-Museum (Steinau an der Straße).