TITEL: ohne Titel [links - religiöse Szene, rechts - (wohl) Entwurf für ein (Gefallenen-)Denkmal]
TECHNIK: Tusche und Bleistift auf etwas festerem, graubräunlichem Velinpapier ("Canson & Montgolfier")
ENTSTEHUNGSJAHR: undatiert
SIGNATUR: bei der rechten Zeichnung unten rechts signiert "M. Wilberg"
GRÖßE: 30,7 x 47,1 cm
ZUSTAND: Ecken leicht bestoßen, sowie mit sehr kleinen Knickspuren; linke Zeichnung o.r. in Blei bez. "No 21", sowie o.l. in Blei bez. "2)"; am rechten Rand unten sehr kleiner Ausriss (etwa 1x2mm); linker Rand am oberen Rand Einriss (etwa 2cm); verso leicht fleckig
Zu Ludwig Martin Wilberg (11.10.1853 Havelberg - 26.12.1936
Potsdam-Neubabelsberg):
Maler, Zeichner; 1872-75 Studium an der Kunstakademie Weimar
(bei Karl Gussow, Albert Baur); 1875-78 Studium an der Kunstakademie Berlin;
1880-83 Lehrer an der Kunstakademie Leipzig; 1883-1905 Leiter des
Kunstgewerbemuseums Berlin; 1886 Beteiligung an der Jubiläums-Ausstellung der
Kgl. Akademie der Künste Berlin; 1891 Beteiligung an der Internationalen
Kunst-Ausstellung (veranstaltet vom Verein Berliner Künstler) in Berlin; um
1892 wohnhaft am Lützowufer 1 (Berlin); 1904 bis zu seinem Tod ansässig in
Klein-Glienicke bzw. Neubabelsberg (Potsdam)
Wilberg unternahm zahlreiche (Studien-)Reisen innerhalb Deutschlands, sowie nach Österreich und Italien, bei denen er seine Eindrücke zeichnerisch festhielt.
Werke Wilbergs befinden sich u.a. im Stadtmuseum Berlin, sowie im Museum Potsdam.
LITERATUR: JANSA, Friedrich (Hrsg.) (1912): Deutsche Bildende Künstler in Wort und Bild; Leipzig; S. 640 --- LORENZ, Detlef (2002): Künstlerspuren in Berlin vom Barock bis heute; Dietrich Reimer Verlag; Berlin; S.419 -- „Allgemeines Künstlerlexikon“ (AKL), Onlineversion, Künstler-ID: 00181840




























