Peter Proksch (* 4. Februar 1935 in Wien; † 9. Dezember 2012 in Wolkersdorf im Weinviertel) war ein österreichischer Maler und Grafiker.
1950 studierte an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien Gebrauchsgraphik und erhielt 1955 sein Meisterdiplom. Anschließend war er an der Akademie der bildenden Künste in Wien, Schüler in der Meisterklasse von Robin Christian Andersen, wechselte aber bald in die Meisterklasse von Sergius Pauser, wo er die Maltechnik der alten Meister, die klassische Mischtechnik, erlernte. Er schloss dann noch ein Jahr bei Christian Ludwig Martin (Künstlerische Drucktechniken) an, um die Kunst des Radierens zu erlernen und beschloss 1962 sein Studium. Im gleichen Jahr stellte er erstmals einige Radierungen aus.
1963 erfolgte die erste Personalausstellung in Wien. Daraus ergaben sich Ausstellungsmöglichkeiten in aller Welt. Heute zählt man Peter Proksch zu den Vertretern der Wiener Phantastischen Malerei. Er beschickte Ausstellungen in Paris, Rom, Turin, München, Köln, Düsseldorf, Basel, Vaduz, Tokio, New York, Tel Aviv, Caracas und nicht zuletzt in Wien. Seine Bilder befinden sich in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen.
Im Jahr 2010 wurde Peter Proksch das Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien verliehen. Darüber hinaus wurde er mit der Goldenen Fügermedaille der Akademie der bildenden Künste Wien und der Medaille de bronce en section peinture der Société des Artistes Français ausgezeichnet.