`J. Schertel´ (2 x).

Zwei Zeichnungen: je 24,8 x 19,7 cm

Bildnisse eines süddeutschen Biedermeier-Paares.

Zwei Zeichnungen von Josef Schertel (1810-1869), Kohle auf Orange
getöntem Papier, bei ihr Spuren einer Weißhöhung, beide mit
"J. Schertel" signiert, ohne Datum, um 1830/40.

Das Papier fleckig mit Gebrauchsspuren (Altersspuren), bei ihr
punktuelle Pigmentverluste.
Photos siehe oben links (HR).

Josef Schertel (Augsburg 1810 - 1869 München) war ein deutscher Landschaftsmaler.
Schertel wurde als Sohn eines königlich bayrischen Oberzollinspektors geboren.
Er besuchte die Gymnasien in Augsburg und Würzburg. Danach wurde er zum
Lithographen ausgebildet. Am 24. Juni 1830 schrieb er sich an der Königl.
Akademie der Künste in München in der Historienklasse ein. Nach dem
Studium blieb er in München als freischaffender Künstler und widmete
sich der Landschaftsmalerei. Bei einem Ausflug an den Chiemsee
lernte er den Maler Daniel Fohr kennen, welcher ihn an den Maler
Christian Ernst Bernhard Morgenstern empfahl. Morgenstern wurde
bald Schertels Freund und Lehrer. Als Landschaftsmaler war Schertel
vor allem in Bayern tätig.


 



 

 

 
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