SOLtherm 5 (Konzentrat -58 °C) und SOLtherm F (einfüllfertig -32 °C) sind stabil im Temperaturbereich von -58 ºC bis 190 ºC. SOLtherm 5 (Konzentrat -58 °C) muss vor dem Gebrauch verdünnt werden. Die Mindestkonzentration, die die korrosionsschützenden Eigenschaften garantiert, beträgt 25 % (Vol). Die höchste empfohlene Konzentration beträgt 55 % (Vol). Je nach Mischungsverhältnis erhält man die Schutztemperatur für tiefe Temperaturen.
Sechs gute Gründe für SOLtherm 5 und SOLtherm F in Ihrer Solaranlage
Formuliert mit Glykolen, die hohe thermische Belastungen aushalten.
Schützt alle üblichen Metallteile in Solaranlagen vor Korrosion.
Kompatibel mit gängigen Solarflüssigkeiten auf Propylenglykolbasis.
Frei von Nitriten, Nitraten, Silikaten und anderen schädlichen Stoffen.
Geeignet für alle Solaranlagen mit Pumpensystemen.
Erhältlich als Konzentrat (SOLtherm 5) oder einfüllfertig (SOLtherm F).
Bei der Nutzung von Solarwärme transportiert SOLtherm 5 und SOLtherm F die in einem Sonnenkollektor aufgenommene Wärme in ein Heizsystem. Dort gibt es die Wärme über einen Wärmetauscher an das zu beheizende System ab. Auf diese Weise können Trink- und Brauchwasser oder allgemeine Heizungssysteme sehr umweltfreundlich und kostengünstig erwärmt werden. Dies kann zu erheblichen Brennstoffeinsparungen führen.
Auf der Basis von Glykol (Propylenglykol) setzt SOLtherm 5 und SOLtherm F den Gefrierpunkt von Wasser deutlich herab und verhindert so das Gefrieren der Betriebsflüssigkeiten in Solaranlagen. So können Solarsysteme auch bei Minustemperaturen sicher betrieben werden – eine frostbedingte Beschädigung des Systems durch Sprengwirkung wird sicher vermieden.
SOLtherm 5 und SOLtherm F enthalten eine komplexe Kombination von Korrosionsinhibitoren, wodurch Metalle optimal vor Korrosion geschützt werden. Dieser Schutz ist gegenüber allen Metallen wirksam, die üblicherweise in Solarinstallationen Verwendung finden – Kupfer, Messing, Lot, Grauguss, Aluminium, Stahl und Eisen – auch bei Multimetallinstallationen.
Wasser-Glykol-Gemische haben sehr deutlich ausgeprägte, korrosive Eigenschaften. Verwenden Sie daher niemals reine Wasser-Glykol-Gemische ohne Inhibitorenausrüstung und setzen Sie auf SOLtherm 5 oder SOLtherm F.
| Konzentration | Frostschutz bis |
|---|---|
| 25 % | -11 °C |
| 30 % | -14 °C |
| 35 % | -18 °C |
| 40 % | -22 °C |
| 45 % | -26 °C |
| 50 % | -32 °C |
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Chem. Bezeichnung | 1.2 Propylen- und höhere Glykole, Aqua Dest., Korrosionsschutzadditive |
| Aussehen | farblose / blaue / gelbe / grüne / rote Flüssigkeit |
| Verpackung | Flasche / Kanister |
| ADR | Kl 0 Ziff |
| WGK | 1 |
| Kennzeichnung | entfällt |
| Chemische Basis | 1.2 Propylenglykol und höhere Glykole, Korrosionsschutzadditive |
| Einsatzkonzentration | Unverdünnt (Frostsicherheit bis ca. -32 °C) |
| Einsatztemperaturbereich | -32 bis +180 °C |
| Anwendungsbereiche | Solaranlagen / Vakuumröhren und Flachkollektor |
| Dichte (20 °C) | 1,01 - 1,02 g/cm³ |
| pH-Wert | 7,5 bis 8,5 |
| Siedepunkt (1013 mbar) | ca. 105 °C |
| Stockpunkt | -32 °C |
| Spezifische Wärme (20 °C) | ca. 3,55 kJ/kg K |
| Wärmeleitfähigkeit (20 °C) | 0,37 W/m K |
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Chem. Bezeichnung | Gemisch aus 1.2 Propylen- und höheren Glykolen, Aqua Dest., Korrosionsschutzadditiven |
| Aussehen | farblose / blaue / gelbe / grüne / rote Flüssigkeit |
| Verpackung | Flasche / Kanister |
| ADR | Kl 0 Ziff |
| CAS-Nr. | 57-55-6 |
| WGK | 1 |
| Kennzeichnung | entfällt |
| Einsatzkonzentration | mindestens 25 Vol.-% (Frostsicherheit bis ca. -11 °C) |
| Einsatztemperaturbereich | -58 bis +180 °C |
| Anwendungsbereiche | Solaranlagen / Vakuumröhren und Flachkollektoren |
| Dichte (20 °C) | 1,03 bis 1,04 g/cm³ |
| pH-Wert | 7,5 bis 8,5 |
| Siedepunkt (1013 mbar) | ca. 187 °C |
| Dampfdruck (20 °C) | 0,11 mbar |
| Spezifische Wärme (20 °C) | 2,49 kJ/kg K |
| Wärmeleitfähigkeit (20 °C) | 0,20 W/m K |
| Dynamische Viskosität (20 °C) | 55 mPa s |
Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Solarflüssigkeit
Solarflüssigkeit ist ein Wärmeträgermedium, das in Solaranlagen zur Wärmeübertragung verwendet wird.
Sie verhindert das Einfrieren der Anlage im Winter und schützt vor Überhitzung im Sommer.
Hauptsächlich gibt es Solarflüssigkeiten auf Wasser-Propylenglykol- und Ethylenglykol-Basis.
Alle 4 bis 6 Jahre, je nach Herstellerangaben und Betriebsbedingungen sowie pH-Wert-Tests und Frostschutzmessungen.
Durch pH-Wert-Tests und Frostschutzmessungen.
Es kann zu Korrosion, Verstopfungen und ineffizienter Wärmeübertragung kommen.
Nein, immer die vom Hersteller empfohlene Solarflüssigkeit verwenden. In der Regel ist es eine Propylenglykol-basierte Solarflüssigkeit.
Der Nachfüllvorgang variiert je nach Anlage. Anleitung des Herstellers befolgen, in der Regel mit einer Spülpumpe.
Die auf Ethylenglykol-Basis sind giftig. Immer das Sicherheitsdatenblatt beachten.
Über spezialisierte Entsorgungsunternehmen oder Recyclinghöfe.
Hochwertige Solarflüssigkeit erhöht die Effizienz und Lebensdauer der Anlage. Mit unserer Solarflüssigkeit sind Sie auf der sicheren Seite.
Ja, wenn der Frostschutz nicht ausreicht. Deshalb ist regelmäßiges Testen wichtig.
Abhängig von der Größe und dem Typ der Solaranlage. Herstellerangaben beachten.
Kühl, trocken und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt.
Ja, mit den richtigen Werkzeugen und Kenntnissen. Sonst besser einen Fachmann beauftragen.
Mindestens einmal jährlich.
In der Regel ist die Verwendung von Propylenglykol-basierter Solarflüssigkeit unkritisch. Vorsicht bei Ethylenglykol-basierter Solarflüssigkeit.
Hauptsächlich Wasser, Glykol und Korrosionsschutzmittel.
Ja, eine gut gewartete Solarflüssigkeit kann den Wirkungsgrad verbessern.
Veränderungen in Farbe, Geruch oder pH-Wert sind Anzeichen.
Ja, aber es sollte nur aufgefüllt werden, wenn die alte Solarflüssigkeit getestet wurde (pH-Wert und Frostschutz).
Kann die Effizienz mindern und das System beschädigen. Es wird ein max. Frostschutz von -32 °C empfohlen.
Mindestens einmal im Jahr durch einen Fachmann überprüfen lassen.
Nur nach entsprechender Prüfung (pH-Wert und Frostschutz).
Ja, das Mischen verschiedener Typen mit unserem Produkt ist möglich.
Ein stabiler pH-Wert verhindert Korrosion und Ablagerungen im System. Ein pH-Wert unter 7 ist zu vermeiden – die Solarflüssigkeit muss getauscht werden.
Temperaturen zwischen -32 °C und 190 °C.
Ungeöffnet und korrekt gelagert kann sie mehrere Jahre haltbar sein. Nach dem Öffnen sollte sie innerhalb von ein bis zwei Jahren verwendet werden.
Ja, hartes Wasser kann Ablagerungen verursachen und die Effizienz der Flüssigkeit beeinträchtigen.
Ja, für Hochtemperaturanlagen werden spezielle, hochtemperaturbeständige Solarflüssigkeiten benötigt. Unsere Solarflüssigkeit ist für hohe Temperaturen bis 190 °C formuliert.
Dies ist in der Regel nicht empfehlenswert, da die Flüssigkeit chemisch verändert sein kann. pH-Wert und Frostschutz sind zu prüfen.
Wenn die Solarflüssigkeit veraltet oder nicht den Spezifikationen entspricht, kann sie korrosiv wirken und die Anlage beschädigen.
Schutzkleidung tragen, Augenkontakt vermeiden und für gute Belüftung sorgen. Sicherheitsdatenblatt des Produkts beachten.
Die Herstellerangaben der Solaranlage konsultieren. In der Regel ist es die Verwendung von Propylenglykol-basierter Solarflüssigkeit.
Es kann zu einer ungleichmäßigen Wärmeverteilung und möglichen Schäden durch Überhitzung kommen.
Regelmäßige Wartung und rechtzeitiger Austausch der Solarflüssigkeit tragen zur Maximierung der Effizienz bei.
Hohe Betriebstemperaturen, unsachgemäße Installation und minderwertige Flüssigkeiten.
Einige Solarflüssigkeiten können umweltschädlich sein, besonders solche auf Ethylenglykol-Basis. Entsorgung muss daher fachgerecht erfolgen.
Anlage sofort abschalten, ausgetretene Flüssigkeit aufsaugen und gemäß den lokalen Vorschriften entsorgen. Ursache der Leckage beheben lassen.
Ja, die Qualität der Solarflüssigkeit kann die Lebensdauer und Effizienz der Pumpe erheblich beeinflussen.
Nein, destilliertes Wasser allein bietet keinen Frostschutz und keine Korrosionsschutzmittel.
Propylenglykol ist nicht giftig und umweltfreundlicher, während Ethylenglykol effektivere Wärmeübertragungseigenschaften besitzt, aber giftiger ist.
Ja, viele enthalten Zusatzstoffe zur Verbesserung der Korrosionsschutz- und Frostschutzeigenschaften.
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