Eine sehr schöne CD aus dem Jahre 1996 mit dem bekannten griechischen Laikó-Veteran
 Antónis Kalogiánnis (1935-2021), der hier 18 alte Laiká und Balladen zum Thema Liebe singt (Erotiká Laiká)

Co-Gesang 1x von Marinélla, 2x von 'Alkistis Protopsálti und 1x von Aléxia Vasileíou 

Die Kompositionen stammen von Mários Tókas (4x), Giánnis Pários, Aléxis Papadimitríou (2x), Kóstas Chatzís, Spýros Papavasileíou (2x), Dimítris Lágios, Leonard Cohen (mit griechischem Text), Ilías Andriópoulos, Kóstas Nikolópoulos, Georges Moustakí (2x, mit griechischem Text), Nótis Mavroudís und Dimítris Papdimitríou.

Antónis Kalogiánnis war 1935 in Kaisarianí/Athen geboren. 1966 wurde er von Míkis Theodorákis entdeckt, der ihn förderte. Schon ein Jahr später große Erfolge mit Protestliedern gegen die Junta und Beginn einer großen Karriere in Griechenland. Kalogiánnis hatte Zusammenarbeiten u.a. mit María Farantoúri, Dímos Moútsis, Eléni Dímou, Argýris Kounádis, Víky Moscholioú, Mímis Pléssas, María Dimitriádi, Pétros Pandís, Stélios Fotiádis und mit Stávros Xarchákos.

"Oi agápes pernoún" - Die Liebe endet eines Tages,  "Omorfi mou Katerína" - Du meine hübsche Katerína,  "Den klaío" - Ich weine nicht,  "O,ti agápisa" - Was ich auch geliebt habe ...,  "Mazí gia pánta" - Für immer zusammen,  "Chórepsé me" - Bring mich zum Tanzen,  "Mou 'cheis táxei 'Anna" - Du hast es mir versprochen, Anna,  "Ti óra na 'nai" - Wieviel Uhr mag es sein?  "Ta lógia tis agápis" - Die Worte der Liebe,  "Ora midén" - Die Stunde Null,  "Isos ftaíne ta feggária" - Vielleicht sind die Launen schuld,  "Láthos diadromí" - Falsche Route ... u.a.

Die CD erschien bei PolyGram Greece im Jewelcase mit Booklet und ist in neuwertigem Zustand.

Und hier noch ein paar von mir übersetzte Textauszüge:

So wird mein Leben verlorengehen, ich sehne mich nach den Träumen,
 die ich nicht erlebt habe, nach den geliebten Personen,
 die ich nicht geküsst habe, so wird mein Leben verlorengehen.
Ich sehne mich nach all den dingen, die ich nicht gewagt habe,
wie Reisen, die ich nie angetreten habe. 
 
Mein Herz ist Blatt für Blatt ein blutender Rosenbusch.
In der Ägäis und in der Sonne, mein Gott, wie sehr empfinde ich Einsamkeit.
In der Ägäis bei soviel Einsamkeit, Anna, du verletzt mich tief im Herzen.
Es ist wieder kein Schiff zur Insel gekommen, auch nicht dein Taschentuch,
 auch nicht du.

 Du sagst zu mir, wir sollten irgendwoanders hinfahren,
 um einen Ort zu finden, wo wir uns verstecken könnten.
Was haben wir zu befürchten, die Menschen sind überall die gleichen.
Zusammen werden wir gegen den Schmerz ankämpfen, zusammen.
  
Komm, damit ich dich mit Küssen begieße, du Jasmin der Einsamkeit.
Auch wenn ich nicht mehr weiß, wie du heißt, Anna, Maria oder Lambriní,
ich weiß aber, dass deine Augen brennen, sie sind Sterne in dieser Stadt.
  
 
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