Da sich Ende 1942 abzeichnete,dass die Westallierten ihr Stalin gegebenes Versprechen,Hitler im Westen anzugreifen und eine zweite Front zu eröffnen,einlösen würden,befahl Adolf Hitler die Austellung zweier neuer SS-Divisionen.Eine dieser zwei Divisionen nannte sich anfangs "Karl der Große".Da später jedoch die Aufstellung einer französischen SS-Brigade (später als Division) geplant war,welche den Namen "Charlemagne" (Karl der Große)tragen sollte,erhoffte sich Hitler großen Zulauf französicher Freiwilliger.Da sich die SS-Division "Karl der Große" jedoch schon in der Aufstellung befand,wurde diese Division in "Frundsberg" umbenannt.

Nach einem Jahr Ausbildung im Westen,erfolgte der erste Kampfeinsatz dann im Ostfeldzug im April 1944,wo die 1.Panzerarmee im sogenannten "Hube-Kessel" herausgeschlagen werden sollte.Dieses Unternehmen wurde von der Division "Frundsberg" erfolgreich abgeschlossen.

Danach erfolgte eine Rückverlegung zur Westfront,wo mittlerweile die Allierten gelandet waren.Also kämpfte die "Frundsberg" bei den großen Schlachten im Westfeldzug,z.B. die Kesselschlacht von Falaise,das Unternehmen "Market Garden",Ardennenoffensive (als Reserve) bevor sie wieder an die Ostfront geschickt wurde und dort an der Pommernoffensive teilnahm.Das war die letzte Schlacht,die sie als geschlossener Verband führte.

In einzelne Grüppchen zerschlagen,versuchten die Soldaten auf eigenem Weg,der Gefangennahme durch die Russen zu entkommen.

Erstaunlicherweise wurde die "Frundsberg"-Division als SS-Panzerdivision aufgestellt,obwohl sie nie die volle Stärke einer Panzerdivision erhielt.Da sie nur eine Panzerabteilung hatte (anstatt wie bei einer PzDiv üblich 2)wurde sie doch als PzDiv geführt,obwohl sie mehr einer PzGrenDiv glich.

Noch sehr ungewöhnlich war,dass diese PzDiv im Vergleich zu anderen SS-Einheiten sehr wenig hochdekorierte Soldaten hatte.Bis auf Divisionskommandeur Harmel (Schwerterträger) wurden nur 10 weitere Soldaten mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.Im Vergleich dazu die Division "Nordland",die zum gleichen Zeitraum aufgestellt wurde,welche 29 Ritterkreuze erhielt.

Mein Fazit zum Buch ist sehr positiv für geschichtsorientierte Leser,die sich speziell für Einheiten im Zweiten Weltkrieg interessieren.