Keith Haring: Während seiner kurzen, aber intensiven Karriere, die sich über die 1980er Jahre erstreckte, wurden Harings Arbeiten in über 100 Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt. Allein im Jahr 1986 war er Gegenstand von mehr als 40 Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln. Er war für die Teilnahme an Gemeinschaftsprojekten sehr gefragt und arbeitete mit so unterschiedlichen Künstlern und Interpreten wie Madonna, Grace Jones, Bill T. Jones, William Burroughs, Timothy Leary, Jenny Holzer, Yoko Ono und Andy Warhol. Indem Haring universelle Konzepte von Geburt, Tod, Liebe, Sex und Krieg zum Ausdruck brachte und dabei die Linie und die Direktheit der Botschaft in den Vordergrund stellte, gelang es ihm, ein breites Publikum anzulocken und die Zugänglichkeit und Ausdauer seiner Bilder sicherzustellen, die zu einer allgemein anerkannten Bildsprache des 20. Jahrhunderts geworden sind.
Keith Haring starb am 16. Februar 1990 im Alter von 31 Jahren an den Folgen von AIDS. Am 4. Mai 1990 fand in der Kathedrale von St. John the Divine in New York City ein Gedenkgottesdienst mit über 1.000 Teilnehmern statt.
Seit seinem Tod war Haring Gegenstand mehrerer internationaler Retrospektiven. Die Arbeiten von Keith Haring sind heute in den Ausstellungen und Sammlungen bedeutender Museen auf der ganzen Welt zu sehen.