Thilo Maatsch
Abstrakte Komposition
Collage auuf Holz
Rückseitig signiert, datiert
Unten rechts monogrammit und datiert 73
Gesamtmaß: 22 x 32 cm
Thilo Friedrich Maatsch
13. August 1900 in Braunschweig geboren; am 20. März 1983 in Königslutter verstorben.
Er war ein deutscher Maler, Grafiker und Bildhauer. Er war ein Künstler der abstrakten und der Konkreten Kunst, sowie des Konstruktivismus. Maatsch wurde in den 1920er Jahren vor allem durch seine geometrisch-abstrakten Farbflächenbilder bekannt. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges spielte er in seinen späteren Jahren mit sehr viel freieren Formen, die sich gelegentlich auch figural gebärden.
1900
am 13. August in Braunschweig geboren
1916
Begeisterung für Bilder von Franz Marc beim Besuch der Galerie „Der Sturm“ in Berlin
1918
gehört zum Freundeskreis des Kunstsammlers Otto Ralfs in Braunschweig und ist Mitbegründer der „Gesellschaft der Freunde junger Kunst“
1922
Ausbildung zum Lehrer
1924
Wassily Kandinsky besucht sein Atelier und wählt ein Bild für die Sammlung Ralfs aus; Begegnung mit Kurt Schwitters
1925
Ausstellung mit Johannes Molzahn und R. Jahns in der „Gesellschaft der Freunde junger Kunst“; Bekanntschaft mit Paul Klee, Lyonel Feininger, Laszlo Moholy-Nagy, William Wauer und Lothar Schreyer durch Besuche der Ateliers der Künstler am Bauhaus in Weimar und in Berlin; Mitglied der Novembergruppe und bis 1932 jährliche Beteiligung an der Großen Berliner Kunstausstellung
1927
Einzelausstellung in der Galerie „Der Sturm“ von Herwarth Walden
1931
Einzelausstellung in der Kunsthalle Dörbrandt in Braunschweig
1934
Ausschluß aus dem Reichsbund Bildender Künstler; gilt als „entarteter“ Künstler
1943
Kriegsteilnehmer als Sanitäter; bis Ende 1945 in russischer Gefangenschaft
1946
Lehrer und später Schulleiter in Königslutter
1950er
mehrmaliger Aufenthalt in Paris
1966
Wiederentdeckung des Künstlerischen Werks, neben Einzelausstellungen Teilnahme an zahlreichen Ausstellungen zur abstrakten Kunst zwischen den Weltkriegen, wie: „Deutsche Avantgarde 1915-35“, Köln 1971; „Konstruktivismus“, Köln 1972; „Rationale Spekulationen“, Mönchengladbach 1972; The Non-Objective World 1914-1955, London 1973; „Tendenzen der 20er Jahre“, Berlin 1977
1974
Monographie zum Werk erscheint von Carl Laszlo im Verlag Panderma, Basel
1979
Retrospektive im Städtischen Museum in Braunschweig
1983
am 20. März stirbt Thilo Maatsch in Königslutter