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Das Werk - VENUS VON LESPUGUE
(Originial ca. 20.000-18.000 v.Chr.)
Diese Figur ist ein sehr gelungenes Replikat, aus der Museums-Kollektion, geschaffen von den Künstlern der Parastone Ateliers.
Nachdem der Marquis de Vibraye im 19. Jahrhundert eine prähistorische nackte Frauenstatue als “Venus impudique” (unkeusche Venus), ein Wortspiel auf de römische “Venus Pudica”, bezeichnet hatte, hat sich der Ausdruck “Venusfigurinen”zu einem Sammelbegriff für prähistorische Frauenstatuen entwickelt. Die ursprüngliche Bedeutung der Venusfigurinen ist unbekannt. Vermutlich sollte mit ihrer Leibesfülle in der Gesellschaft von Jägern und Sammlern Wohlstand und Fruchtbarkeit zum Ausdruck gebracht werden.
Die stilvolle, fast abstrakte Frauenfigur wurde im Hochpaläolithikum aus dem Stoßzahn eines Mammuts geschnitzt. Sie wurde 1922 in der Höhle von Rideaux bei Lespugue (Haute-Garonne), am Fuße der Pyrenäen entdeckt. Die bei den Ausgrabungsarbeiten schwer beschädigte Figur wurde später größtenteils restauriert. Wie auch viele andere Venusfiguren hat die Venus von Lespugue dünne Arme, die über extrem großen Brüsten liegen. Im Gegensatz zu den Körpereigenschaften, auf die offensichtlich weniger Gewicht gelegt wurde, wie Gesicht, Arme und Beine, sind die weiblichen Geschlechtsmerkmale besonders explizit und vergrößert dargestellt.