Pol Bury

1922, Haine-Saint-Pierre bei La Louvière, Belgien - 2005, Paris, Frankreich

Schiefer Turm von Pisa: Cinetisation VI, 1966

SELTEN, Original handsignierter Siebdruck

Impressionen dieser Arbeit sind in den ständigen Sammlungen großer Institutionen wie The Metropolitan Museum of Art (The Met), The Solomon R. Guggenheim Museum, Centre Pompidou und Tate Modern enthalten.

Pol Bury schuf seine Cinétisation (Kinetisierung) Technik durch Segmentieren statischer Bilder in konzentrische Kreise oder lineare Streifen, Zusammensetzen mit leichten Versätzen und lebendigen Farbvariationen zur Simulation von Bewegungen.

Bury übersetzt die langsamen, bewussten Bewegungen seiner kinetischen Skulpturen in Drucke und gibt starre Strukturen wieder, als würden sie vibrieren, plätschern oder knicken – und fängt statische Kinetik auf Papier ein.
Im Surrealismus verwurzelt und beeinflusst von René Magritte, destabilisiert er ikonische Denkmäler, nimmt scheinbar dauerhafte Wahrzeichen wie den Schiefen Turm von Pisa und unterzieht sie flüssiger Verzerrung.


Der belgische Künstler Pol Bury (1922-2005) ist einer der Begründer der kinetischen Kunst. 

Nach seinen Anfängen in der Malerei, geprägt vom Einfluss Magrittes, und seiner Zeit mit anderen Mitgliedern von Jeune Peinture belge und CoBrA beschloss er, einen neuen Weg zu gehen. 

Seine Faszination für die Kunst Alexander Calders führte dazu, dass er sich der Skulptur zuwandte und Bewegung in seine Arbeit einbezog.
Dank seiner zutiefst persönlichen Arbeit, die sowohl ein Nachfolger des Surrealismus ist als auch vor Innovation strotzt, machte er sich in der Pariser und New Yorker Kunstszene einen Namen und erlangte so internationale Anerkennung. 

Artwork Description

Dieser Druck verfügt über einen Farbsiebdruck, der den ikonischen Schiefen Turm von Pisa darstellt.

Der umgebende Hintergrund und die Plaza sind in einer warmen, einfarbigen Terrakotta/Orange-Tinte dargestellt. Das zentrale Motiv - der schiefe Turm - ist stark überzogen mit energiegeladener, mehrfarbiger geometrischer Pinselführung und sich wiederholenden grafischen Formen in satten Blau-, Lila- und tiefen Rottönen.

Diese mehrschichtige Verzerrung erzeugt eine starke optische Täuschung von Vibration, Bewegung und dynamischer struktureller Fluidität, charakteristisch für Pol Burys Signatur Cinétisations (Kinetisierungen) Serie.

Betreff

·         Hauptthema: Der Schiefe Turm von Pisa (Torre di Pisa) auf der Piazza dei Miracoli, Pisa, Italien.

·         Sekundärelemente: Der umliegende Domplatz, angrenzende historische Architektur und entfernte Figuren auf dem Platzboden.

Stil & Uhrwerk

·         Kinetische Kunst & Op Art (Optische Kunst): Verwendet statische visuelle Techniken, um körperliche Bewegung, Instabilität und optische Energie zu simulieren.

·         Cinétisation (Cinetisation): Eine von Pol Bury entwickelte spezielle Technik, bei der architektonische Fotomechanik oder klassische Ansichten visuell gestört, geschnitten oder multipliziert werden, um Zeitlupe, Vibration oder strukturelle Verzerrung hervorzurufen.

·         Nachkriegsmoderne / zeitgenössische Abstraktion: Verschmilzt figurative Architekturdokumentation mit ausdrucksstarken, abstrakt-geometrischen Überlagerungen.

Themen & Motive

·         Bewegung & Instabilität: Verwandlung statischer, starrer Architektur in eine dynamische, sich verändernde und lebendige Struktur.

·         Architektonische Verzerrung: Dekonstruktion ikonischer historischer Wahrzeichen durch sich wiederholende Linien, fragmentierte Schichten und überlappende Farbblöcke.

·         Zeit & Wahrnehmung: Herausfordern der visuellen Wahrnehmung des Betrachters, indem die Grenzen zwischen fester Realität und kinetischer Bewegung verwischt werden.

·         Kontrast der Medien: Wiedergabe warmer, traditioneller monochromer Hintergrundtöne vor kräftigen, gesättigten Primär- und Sekundärfarben im Vordergrund. 


Künstlername: Pol Bury

Titel: 
Schiefer Turm von Pisa: Cinetisation VI, 1966

Signaturbeschreibung:
Rechts unten mit Bleistift signiert,
Nummeriert "16/62" unten links

Technik: 
Siebdruck

Herausgegeben von Lefebre Gallery, New York, 1966


Größe: 61 x 45 cm / 24.02" x 17.72
" Zoll

Rahmen: Ungerahmt


Zustand: Sehr guter Zustand


Künstlerbiografie:

Pol Bury Belgian, 1922-2005

Pol Bury, geboren am 26. April 1922 in Haine-Saint-Pierre bei La Louvière, Belgien, war einer der einzigartigsten und innovativsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Ursprünglich ein surrealistischer Maler, wurde er später ein Pionier der kinetischen Kunst und erforschte Langsamkeit, Zeit und Bewegung durch Skulptur und Raum.

Sein künstlerisches Studium begann er 1938 an der Akademie der Schönen Künste in Mons, wo er eine Ausbildung in Zeichnung und Dekoration machte. Schon früh wurde er mit dem belgischen surrealistischen Kreis verbunden, insbesondere durch den Dichter Achille Chavée und die Gruppe "Rupture". Bereits seine ersten Werke, beeinflusst von René Magritte und Yves Tanguy, offenbarten eine lebhafte Fantasie und eine Vorliebe für poetische, rätselhafte Formen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg distanzierte sich Bury allmählich vom Surrealismus und entdeckte die Abstraktion. Um 1947–1948 trat er der Cobra-Gruppe bei, die von Christian Dotremont, Asger Jorn und Pierre Alechinsky gegründet wurde. Innerhalb dieses kollektiven Abenteuers experimentierte er mit der Freiheit von Form und Farbe und suchte eine spontane und lebendige Kunst, befreit von akademischen Zwängen. Diese Zeit markierte für ihn einen Wendepunkt: Die Entdeckung der freien Geste und des Zufalls führte ihn dazu, sich auf den Begriff der Bewegung in der Kunst zu konzentrieren.

1950 erwies sich eine Ausstellung von Alexander Calders "Mobiles" in der Galerie Maeght in Paris als entscheidend. Fasziniert von der stillen, anmutigen Bewegung von Calders Werken, begann Pol Bury Bewegung in seine eigenen Kreationen einzuführen. " Dann war er Mitbegründer der "Groupe Art Abstrait" und begann, Reliefs zu schaffen, in denen sich geometrische Formen zu verschieben oder zu atmen schienen. 1953 gab er die traditionelle Malerei auf und produzierte seine ersten „mobilen Flugzeuge“, Kompositionen aus Holz oder Metall, bei denen der Betrachter kaum wahrnehmbare Bewegungen wahrnimmt, als wäre die Materie selbst lebendig.

In den späten 1950er Jahren integrierte Bury Motoren in seine Skulpturen – mechanische Energie wurde zur natürlichen Erweiterung seiner Meditation über Zeit und Bewegung. Im Gegensatz zu anderen kinetischen Künstlern lehnte er jedoch Geschwindigkeit und Spektakel ab. In seinem Werk ist Bewegung langsam, fast schon meditativ. Anstatt den Betrachter zu erschrecken, versuchte er, ihren Blick zu halten und lud zur Betrachtung selbst des subtilsten Zitterns ein.

In den 1960er und 1970er Jahren erlangte Pol Bury internationale Anerkennung. Seine Werke wurden in großen Galerien und Institutionen ausgestellt, 1964 vertrat er Belgien auf der Biennale in Venedig. Er schuf große Metallskulpturen, „offene und geschlossene Bände“, sowie monumentale Brunnen, die Wasser als Bewegungsmedium enthielten. Diese Brunnen, installiert in öffentlichen Räumen in Paris, New York und Brüssel, kombinierten geometrische Strenge mit organischer Fluidität — verwandelten Wasser in Rhythmus, Atem und Licht.

Als kompletter Künstler war Pol Bury auch Schriftsteller und Denker. Er veröffentlichte Texte voller Humor und Einsicht, die über Langsamkeit, Schwere, Zeit und die Absurdität der Kunstwelt nachdachten. Er erforschte auch andere Medien - Gravur, Schmuck, Spiegel - immer geleitet von Neugier und poetischer Subversion.

Bis zu seinem Tod in Paris am 28. September 2005 hörte Pol Bury nie auf, die Beziehung zwischen Bewegung und Stille, Materie und Zeit zu erforschen. Seine Arbeiten an der Schnittstelle von Skulptur, Architektur und visueller Poesie üben bis heute einen starken Einfluss aus. Durch die bewusste Langsamkeit seiner bewegten Formen bot er dem Betrachter die seltene Gelegenheit, den Lauf der Zeit zu erleben – nicht als etwas Flüchtiges, sondern als etwas zutiefst Greifbares. 

Pol Bury (26. April 1922 - 28. September 2005) war ein belgischer Bildhauer, der seine künstlerische Laufbahn als Maler in den Gruppen Jeune Peintre Belge und COBRA begann.

Er ist bekannt für seine Beiträge zur kinetischen Kunst und vor allem für seine kinetischen Skulpturen, aber er produzierte auch Collagen und Gemälde. „Ich suche den Punkt, der zwischen dem Bewegenden und dem Nichtbewegenden besteht“, sagt der Künstler über seine Praxis. Zu seinen berühmtesten Werken gehört die Brunnen-Skulptur L'Octagon aus San Francisco.

Geboren am 26. April 1922 in La Louvière, Belgien, studierte Bury von 1938 bis 1939 an der Académie des Beaux-Arts in Mons, wo er von den Werken von René Magritte und Yves Tanguy beeinflusst wurde.

Bury begann seine künstlerische Reise beeinflusst vom Surrealismus und wurde später mit der COBRA-Bewegung in Verbindung gebracht. In den 1950er Jahren verlagerte Bury seinen Fokus auf kinetische Kunst und schuf Skulpturen, die sich durch subtile, bewusste Bewegungen auszeichneten. Sein innovativer Ansatz beinhaltete oft polierte Metallkugeln und -oberflächen, die das Zusammenspiel zwischen Bewegung und Wahrnehmung erforschten. 

1952, nachdem er die mobilen Skulpturen von Alexander Calder zum ersten Mal gesehen hatte, begann Bury, motorgetriebene wetterfahnenartige Skulpturen zu schaffen.

In den späten 1960er Jahren schuf der Künstler sein erstes öffentliches Werk, einen Brunnen auf dem Campus des University of Iowa Museum of Art in Iowa City.

Bury starb am 28. September 2005 in Paris, Frankreich.

2017 eröffnete das BOZAR Centre for Fine Arts in Brüssel „Pol Bury Time in Motion“, eine Ausstellung, die umfassend den Verlauf seiner Karriere nachzeichnet, von surrealistischen Gemälden bis hin zu internationaler Anerkennung.

Burys Arbeiten wurden in zahlreichen bedeutenden Ausstellungen gezeigt, darunter Retrospektiven im Centre Pompidou in Paris und im Solomon R. Guggenheim Museum in New York.

Seine Werke sind Teil angesehener Sammlungen weltweit, wie dem Art Institute of Chicago, dem Museum of Modern Art in New York, der Tate Modern in London und dem Berardo Collection Museum in Lissabon.

Weitere Informationen:

Né dans la région de La Louvière, Belgique, Pol Bury (1922-2005) passe sa carrière artistique en France et aux Etats-Unis. Ayant Participé en 1955 à l'exposition historique "Le Mouvement" à la Galerie Denise René à Paris, il est considéré comme un des pionniers de l'art cinétique.

Pol Bury se distingue des artistes -et amis- de l'art cinétique par l'utilisation du mouvement extrêmement lent comme moyen d'expression. Ces mouvements, presque imperceptibles et aléatoires des sculptures et des reliefs nous confrontent à notre propre relation/expérience au/du temps. Seule l'interruption d'une action ou d'un mouvement nous permet de prendre conscience de la Perception du temps.

BIOGRAPHIE

1922 Naissance de Pol Bury à Haine-Saint-Pierre, près de La Louvière, Belgien.

1929 Vit en France: Guise, Lens, Angoulême.

1937 S'inscrit à l'Académie des Beaux-Arts de Mons (Belgien) où il suit des cours de dessin et de décoration.

1938 Tour de France en bicyclette.

                            Rencontre le poète Achille Chavée et devient membre du groupe surréaliste Rupture, ensuite Groupe Surréaliste en Hainaut.

1939-1940 Travaille dans une usine qui fabrique des marteaux-piqueurs, près de La Louvière.

                            Peinture principalement influencée par Yves Tanguy, ensuite par René Magritte.

1940-1945 Deuxième guerre mondiale. Pol Bury peint à peine, et part pour la France en 1940 (Marcilhac).

1941-1943 Retourne en Belgique où il travaille dans une usine.

1943-1944 Membre de la résistance. Ayant été dénoncé, il fuit en France. Rentre en Belgique en 1944.

1945 Première exposition à la Galerie des Editions La Boétie à Bruxelles: Exposition internationale du surréalisme. Lors de cette exposition organée par René Magritte,

                            il expose ses premiers tableaux surréalistes à côté des œuvres de Hans Arp, Victor Brauner, Giorgio de Chirico, Max Ernst, René Magritte, Raoul Ubac, e.a.

1946 Première exposition solo à la Galerie Louis Cosyn, Bruxelles (tableaux surréalistes).

1947 Devient membre du groupe de la Jeune Peinture belge (fondé en 1945 par Robert L. Delevoy et René Lust).

                        Voyage en Bulgarie.

1948 Voyage en Italie (Capri).

                        Rencontre Christian Dotremont et devient membre du groupe CoBrA (jusqu'en 1951).                         

1949 Ouvre une librairie à La Louvière (Librairie de La Fontaine).

                            Peinture abstraite.

1950 Rencontre André Balthazar.

                             Découvre les Mobiles d'Alexander Calder lors d'une exposition à la Galerie Maeght à Paris.

1952 Mitglied fondateur du Groupe Art Abstrait (avec Jo Delahaut et le critique d'art Jean Milo). Les autres membres du groupe sont: Collignon, Carrey, Plomteux, Saverys, Burssens et Hauror.

1953 Abandonne la peinture "de chevalet" et présente ses Pläne Handys pour la première fois à la Galerie Apollo à Bruxelles: Reliefs manuellement mobiles. (Touchez S.V.P.!).

1955 Participe à l'exposition "Le Mouvement" à la Galerie Denise René à Paris (avec Agam, Calder, Duchamp, Jacobsen, Soto, Tinguely et Vasarely).

                            Girouetten: Skulpturen Reprenant le même principe des Pläne Handys avec pfannen manuellement mobiles.

1956 Crée avec André Balthazar l'Académie de Montbliart, précurseur de la maison d'édition et de la revue du même nom Daily-Bûl (1957).

1957-1958 Voyage en Italie.

                            Multiplans: reliefs mobiles intégrant un moteur.

1959 Premières Ponctuations: rupture définitive avec l'abstraction géométrique. Suivront les années suivantes: Vibrationen et Erektile.

                            Est invité par le Groupe 58 à Anvers pour participer à une exposition dans la ligne de l'exposition Le Mouvement. Connue sous le titre Vision in Motion / Motion in Vision il s'agit de

                            la première exposition internationale du groupe ZERO.

1961 Voyage en Italie (e.a. Milan) et quitte la Belgique pour s'installer en France (Fontenay-aux-Roses).

                            Participe à l'exposition Bewegen Beweging à Amsterdam.

1962 Expositions solo en 1962 et 1963 à la Galerie Iris Clert.

1963 Start à travailler de plus en plus en trois Maße: Premiers "Meubles".

                            Premières Cinétisations.

1964 Représente (parmi d'autres) la Belgique lors de la Biennale de Venise.

                            Première exposition solo aux Etats-Unis à la Galerie Lefebre, New York.

                            Le Museum of Modern Art (MoMA) de New York acquiert deux pièces (R248 et S048).

1965 Quitte Fontenay-aux-Roses pour s'installer à Saulx-le-Chartreux.

1966-1968 Vit et travaille principalement à New York.

                            Rencontre Velma Skelton, geb. Horne, qui deviendra sa deuxième femme.

1967 Travaille de moins en moins le bois. Le métal devient son matériau de prédilection: acier inoxydable, cuivre, laiton.

1968 Quitte les Etats-Unis avec sa femme pour rentrer en France à la demande du galeriste Aimé Maeght.

                            Séjourne d'abord à Saint-Paul-de-Vence, s'installe ensuite à Paris.

1969 Exposition solo à la Galerie Maeght, Paris.

                            Fontaine cinétique pour l'University d'Iowa, Iowa City, Etats-Unis.

1970 Premiers Ramollissements.

                            Professeur de sculpture et esthétique à la Berkeley University of California.

                            Première exposition rétrospective itinérante, commençant à Berkeley et se terminant au Solomon R. Guggenheim Museum de New York.

1971 Première exposition rétrospective itinérante en Europe (Hanovre, Berlin, Düsseldorf, Charleroi, Paris).

1971-1972 Réalisation avec Clovis Prévost des films 8500 Tonnen de fer, Une leçon de géométrie Flugzeug et 135 km heure (Produktion Galerie Maeght).

                            Publikation chez Gallimard de "L'art à bicyclette et la Révolution à cheval".

                            Commande publique par le Fond National d'Art Contemporain (Frankreich): 4087 Zylinder érectiles.

                            Les Musées royaux des Beaux-Art de Belgique acquièrent leur première œuvre de Pol Bury.

1973                25 Tonnen de colonnes: réalisation en cooperation avec les usines Renault d'une installation sculpturale monumentale (exposée à Bruxelles, Rotterdam, Humlebaek, Saint-Paul-de-Vence).

                            Enseigne la sculpture au Minneapolis College of Art and Design, don't il est fait Docteur Honoris Causa.

1974                Skulpturen à cordes.

1976 Première Skulptur hydraulique.

                            Installation Bewegliche Decke pour la station de métro "Bourse" à Bruxelles.

1977 Exposition rétrospective itinérante (Mexique, Los Angeles, Austin, Portland,...).

                            Reliefs en bois.

1978 Fontaine pour la Fondation Maeght à Saint-Paul-de-Vence.

1980 Fontaine pour le Solomon R. Guggenheim Museum, New York (accompagné d'une exposition solo).

1982 Exposition rétrospective au Musée d'Art Moderne de la Ville de Paris.

1983 Nommé professeur en sculpture monumentale à l'École Nationale Supérieure des Beaux-Arts de Paris.

1984-1985       Miroirs.

1985 Deux fontaines pour les Jardins du Palais Royal à Paris.

1987 Commande pour trois miroirs monumentaux Skycatchers pour le Newark Liberty International Airport, New Jersey.

1988 Fontaine pour les Jeux Olympiques de Séoul, Corée.

1994 Fontaine pour la Tohoku University of Art & Design à Yamagata, Japan.

                            Exposition rétrospective itinérante (Dortmund - 1994, Turin - 1995, Ostende - 1996).

                            Premier catalog raisonné de l'œuvre de Pol Bury, par R.E. Pahlke.

1997                Bände figés et Papier Collés.

2001                Ramollissements Virtuellen.

2004 Exposition de fontaines au domaine du château de Seneffe (Belgien).

2005 Décès de Pol Bury à Paris le 27 septembre.

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