Professor Georg Trump (1896 Brettheim - 1985 München)

Selbstbildnis 1920

"georg trump  Maler  Schriftkünstler  Grafiker"
Ausstellung im Münchner Stadtmuseum 1981 in Zusammenarbeit mit der Typographischen Gesellschaft München

Georg Trump (* 10. Juli 1896 in Brettheim bei Schwäbisch Hall; † 21. Dezember 1985 in München) war ein deutscher Kalligraf, Typograf und Grafiker.

Selbstbildnis, datiert (19)20

Kohlezeichnung auf leicht transparentem Papier
seitlich rechts signiert und datiert

Maße ca. 42 cm x 30 cm.


Das letzten Fotos zeigen eine Auswahl aus dem Prospekt aus dem Jahre 1966  "Gallery 303 New York - an exhibition of work by Professor Georg Trump"
 
Das letzte Foto zeigt eine Abbildung aus dem Ausstellungskatalog von 1981 (Georg Trump, Maler Schriftkünstler Grafiker)


Die abgebildeten Kataloge und Prospekte sind nicht Bestanteil des Angebotes!

Diese Zeichnung und die weiteren angebotenen Zeichnungen und Aquarelle stammt aus dem Nachlass des Künstlers.

Zustand: Papier mit Knitterfalten und kleineren Einrissen.


Die Fotos sind original vom angebotenen Gegenstand aufgenommen.

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Georg Trump begann 1912 ein Studium an der Kunstgewerbeschule Stuttgart, das jedoch vom Ersten Weltkrieg unterbrochen wurde. Er setzte es 1919 zusammen mit Imre Reiner (1900–1987) und Walter Brudi (1907–1987) bei F. H. Ernst Schneidler (1882–1956) fort. 1923 bis 1926 war er als Keramiker in Süditalien und Sardinien tätig.
Anschließend war Trump Professor an der Handwerker- und Kunstgewerbeschule Bielefeld und 1929 an der „Meisterschule für Deutschlands Buchdrucker“ in München unter dem Direktor Paul Renner (1878–1956) zusammen mit Jan Tschichold (1902–1974) Lehrer für Schriftgestaltung und Typographie. 1932 bis 1934 wirkte er als Direktor der Kunstgewerbe- und Handwerkerschule Berlin Ost bzw. der Höheren Graphischen Fachschule der Stadt Berlin. 1934 verließ er auf Bitten Renners Berlin und übernahm nach dessen von den Nazis erzwungenen Abberufung die Leitung der Münchner Meisterschule. 1930 bis 1935 entwarf er Schriften für die H. Berthold AG; ab 1937 war er für die Schriftgießerei C. E. Weber, Stuttgart, tätig. Von 1939 bis 1945 leistete Trump erneut Kriegsdienst, wobei er kurz vor Kriegsende schwer verwundet wurde.

Nach 1945 erfolgte der Wiederaufbau der Münchner Meisterschule. Ab 1953 war Trump nach seiner Pensionierung freischaffend künstlerisch tätig. In dieser Zeit fand er zunehmend internationale Anerkennung, besonders auch in den USA, wo er unter anderem in New York Ausstellungen gestaltete.

Neben seinem Schriftschaffen entstand ein umfangreiches grafisches Werk von Plakaten, Buchumschlägen und Vignetten über Signets und Druckgraphiken bis hin zu Briefmarken.

Ausstellungen (Auswahl)
303 Gallery, New York (1966)
Münchner Stadtmuseum (1981)
Klingspor-Museum Offenbach (1983)

Literatur
Typographische Gesellschaft München 1981, Ausstellungskatalog des Münchner Stadtmuseums
Georg Bettmann: Georg Trump. In: Gebrauchsgraphik, Jg. 8 (1931), Heft 9, S. 33–43 (Digitalisat).
Sebastian Carter: Twentieth Century Type Designers. Norton, London, New York 1995.
Hans Lehnacker [Hrsg.]: Vita Activa. Georg Trump Bilder, Schriften & Schriftbilder. Typographische Gesellschaft München 1967.
Patrick Rössler / Mirjam Brodbeck: Georg Trump. In: dies.: Revolutionäre der Typographie. Gesammelte Werbegraphik der 1920er und 1930er Jahre aus dem Netzwerk des Buch- und Schriftgestalters Jan Tschichold. Wallstein, Göttingen 2022, 

Quelle: Wikipedia