Bei der Grafik handelt es sich um einen Originaldruck, der durch den Urheber signiert ist. Urheber der Radierung ist T. Ehmke.
Papier: Zeichenpapier 250 g/m²
Größe: 21 cm x 29,5 cm (Din A4)
Größe des Drucks: 14,5 cm x 21 cm (Din A5)
Worpsweder Käseglocke ist die umgangssprachliche Bezeichnung für ein Wohnhaus im Künstlerdorf Worpswede in Niedersachsen. Es wurde 1926 nach den Plänen des Architekten Bruno Taut von dem Schriftsteller Edwin Koenemann erbaut. Das Holzhaus steht heute unter Denkmalschutz und wurde bis 2001 vollständig renoviert. Das Gebäude, das wegen seiner ungewöhnlichen Iglu-Form Aufsehen erregte, erhielt von den Bewohnern Worpswedes den Namen „Käseglocke“. (aus Wikipedia: Worpsweder Käseglocke).
Die Grafik wurde mit der Technik des Linolschnitts erstellt. Wie auch beim Holzschnitt handelt es sich dabei um ein Hochdruckverfahren, bei dem das Motiv als Negativmuster in eine Druckplatte geschnitten wird. Im Gegensatz zum Holzschnitt besteht die Druckplatte aus Linoleum und ist daher etwas leichter zu bearbeiten. Die fertige Druckplatte wird mit Hilfe einer Farbwalze eingefärbt und dann auf Papier im Handdruckverfahren gedruckt. Die Farbe ist elfenbein-schwarz.
T. Ehmke lebt und arbeitet in Lüneburg. Er entdeckte für sich die Druckgrafik mit Beginn der Corona-Pandemie in 2020. In mehreren Zeichen-Kursen und Kursen zu Hoch- und Tiefdruckverfahren an der Kunstschule Ikarus, Lüneburg, erlernte er unter anderem das Handwerk der Radierung und arbeitet seitdem häufig mit der Aquatinta-Technik. Seine Drucke entstehen in der Druckwerkstatt des Vereins Alltagskultur e.V. in Lüneburg.
Die Drucke wurden bislang auf nationalen Ausstellungen in Berlin, Lüneburg, Paderborn und Worpswede sowie in internationalen Ausstellungen in Australien, Bulgarien, Frankreich, Großbritannien, Kanada, Kroatien, Polen, Spanien, Ukraine und den USA ausgestellt.