Sollte eine deutsche Atombombe erstmals am 6. August 1945 eingesetzt werden?
Es gibt Dinge, die es eigentlich nicht geben dürfte – auch auf dem
Gebiet der Zeitgeschichtsschreibung. Manche der bei intensiven
Recherchen zutage geförderten Informationen sind so ungeheuerlich, dass
sie das Blut in den Adern derjenigen gefrieren ließen, die sie
entdeckten.
Der 6. August 1945 ging als Zäsur in die Geschichte der
Menschheit ein: An diesem Tag zerstörte eine vermeintlich
US-amerikanische Atombombe die japanische Stadt Hiroshima und tötete
Zehntausende ihrer Einwohner. Die Ungeheuerlichkeit im Zusammenhang mit
diesem Datum: Im Juni (!) 1945 reiste der »Special Assistant« des
US-Botschafters in London, Herbert Agar, durch Großbritannien und
berichtete in Vorträgen von heute schier unglaublichen Dingen: Dass der
Zweite Weltkrieg rechtzeitig zu Ende gegangen sei, er bei längerer Dauer
hätte nuklear geführt werden können und dass die Deutschen planten, am
6. August 1945 (!!!) erstmals eine Atomwaffe zum Einsatz zu bringen.
Agar formulierte diese Aussagen zu einem Zeitpunkt, als die nach
bekannter Geschichtsschreibung erste Atomwaffe der Welt noch nicht
gezündet worden war – dies geschah erst am 16. Juli 1945 in Form des
Testes Trinity – und er selbst noch gar nicht ahnen konnte, dass am 6.
August 1945 tatsächlich eine Atombombe detonieren würde, allerdings eine
»US-amerikanische«, die eine japanische Stadt vernichtete.
Diese
Merkwürdigkeit ist nur eine von vielen, die in diesem Buch beleuchtet
werden und die in ihrer Gesamtheit dokumentieren, dass Deutschland
während des Zweiten Weltkrieges sehr wohl an Atomwaffen wie auch den
dazugehörigen Transportsystemen arbeitete, während die Alliierten einen
technologischen Stand aufwiesen, den man aus der Sicht von heute nur als
rückständig bezeichnen kann.
–Gefahren aus dem Untergrund? Das
Unglück von Nachterstedt (Harzvorland) im Jahre 2009: ahnungslose
Behördenvertreter und eine in der Tiefe liegende geheime »Nazi-Anlage«.
–Verdummt, manipuliert und hinters Licht geführt – die
Informationspolitik deutscher Massenmedien hinsichtlich des Standes der
Kernphysik im Dritten Reich.
–Die Horten IX, der deutsche
Tarnkappenbomber: Versuche amerikanischer Ingenieure an einem Nachbau
der Maschine dokumentieren ihre Radarunsichtbarkeit.
–Es war alles ganz anders: die V-2-Rakete und der für sie vorgesehene nukleare Gefechtskopf.
–»Mit der Lizenz zum Töten«: War der spätere Erfinder der
James-Bond-Figur, Ian Fleming, bei der Bergung »nicht existenter«
deutscher Geheimwaffen bei Kriegsende in Thüringen involviert?
–Der
6. August 1945: das Ersteinsatzdatum für eine deutsche Atombombe. War
der zum selben Datum absolvierte Abwurf einer »US-Atombombe« über
Hiroshima doch nur ein Racheakt?
–US-Senator Elbert D. Thomas: »Wir sind gerade noch davongekommen.«
–Die Vernehmung deutscher Wissenschaftler und Militärs durch die
Alliierten nach dem Krieg: Lügen, Halbwahrheiten und Desinformationen am
Beispiel der FIAT-Untersuchungen.
–20 Jahre Forschungsvorsprung:
Deutsche Wissenschaftler identifizierten und isolierten Transurane
einschließlich des Elements 104 schon in den 1940er-Jahren. Russen und
Amerikaner brauchten dafür bis 1964 bzw. 1969.
–Die deutschen Geheimwaffen der zweiten Generation und die postnuklearen Entwicklungen: Interview mit Thomas Mehner.
–Systemanalyse: Weshalb Deutschland aus heutiger Sicht im Zweiten
Weltkrieg keine Atombombe besessen haben darf. Amerikanische und
europäische Machtpolitik, der fehlende Friedensvertrag, die nicht
existente deutsche Verfassung und die Aufrechterhaltung des politischen
Status quo.
Buch in deutsch , ca.288 Seiten - Gebundene Auflage vom Kopp Verlag Rottenburg 2010 mit Umschlag - sehr gut erhalten !
Verlagsvergriffen !
Lieferung innerhalb von 24 h als Brief - Rechnung mit Mwst. liegt immer bei!
-