Polka Party/James Last /LP Polydor 2371 190/ 🔝SammlerstĂŒck/Amboss-Polka, đŸŽș


Die LP und der Einleger sind sehr gut erhalten. Siehe Fotos. Die PapphĂŒlle ebenso.



James Last – Polka-Party

James Last - Polka-Party Album-Cover

Label: Polydor – 2371 190

Format:

Vinyl, LP, Album

Land: Germany

Veröffentlicht: 1971

Genre: Jazz, Rock, Pop, Brass & Military

Stil: Brass Band, Easy Listening

A1 StÀndchen

Written-By – J. Heykens*, Grell*

4:01

A2 Trompeten-Muckel

Arranged By – J. Last*

2:45

A3 SchĂŒtzenliesel

Written-By – B. Bern*, H. Sixt*, S. Haselbach*

2:25

A4 Tritsch-Tratsch

Arranged By – J. Last*

Written-By – J. Strauss*

3:17

A5 Untern Linden

Written-By – Bernauer*, Schanzer*, W. Kollo*

3:03

A6 Liechtensteiner Polka

Written-By – E. Kötscher*, R. Lindt*

2:34

B1 She's Too Fat For Me

Written-By – A. Richardson*, R. MacLean*

2:50

B2 Die MĂŒhle Im Schwarzwald

Written-By – R. Eilenberg*

2:15

B3 Flieger-Marsch

Written-By – B. Jenbach*, H. Dostal*, L. Stein*

3:41

B4 Amboß-Polka

Arranged By – J. Last*

Written-By – A. Parlow*

2:40

B5 Annen-Polka

Arranged By – J. Last*

Written-By – J. Strauss*

2:41

B6 HeinzelmÀnnchens Wachtparade

Written-By – K. Noack*

3:59

Druck durch – Gerhard Kaiser GmbH

Hergestellt durch – Deutsche Grammophon

Engineer – Peter Klemt

Photography By – Detlef Reiß

Producer – James Last

Made in Germany.


Rear sleeve : Printed in Germany by Gerhard Kaiser GmbH, Essen. Manufactured by Deutsche Grammophon, Hamburg.


James Last – Polka-Party

James Last - Polka-Party Album-Cover

Label: Polydor – 2371 190

Format:

Vinyl, LP, Album

Land: Germany

Veröffentlicht: 1971

Genre: Jazz, Rock, Pop, Brass & Military

Stil: Brass Band, Easy Listening

A1 StÀndchen

Written-By – J. Heykens*, Grell*

4:01

A2 Trompeten-Muckel

Arranged By – J. Last*

2:45

A3 SchĂŒtzenliesel

Written-By – B. Bern*, H. Sixt*, S. Haselbach*

2:25

A4 Tritsch-Tratsch

Arranged By – J. Last*

Written-By – J. Strauss*

3:17

A5 Untern Linden

Written-By – Bernauer*, Schanzer*, W. Kollo*

3:03

A6 Liechtensteiner Polka

Written-By – E. Kötscher*, R. Lindt*

2:34

B1 She's Too Fat For Me

Written-By – A. Richardson*, R. MacLean*

2:50

B2 Die MĂŒhle Im Schwarzwald

Written-By – R. Eilenberg*

2:15

B3 Flieger-Marsch

Written-By – B. Jenbach*, H. Dostal*, L. Stein*

3:41

B4 Amboß-Polka

Arranged By – J. Last*

Written-By – A. Parlow*

2:40

B5 Annen-Polka

Arranged By – J. Last*

Written-By – J. Strauss*

2:41

B6 HeinzelmÀnnchens Wachtparade

Written-By – K. Noack*

3:59

Druck durch – Gerhard Kaiser GmbH

Hergestellt durch – Deutsche Grammophon

Engineer – Peter Klemt

Photography By – Detlef Reiß

Producer – James Last

Made in Germany.


Rear sleeve : Printed in Germany by Gerhard Kaiser GmbH, Essen. Manufactured by Deutsche Grammophon, Hamburg.


James Last

deutscher Bandleader, Komponist, Arrangeur und Musikproduzent

James Last (* 17. April 1929 in Bremen als Hans Last; † 9. Juni 2015 in West Palm Beach, Florida, Vereinigte Staaten) war ein deutscher Bandleader, Komponist, Arrangeur und Musikproduzent. Er prĂ€gte mit seinem 40-köpfigen Orchester den zur Stilrichtung des Easy Listening gehörenden „Happy Sound“, mit dem er ab 1965 rund zwei Jahrzehnte lang einen so großen Erfolg hatte, dass er zeitweise fĂŒr nahezu 30 Prozent der SchallplattenverkĂ€ufe von Polydor Deutschland sorgte.



Last in der Festhalle Frankfurt (2015)


James Last (1970)

Als Hans Last (bis 1965)

Kindheit und Elternhaus

Hans Last wurde in der Trinidadstraße 9 in Bremen-SebaldsbrĂŒck geboren. Am 30. September 1931 zog die Familie zur Helmholtzstraße 33 (Bremer AdressbĂŒcher 1928 bis 1933, Meldedatei Louis Last im Staatsarchiv Bremen) in Bremen-SebaldsbrĂŒck, wo gerade ihr eigenes Haus fertiggestellt wurde.


Der Vater Louis Last (1889–1971) war in jungen Jahren Seemann und wurde anschließend Beamter bei den Bremer Stadtwerken. Er hatte mit Bernhard, Fred und Minna drei Kinder von seiner in jungen Jahren verstorbenen ersten Frau mit in die zweite Ehe gebracht. Seine grĂ¶ĂŸte Leidenschaft war die Musik; so fuhr er mit einem FahrradanhĂ€nger, in dem er Bandoneon und Schlagzeug transportierte, zu Veranstaltungen, um fĂŒr 4 Reichsmark einen ganzen Abend lang zu spielen.


Die Mutter Martha Last (geb. Rex) (1896–1977) kam aus einer nicht sonderlich musikalischen Familie. Sie gebar mit Robert, Werner und Hans drei Kinder.


Im Gegensatz zu seinen Halbgeschwistern waren Hans’ BrĂŒder Robert und Werner ebenfalls sehr musikalisch, Robert spielte Schlagzeug und Werner Posaune. Im Hause Last gab es außerdem ein altes mechanisches Piano mit herausgenommener Walze, auf dem Hans seine ersten musikalischen Versuche unternahm.


Heeresmusikschule BĂŒckeburg

Da 1943 kriegsbedingt bereits alle zivilen AusbildungsstĂ€tten geschlossen waren, bestand nur die Möglichkeit, bei der Wehrmacht Musiker zu werden. Last begann 1943 eine Ausbildung bei der Heeresmusikschule in Frankfurt am Main im Stadtteil Riederwald. Er wollte am liebsten Klarinette erlernen, aber man hatte das Fagott fĂŒr ihn ausgesucht. Als zweites Instrument kam der Kontrabass hinzu. Das Fagott verband Last nur mit dem Barock, es war in seinen Augen nur fĂŒr die Musik einer lĂ€ngst vergangenen Zeit geeignet, was ihm nicht zusagte. Bevor die Ausbildung begann, wurden die SchulgebĂ€ude durch einen Luftangriff zerstört. Last wurde daraufhin zur Heeresmusikschule BĂŒckeburg versetzt.


In BĂŒckeburg wusste man nicht, wer welches Instrument lernen sollte, und so konnte Last als erstes Instrument den Kontrabass bekommen. Die von ihm gewĂŒnschte Kombination mit der Klarinette gestattete man aber nicht, zum Bass gehörte immer die Tuba als zweites Instrument. Das Spielen der Tuba fiel Last leicht. Am Bass gefiel ihm, dass er sich in einem Tanzorchester prima mit Schlagzeug und Akkordeon zusammen spielen ließ, den Instrumenten seiner BrĂŒder. Zum Unterricht gehörte auch das Klavierspiel. Das freie Spiel hatte ebenso wenig Bedeutung wie Unterhaltungsmusik, neben Klassik gab es nur Marschmusik.


Die Schule wurde im April 1945 geschlossen, woraufhin die Ausbildungszeit vorzeitig endete. Alle SchĂŒler, die vor dem 1. April 1929 geboren waren, wurden fĂŒr die letzten Wochen des Krieges noch eingezogen. Hans Last konnte von Minden aus in einem GĂŒterzug nach Bremen fahren, wo er sein Geburtshaus intakt vorfand.


Als Musiker in Bremen

Amerikanische Clubs

Im Juni 1945 wurde Last Berufsmusiker, er spielte auf Bitten US-amerikanischer Besatzungssoldaten in deren Bremer Clubs zunĂ€chst Klavier, bis man einen Kontrabass fĂŒr ihn beschlagnahmte. In dieser Zeit entstand auch Lasts erstes Arrangement, eine Begleitmusik fĂŒr den Film The Hunters.


Radio Bremen


Der Dienstausweis fĂŒr Radio Bremen

Last schien das Spielen bei den US-Amerikanern kein zukunftssicherer Arbeitsplatz. So wurde er Bassist des Tanzorchesters von Radio Bremen und war dabei, als der Sendebetrieb am 23. Dezember 1945 startete. Im Mai 1947 fand der Name Hans Last erstmals in der Presse ErwĂ€hnung, in einer Kritik des Weser-Kuriers ĂŒber das Orchester. Neben dem großen Tanzorchester existierte eine kleine Besetzung, das Last-Becker Ensemble, das bis auf 13 Mann anwuchs und auf zahlreichen Bunten Abenden spielte.


Jazz

Neben Tanzmusik spielte Hans Last Jazz. Sein großes Vorbild war der Bassist Chubby Jackson. SpĂ€ter kam noch der junge DĂ€ne Niels-Henning Ørsted Pedersen hinzu, zu dieser Zeit war Last aber schon hauptsĂ€chlich als Orchesterleiter tĂ€tig und griff nur noch gelegentlich zum Bass. Um 1950 spielten Hans und Robert Last fĂŒr einige Zeit im Andras-Hartmann-Trio, dessen Aufnahmen auch der Rundfunk ausstrahlte. Last gewann 1950 und in den beiden folgenden Jahren die Wahl des seinerzeit populĂ€ren Herrenmagazins Die Gondel zum besten Jazzbassisten.


Auf dem ersten Deutschen Jazzfestival 1953 in Frankfurt am Main bildete man aus den besten Spielern die German All Stars mit Paul Kuhn am Piano, Max Greger am Tenorsaxophon, GĂŒnter Fuhlisch an der Posaune, Fred Bunge an der Trompete, Franz von Klenk am Altsaxophon, Gerhard HĂŒhns an der Gitarre, Teddy Paris am Schlagzeug und Hans Last am Bass. Das Konzert erschien bei Telefunken als Langspielplatte und wurde von den Kritikern speziell wegen der exzellenten Rhythmusgruppe gelobt.


Hans Last Orchester

Auch im Bereich der Tanzmusik war Last erfolgreich. Er schrieb Arrangements sowohl fĂŒr das Last Becker Ensemble als auch fĂŒr das große Tanzorchester von Radio Bremen. Er wurde daraufhin gebeten, fĂŒr Radio Bremen ein Streichorchester zu grĂŒnden. So kam es zum Hans Last Orchester. Man spielte zwei Mal in der Woche gegen Honorar live oder fĂŒr Aufnahmen im Rundfunk. Das Orchester arbeitete bereits mit einem TonbandgerĂ€t, mit dem jede Stimme einzeln mit allen Violinen vier Mal aufgenommen wurde. Dann spielte das Orchester zu den Aufnahmen, sodass die wenigen Streicher, nĂ€mlich acht Violinen, zwei Bratschen und zwei Celli, um ein Vielfaches imposanter erklangen. Vorbild war der italienische Orchesterleiter Annunzio Mantovani. Last hatte einen freien Mitarbeitervertrag, Radio Bremen als kleine Sendestation mit wenigen Hörern konnte jedoch nicht viel zahlen. Deswegen gab er die leitende Stellung wieder auf und ging als Orchestermusiker nach Hamburg.


In Hamburg

NWDR-Tanzorchester

1955 heirateten Hans und Waltraud Last und zogen nach Hamburg-Langenhorn. Anlass war eine Anstellung als Bassist im NWDR-Tanzorchester, zunĂ€chst als freier, ab Januar 1956 als fester Mitarbeiter des NDR. Das Tanzorchester leitete bis 1980 der Saxophonist und Klarinettist Franz Thon. Es begleitete hĂ€ufig die Gesangs-Stars jener Zeit, etwa Vico Torriani, Bibi Johns oder Peter Alexander. Die Erfahrungen mit den SĂ€ngern konnte Last spĂ€ter als Produzent nutzen. Last schuf auch Arrangements, etwa fĂŒr Franz Thon und Alfred Hause. WĂ€hrend er bei Radio Bremen 75 DM fĂŒr ein Arrangement erhalten hatte, waren es in Hamburg 150 DM, spĂ€ter fĂŒr ein großes Arrangement manchmal auch schon 450 DM.


E-Bass

In dieser Zeit spielte Last zwar noch hauptsÀchlich einen akustischen Bass, hatte aber als einer der ersten Musiker Deutschlands bereits einen E-Bass. Es war das Modell EB-1 der Gibson Guitar Corporation.


Helmut Zacharias, Harry Hermann und Michael Jary

FĂŒr Helmut Zacharias, der vom Jazz zur populĂ€ren Unterhaltungsmusik gewechselt war, schuf Last ebenfalls Arrangements. Er war auch eine Zeit lang mit ihm in Europa unterwegs. Zacharias tourte zwar mit einem großen Orchester, verstĂ€rkte aber dennoch den Bass: Last nahm sĂ€mtliche Titel vorab nachts in der Hamburger Musikhalle auf. Im Konzert hatte er einen Kopfhörer auf und doppelte seine eigene Aufnahme, wobei das TonbandgerĂ€t deutlich sichtbar auf der BĂŒhne stand.


Das grĂ¶ĂŸte Hamburger Orchester leitete Harry Hermann, es bestand aus dem Tanz- und dem Rundfunkorchester des NDR. Hermann war zuvor Bratschist bei den Wiener Philharmonikern gewesen, entsprechend ĂŒppig sahen seine Klangvorstellungen aus. So begeisterten ihn die Tonbandaufnahmen sehr, die ihm Last aus seiner Bremer Zeit vorstellte. Er konnte kaum glauben, dass sie mit so wenigen Instrumenten erzeugt worden waren. Daraufhin durfte Last fĂŒr ihn als Arrangeur arbeiten und genoss dabei große Freiheiten, Schallplatten-Produzenten interessierten sich jedoch nicht dafĂŒr.


FĂŒr Michael Jary arbeitete Last ebenfalls. Mit ihm fuhr er zu den Premieren des Films Wie werde ich Filmstar mit Nadja Tiller und Theo Lingen. Jary hatte die Musik fĂŒr den Film geschrieben und deshalb fuhr Last mit zu den Filmpremieren der großen LichtspielhĂ€user; dabei bestand das Vorprogramm aus der Darbietung einiger MusikstĂŒcke aus dem Film.


Umzug und FamiliengrĂŒndung

Die Festanstellung erlaubte es Last, in eine grĂ¶ĂŸere Wohnung im Stadtteil Uhlenhorst umzuziehen. 1957 wurde Tochter Caterina geboren, 1958 Sohn Ron. 1960 folgte der Kauf eines Reihenhauses in Hamburg-Langenhorn. Im Keller des Hauses richtete Last einen eigenen Arbeitsraum ein. Das ausgedehnte Partyleben in der Wohnsiedlung am Holitzberg inspirierte Last zu Non Stop Dancing.


Weitere Auftragsarbeiten als Arrangeur

Harry Hermann bat Last um ein Arrangement zum Thema Alaska anlĂ€sslich dessen Beitritts zu den USA im Jahr 1959. Ausgangspunkt waren 16 Takte von Lotar Olias, dem Komponisten Freddy Quinns. Das Werk wurde unter dem Namen „Olias“ veröffentlicht. Last bekam auf Nachfrage nachtrĂ€glich noch 1000 DM und die Zusage fĂŒr weitere Arbeiten. Er arrangierte zahlreiche Titel, darunter Die Gitarre und das Meer, Heimweh nach St. Pauli und den großen Erfolg Junge, komm bald wieder. Der Erfolg sprach sich schnell herum, so fragten unter anderen Lale Andersen, Fred Bertelmann, Margot Eskens, Brenda Lee, Wencke Myhre (siehe Album Wencke Myhre), Lolita, Caterina Valente und Hanne Wieder nach Arrangements von Last.


Erste Schallplatten

Aus den vielen Arrangements ergaben sich Kontakte zu der Schallplattenfirma Polydor, die unweit des NDR-Funkhauses residierte. Das fĂŒhrte zu den ersten Schallplattenaufnahmen unter Lasts eigenem Namen. Zwei Langspielplatten hießen Die gab’s nur einmal (1963) bzw. Die gab’s nur einmal Folge 2 (1964). Die Platten enthielten als Potpourri Schlager der 1940er und 1950er Jahre und nannten als Interpreten Hans Last und die Rosenkavaliere. Eine weitere LP, 1963 unter dem Namen Orlando veröffentlicht, hieß Musikalische LiebestrĂ€ume. Diesmal handelte es sich um mitunter auch klassische Kompositionen mit bereits abgelaufenen Rechten, was Last höhere Tantiemen einbrachte. Songs fĂŒr MĂŒndige (1965) war eine von zwei Kabarett-Platten mit frivolen Liedern und Moritaten, komponiert von Lotar Olias mit Texten von Fritz Graßhoff, vorgetragen u. a. von Ernst Stankovski, Edith Hancke, Inge Meysel, Gustav Knuth, Mal Sondock und Hanne Wieder. Last schrieb die Arrangements und begleitete mit dem Orchester Hans Last. Den Platten war aber kein großer Erfolg beschieden.


Als James Last (seit 1965)

Polydor

Zusammenarbeit

Der NDR bot Last eine Anstellung auf Lebenszeit, doch dieser fĂŒrchtete bei einem derart geregelten Leben um seine KreativitĂ€t und ließ sich beurlauben, ohne genau zu wissen, was folgen wĂŒrde. Damit endete seine zehnjĂ€hrige Zeit als Bassist beim NDR. Er setzte bei Polydor die PlĂ€ne zu einem Album durch, das schließlich alle Erwartungen ĂŒbertraf. Noch in den 1960er Jahren geriet sein Happy Sound zu einem großen Erfolg.


Seitens Polydor sorgten vor allem zwei Personen fĂŒr die sehr guten Verkaufszahlen, Ossi Drechsler von der Abteilung Artist & Repertoire sowie Werner Klose vom Marketing. Last erhielt als einziger KĂŒnstler bei Polydor ein eigenes BĂŒro mit SekretĂ€rin und konnte am 2. Dezember 1973 bereits seine 100. Goldene Langspielplatte in Empfang nehmen. Das war ein außergewöhnlicher Erfolg, den noch kein KĂŒnstler zuvor erreicht hatte, auf Platz zwei und drei folgten damals Elvis Presley mit 76 Goldenen Schallplatten sowie die Beatles mit 58 Goldenen Schallplatten. Inzwischen wurden ĂŒber 80 Mio. TontrĂ€ger von Last verkauft.


Last veröffentlichte bis zu zwölf Alben pro Jahr. Gewöhnlich dirigierte er tagsĂŒber im Studio Rahlstedt und arbeitete abends zu Hause in seinem Arbeitsraum die Partituren aus, im Schnitt einen Titel pro Tag.


„Ich hab einmal gesehen, wie der notiert: so wie wir mit der Hand einen Brief schreiben!“

– Olli Dittrich

„Zu dem Zeitpunkt wurden zwölf LPs pro Jahr produziert, daneben natĂŒrlich zwölf Fernsehsendungen gemacht, mindestens, fĂŒr das ZDF, und ein oder zwei Tourneen. Das heißt, zu dem Zeitpunkt ab Mitte der siebziger Jahre, wo ich dann dabei war, verbrachten wir jeden Tag im Studio oder auf Tournee.“

– Tommy Eggert, Band-Mitglied von 1975 bis 2015

FĂŒr das Erstellen der NotenblĂ€tter war der Posaunist Detlef Surmann als Notenkopist zustĂ€ndig, wobei die Papierstapel gewöhnlich mit dem Taxi hin- und hergefahren wurden.


„Ich hatte die Partitur bekommen, die Hansi geschrieben hatte. Er hat einen Titel geschrieben und da sind alle Instrumente aufgezeichnet worden, was die zu spielen haben. Und die habe ich rausgezogen. Jede Note einzeln fĂŒr jedes Instrument. Damals gab es noch keine Fotokopierer, die Duplikate musste ich selber schreiben. [...] Da habe ich dran gesessen, manchmal nĂ€chtelang.“

– Detlef Surmann, Band-Mitglied von 1968 bis 2015

Mitunter mussten mehrere Alben parallel produziert werden. Dann kam es vor, dass das Einspielen schon begann, obwohl noch gar nicht alle Instrumente arrangiert waren, oder dass der Chor fĂŒr eine LP sang und zur selben Zeit die Streicher fĂŒr die nĂ€chste spielten.


NamensÀnderung

Bei der Vorbereitung der Veröffentlichung von Non Stop Dancing '65 fĂŒr den internationalen Markt entschied sich die Plattenfirma Polydor fĂŒr den KĂŒnstlernamen James Last. Dieser Name wurde bald auch in Deutschland gebrĂ€uchlich, wĂ€hrend Last in England letztlich mit Hansi angesprochen wurde.


Plattencover


Die Schattenschrift kommt in unterschiedlichen Farben auf den Alben vor

FĂŒr die Schallplatten gestaltete man den Schriftzug James Last mit einer Schattenschrift; ursprĂŒnglich nur, um ihn besser lesen zu können, wurde er ein Markenzeichen. Zu Lasts UnverstĂ€ndnis wurde der Schatten Ende der 1980er Jahre entfernt, jedoch ab 1999 wieder eingesetzt.


Die ersten James-Last-Alben zeigten bevorzugt Frauen auf der PlattenhĂŒlle. 1968 befand man bei Polydor dann, Last mĂŒsse bekannt gemacht werden, und bildete ihn nun auf den meisten Alben, beginnend mit Rock Around me!, in einem zum Thema passenden KostĂŒm ab