Michaela Krinner "Böse sein ist schön" - Die selbstbewußte Katze, 1980 Ausstellung: Auf den Tuschzeichnungen der Künstlerin gründet sich ihr besonderer Ruhm. Sie handhabt die Technik der Tuschzeichnung, ob mit Feder oder mit Pinsel, mit altmeisterlicher Virtuosität. Jedes der technisch makellos gearbeiteten Blätter besticht mit seinem einheitlichen satten Farbauftrag und der filigranen komplexen Linienführung, und entstand in monatelanger akribischer Arbeit. - Hotel de Ville, Biourde / Frankreich - Stadt Burghausen - Hermann-Hesse-Museum Calw - Collège d'Etat international Fontainebleau - Museumsverein Laufen - Bayerische Akademie für Naturschutz Laufen - Osram-Sammlung München - Otto-Eckart-Stiftung München - Stadt und Schloß Neunburg vorm Wald - Grenzland- und Trenck-Museum Waldmünchen. Literatur: - Franz E. Schilke: Malerei heute, München 1994 - Horst G. Ludwig. Michaela Krinner. Weg einer Kokoschka-Schülerin. Monographie und Werkverzeichnis, München 2003 - John Castagno: European Artists III, Lanham 2008 In Waldmünchen als Tochter einer Arztfamilie geboren, deren Wurzeln als Tölzer Flößerfamilie bis in das 13. Jahrhundert zurückreichen, war Michaela Krinner nach ihrer Ausbildung zunächst als Zeichenlehrerin an verschiedenen Orten der Oberpfalz und im bayerischen Polling tätig und studierte Malerei, unterbrochen von den Kriegseinwirkungen, bei Anton Marxmüller an der Münchner Akademie und Walter Dolch in Amberg und Neunburg, wo sie seit 1945 wohnte. Seit 1952 lebte sie in Ohlstadt, wo Peter Beckmann, der Sohn des Malers Max Beckmann, sie ermutigte, ihr Talent weiter ausbilden zu lassen. Von 1956-1958 studierte sie bei Oskar Kokoschka (1886-1980) an der Salzburger Sommerakademie. Weitere Lebensstationen waren Tutzing am Starnberger See (Künstlerhaus Midgardhaus), Fontainebleau bei Paris und ab 1974 Laufen an der Salzach. In den 1980er Jahren unternahm sie zahlreiche Studienreisen durch Eurpa und Ägypten. Ihr Werk ist geprägt von der Beherrschung verschiedener Techniken von Ölgemälde über Aquarell zu Tuschezeichnung und Graphik, für die sie noch in den 1980er Jahren Studien bei Friedrich Meckseper in Salzburg und Willi Wimmer in Wolkersdorf betrieb. Seit 1978 richteten u.a. Galerien und öffentliche Einrichtungen in Freilassing, München, Neunburg vorm Wald, Saarbrücken und Salzburg der Künstlerin Einzelausstellungen aus. Zum 100. Geburtstag der Künstlerin 2015 zeigen die Städte Laufen an der Salzach, Neunburg vorm Wald und Waldmünchen Retrospektiv-Ausstellungen. Die römische II hinter der Signatur verweist darauf, dass es sich um die zweite, größere Fassung des Motivs handelt (Erstfassung mit der Werkverzeichnis-Nr. T-66). Blatt am oberen Rand außerhalb der Darstellung montierungsbedingt etwas wellig, sonst gute Erhaltung.
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| DIE KATZE |
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