A.R. Penck

1939 Dresden - lebt und arbeitet in London

Zwei kämpfende Figuren in Rot und Schwarz - expressiv

originale Farbserigraphie, ca. 65 x 59.5 cm (Blattgröße)

rechts unten mit Bleistift signiert


A.R. Penck zählt mit seiner prägnanten symbolisch vereinfachenden Malweise zu den bekanntesten deutschen Malern der Gegenwart. Seine Kunst - für die er in den 1960er Jahren das Konzept der "Standart-Bilder entwickelte - greift archetypische Formen der Kunst wie die steinzeitliche Höhlenmalerei auf, weshalb sich der gebürtige Ralf Winkler als Künstler auch den Namen "Penck" nach einem sächsichen Paläantologen gab. Seine künstlerische Karriere begann Anfang der 1970er Jahre mit der Teilnahme an der documenta 5 in Kassel, später arbeitete er mit Jörg Immendorff zusammen. Seine unangepaßte Kunst und das Engagement für DDR-Bürgerrechtler führten 1980 zu seiner Ausbürgerung und Übersiedlung nach Köln, wo er mit einem weiteren bedeutenden Vertreter der deutschen Gegenwartskunst, Georg Baselitz, Freundschaft schloß. Ab 1983 hielt er sich in London, New York, Japan, Dublin und Düsseldorf, wo er eine Professur an der Kunstakademie innehatte, auf; seit 2003 lebt und arbeitet er im irischen Dublin. Werke befinden sich in zahlreichen großen internationalen Museen.

Werke Pencks im Besitzvon über 60 Museen, darunter folgende:
- Ludwig Form, Aachen
- Kunstmuseum Walter, Augsburg
- Stedelijk Museum, Amsterdam
- Museum Frieder Burda, Baden-Baden
- Kunstmuseum Basel
- Neue Nationalgalerie, Berlin
- Kunstmuseum Bonn
- Gemeente-Museum Den Haag

- Gemälde-Galerie Neuer Meister, Dresden
- Hugh Lane Gallery, Dublin
- van Abbe-Museum Eindhoven
- Museum Folkwang, Essen
- Städel, Frankfurt am Main
- Sprengel-Museum, Hannover
- Museum Humlebaek, Louisiana
- Museum Ludwig, Köln
- Tate Gallery, London
- National Galley of Victoria, Melbourne
- Pinakothek der Moderne, München
- Metropolitan Museum New York
- Museum of Modern Art, New York
- Centre Pompidou, Paris
- Cafa Art Museum, Peking
- Staatsgalerie Stuttgart
- Kunstmuseum Liechtenstein, Vaduz
- Museum für Moderne Kunst, Wien
- Kunsthaus Zürich

Literatur zu den Arbeiten Pencks auf Papier und Zeichnungen:
- A. R. Penck: Zeichnungen bis 1975
, Katalog zur Ausstellung im Kunstmuseum Basel, Basel 1978
- Penck. Zeichnungen und Aquarelle, Katalog zur Ausstellung im Museum Morsbroich, Leverkusen 1980
- Ralf Winkler (A.R. Penck): 94 drawings 1956-1962 / 94 desenhos 1956-1962, Zürich/Recife, o.J.
- Tekeningen. A.R. Penck, Katalog zur Ausstellung im Haagser Gemeentemuseum, Den Haag 1988
- Adolf Smitmans (Hrg.): Frühe Zeichnungen und andere Arbeiten, Katalog zur Ausstellung in der Städtischen Galerie Albstadt, 1994
- A.R. Penck: Filzarbeiten und Zeichnungen 1975-1992, Katalog zur Ausstellung im Museum Ludwig, Köln 2011


Leichte Lagerspuren.

ZEITGENÖSSISCHE GRAPHIK

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