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Salomé Künstlerteller für das Jahr 1986 der Porzellan-Manufaktur Rosenthal Porzellan farbig glasiert, D 26 cm, vom Künstler handsigniert unterseitig bezeichnet: “Rosenthal / limitierte Kunstreihen” numeriert 3000/0360 (vergriffen) im originalen Objektträger unter Glas mit Naturholzrahmen Der als Wolfgang-Ludwig Cilharz in Karlsruhe geborene Künstler studierte ab 1974 in Berlin Malerei, zuletzt als Meisterschüler von Karl Horst Hödicke. 1977 war er mit Rainer Fetting, Helmut Middendorf, Bernd Zimmer u.a. Mitbegründer der legendären Produzentengalerie "Galerie am Moritzplatz". Anfang der 1980er Jahre wurden seine Gemälde auf der Berliner Ausstellung "Heftige Malerei" und der Aachener Ausstellung "Les nouveaux fauves - Die neuen Wilden" gezeigt, die der neo-expressiven Bewegung aus Deutschland ihren Namen gab, unter dem sie in den Folgejahren internationalen Ruhm erlangen sollte. In den Folgejahren unterhielt Salomé ein Atelier in New York und war auch als Bühnenbildner und Entwerfer tätig. Seit 1999 ist er wieder in Berlin ansässig. Er wurde zu den renommierten internationalen Ausstellungen der Gegenwartskunst wie der documenta in Kassel, der Beinnale in Venedig und der Biennale in Sao Paolo eingeladen. Die vorgegebene Kreisform des Tellers inspirerte die Bildidee: Drei menschliche Körper finden sich zusammen, um eine harmonische, ästhetische Figur zu bilden, die Leonardos berühmten vitruvianischem Menschen ebenso zitiert wie das trinitätssymbolische Maßwerk der spätgotischen Kathedralenfenster. Die Körper verschmelzen zu einem diesseitigen, humanistischem Symbol der Gemeinschaft.
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| BERLINER WILDER |
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