Bariumverbindung
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Bariumverbindung

Quelle: Wikipedia. Seiten: 25. Kapitel: Bariummineral, Feldspat, Baryt, Bariumsulfat, Benitoit, Harmotom, Celsian, Hyalophan, Heinrichit, Banalsit, Bariumchlorid, Witherit, Calciouranoit, Metacalciouranoit, Yttrium-Barium-Kupferoxid, Bariumperoxid, Uranocircit, Bariumbromid, Bariumtitanat, Bariumfluorid, Bariumphosphat, Ankangit, Baotit, Bariumnitrat, Bariumhydroxid, Bariumiodid, Bariumbromat, Bauranoit, Bariumoxid, Bariumperchlorat, Bariumacetat, Bariumcarbonat, Bariumiodat, Bariumcyanid, Bariumsulfid, Bariumchromat, Bariumchlorat, Bariumstearat, Bariumformiat, Bariumazid. Auszug: Baryt, auch unter seinem Synonym Schwerspat und seiner chemischen Bezeichnung Bariumsulfat bekannt, ist ein häufig vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse 'Sulfate (und Verwandte)'. Es kristallisiert im orthorhombischen Kristallsystem mit der chemischen Zusammensetzung Ba, wobei Barium auch verstärkt durch Strontium ersetzt werden kann (Diadochie). Baryt entwickelt meist tafelige bis prismatische Kristalle, aber auch massige Mineral-Aggregate, die in reiner Form farblos oder von weißer Farbe sind, durch Fremdbeimengungen aber auch viele andere Farben annehmen können. Baryt zeigt bei langwelligem UV-Licht eine gelbliche, orange- oder rosafarbene Fluoreszenz. Bei kurzwelligem UV-Licht kann gelegentlich Phosphoreszenz beobachtet werden. Baryt ist chemisch recht beständig und löst sich auch in heißer, konzentrierter Schwefelsäure nur langsam. Beim Erhitzen neigt das Mineral jedoch zur Rissbildung und erzeugt eine gelbgrüne Flammfärbung. Baryt wurde nach dem griechischen Wort ßa¿¿¿ für schwer benannt aufgrund seiner für ein Mineral relativ hohen Dichte von 4,5 g/cm. Auch die bergmännische Bezeichnung Schwerspat weist auf diese Eigenschaft hin. Erstmals erwähnt wird der Name Baryt von D.L.G. Karsten in der von ihm verfassten, 1. Edition der Mineralogischen Tabellen (Berlin, 1800). In der mittlerweile veralteten, aber noch gebräuchlichen 8. Auflage der Mineralsystematik nach Strunz gehörte der Baryt zur Mineralklasse der 'Sulfate, Selenate, Tellurate, Chromate, Molybdate, Wolframate' und dort zur Abteilung der 'Wasserfreien Sulfate ohne fremde Anionen', wo er als Namensgeber der 'Barytgruppe' zusammen mit Anglesit, Coelestin und Hashemit eine eigenständige Gruppe bildete. Die seit 2001 gültige und von der International Mineralogical Association (IMA) verwendete 9. Auflage der Strunz'schen Mineralsystematik ordnet den Baryt ebenfalls in die Klasse der 'Sulfate (Selenate, Tellurate, Chromate, Molybdate und Wolframate)' und dort in die Abteilung der 'Sulfate (Selenate, etc

ISBN / EAN 9781231751398
Verlag Books LLC, Reference Series
Seitenanzahl 26
Erscheinungsjahr 2012
Autor(en) Books LLC
Sprache(n) ger
Maße 246 x 189 x 2 mm

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