Die Moorsoldaten - Wolfgang Langhoff

Art Nr.: 3880214042

ISBN 13: 9783880214040

Untertitel: 13 Monate Konzentrationslager

Erscheinungsjahr: 2014

Erschienen bei: Mediengruppe Neuer Weg

Auflage: Taschenbuch

Einband: Taschenbuch

Maße: 203x142x20 mm

Seitenzahl: 298

Gewicht: 363 g

Sprache: Deutsch

Autor: Wolfgang Langhoff

 
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Beschreibung

Viele Menschen kennen das antifaschistische Lied Die Moorsoldaten. Der Roman Die Moorsoldaten von Wolfgang Langhoff schildert, wie es entstand.Bereits 1935 schrieb der bekannte Schauspieler und Regisseur Wolfgang Langhoff seinen packenden autobiografischen Bericht 'Die Moorsoldaten' über 13 Monate Konzentrationslager und antifaschistischen Widerstand im KZ Börgermoor im Emsland.'Die Moorsoldaten' - das ist ein Klassiker der antifaschistischen Weltliteratur. Für Jugendliche (ab 12 Jahren) ist es ein lebendiger Anschauungsunterricht zu diesem Abschnitt der deutschen Geschichte. Menschenwürde, demokratische Gesinnung und aktiver Widerstand gegen Unrecht und Unterdrückung - all das wird in diesem Buch lebendig!

Informationen über den Autor

Wolfgang Langhoff (1901 -1966), bekannter Schauspieler und Regisseur, begann nach dem I. Weltkrieg seine Laufbahn als Schauspieler auf verschiedenen Bühnen in Deutschland. Wolfgang Langhoff engagierte sich in dieser Zeit intensiv für die KPD und war der künstlerische Leiter der 1930 gegründeten Agitprop-Truppe "Nordwest-ran", die u. a. auf Gewerkschaftsveranstaltungen auftrat. Im Februar 1933 wurde Wolfgang Langhoff von der Gestapo verhaftet, im Juli ins Konzentrationslager Börgermoor im Emsland verbracht, wo er 13 Monate inhaftiert blieb. Unmittelbar nach seiner Entlassung floh er in die Schweiz, kurz vor Schließung der Grenze. 1935 wurde der autobiographische Roman "Die Moorsoldaten. 13 Monate Konzentrationslager" veröffentlicht, der nach der Übersetzung ins Englische weltweit Aufsehen erregte als eine der ersten Augenzeugenschilderungen der Brutalität in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern, aber auch der beispielhaften Solidarität der kommunistischen und sozialdemokratischen Arbeiter, die im KZ die antifaschistische Einheitfront und den Widerstand aufbauten.Nachdem II. Weltkrieg kehrte Wolfgang Langhoff aus der Emigration zurück, wurde 1946 Intendant des Deutschen Theaters in Ost-Berlin und Mitglied der SED. In seinen letzten Lebensjahren hatte Wolfgang Langhoff heftige Auseinandersetzungen mit der DDR - Kulturkommission.