Gespräch Jesu mit der Samariterin bei Jakobs Brunnen. Original-Kupferstich von 1625 von Matthaeus Merian (Basel 1593 – Schwalbach 1650). Bildgrösse 105 x 151 mm. Blattgr. 150 x 190 mm, breiter Rand um die Plattenkante, altersbedingt etwas fleckig, siehe Fotos.

Aus der ersten und seltenen Separat-Ausgabe von Lazarus Zetzner in Straßburg, 1625, erkennbar an dem dreisprachigen Text auf der Rückseite des Blattes.

Referenz: Wüthrich 205 (Buch Johannes).

Die Begegnung Jesu mit der Samariterin wird im Johannes-Evangelium (Kapitel 4) geschildert. Danach setzte sich Jesus auf dem Weg von Jerusalem nach Galiläa am Jakobsbrunnen bei Sychar in Samaria nieder, als eine (in der Bibel namentlich nicht genannte) Samariterin hinzukam und von Jesus gebeten wurde, ihm zu trinken zu geben. Als sie ihn darauf hinwies, dass Juden und Samariter keinen Umgang miteinander pflegten, erklärte er, er habe Wasser zu geben, das jeden Durst stille. Daraufhin bat die Samariterin ihn, ihr auch solches Wasser zu geben. Jesus erklärte ihr, er wisse, dass sie fünf Männer gehabt habe, aber jetzt mit jemand zusammenlebe, mit dem sie nicht verheiratet sei. Die Samariterin, von der prophetischen Gabe Jesu beeindruckt, bekannte, dass sie an das Kommen Christi, des Messias glaube und Jesus gab sich ihr als dieser zu erkennen. Die hinzukommenden Jünger wunderten sich, dass Jesus sich mit einer Frau unterhielt. Die Samariterin kehrte unterdessen in die Stadt zurück und bekannte sich zu Christus. Die Samariterin wurde von den Jüngern auf den Namen Photina getauft.


Cristo e la Samaritana. Incisione originale, 1625, Matthaeus Merian (Basilea / Svizzera 1593 - Schwalbach 1650), 105 x 151 mm / 150 x 190 mm.


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