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Folgende Medaille wird angeboten:

Polen – Bronzemedaille 1932 – Schwarze Madonna von Tschenstochau – 550 Jahre Jasna Góra – Józef Chyliński
Bronze – Zweite Polnische Republik – 55 mm – 65,3 Gramm – Strzałkowski 702 (RR)

Eine historische polnische Bronzemedaille aus dem Jahr 1932, ausgegeben anlässlich des 550-jährigen Jubiläums der Überführung des Gnadenbildes der Schwarzen Madonna in das Kloster Jasna Góra bei Tschenstochau (Częstochowa).

Das Kloster Jasna Góra (Heller Berg) gehört zu den bedeutendsten katholischen Wallfahrtsorten Europas. Es wurde im Jahr 1382 durch Herzog Władysław von Oppeln gegründet und den Paulinermönchen anvertraut.

Das berühmte Gnadenbild der Schwarzen Madonna von Tschenstochau entwickelte sich über die Jahrhunderte zu einem der wichtigsten religiösen Symbole Polens. Besonders während der Teilungszeit und nach der Wiedererlangung der polnischen Unabhängigkeit im Jahr 1918 besaß das Marienbild eine herausragende nationale und religiöse Bedeutung.

Die Medaille wurde 1932 geschaffen und stammt aus der Werkstatt des polnischen Medailleurs Józef Chyliński. Der Typ ist im polnischen Medaillenkatalog von Strzałkowski unter der Nummer 702 mit der Seltenheitsangabe RR dokumentiert.

Vorderseite:
Im Zentrum eine kunstvoll ausgearbeitete historische Szene: Herzog Władysław von Oppeln übergibt das Gnadenbild der Schwarzen Madonna an die Paulinermönche. Die Darstellung wird von dekorativen Lorbeerzweigen eingerahmt.

Umlaufend die polnische Inschrift:

NA PAMIĄTKĘ 550-TEJ ROCZNICY ZŁOŻENIA OBRAZU M.B.C. W KOŚCIELE NA JASNEJ GÓRZE – 1932

Sinngemäß übersetzt: „Zur Erinnerung an den 550. Jahrestag der Aufstellung des Bildes der Muttergottes von Tschenstochau in der Kirche auf dem Jasna Góra – 1932.“

Rückseite:
Im Zentrum die berühmte Darstellung der Schwarzen Madonna von Tschenstochau mit dem Jesuskind, beide mit Kronen geschmückt.

Das Bild wird von einem dekorativen Rahmen mit religiösen Ornamenten umgeben.

Umlaufend die polnische Inschrift:

300 LAT W JERUZALEM, 500 W CAROGRODZIE, 500 NA BEŁZKIM ZAMKU, 550 NA JASNEJ GÓRZE W CZĘSTOCHOWIE

Die Inschrift beschreibt die traditionell überlieferten Stationen des Gnadenbildes: Jerusalem, Konstantinopel, die Burg Bełz und schließlich Jasna Góra in Tschenstochau.

Diese Angaben gehören zur religiösen Überlieferung über die Herkunft des Bildes und sind nicht als gesicherte historische Chronologie zu verstehen.

Details:

Eine Besonderheit dieser Medaille ist die Verbindung zweier historisch und religiös bedeutsamer Darstellungen: der Überlieferung des Gnadenbildes an die Pauliner sowie der verehrten Schwarzen Madonna selbst.

Die Medaille ist auch museal dokumentiert. Ein Exemplar befindet sich in der Sammlung des Museums der Erzdiözese Warschau, wo die Arbeit ebenfalls Józef Chyliński zugeschrieben wird.

Eine interessante historische Bronzemedaille mit religiösem und kulturgeschichtlichem Hintergrund und ein schönes Sammlerstück für Liebhaber von Polen, Tschenstochau, Marienverehrung, religiösen Medaillen und historischen Medaillen der Zwischenkriegszeit.

Der genaue Zustand sowie mögliche alters- und lagerungsbedingte Patina, Verfärbungen und Gebrauchsspuren sind den Bildern zu entnehmen. Sie erhalten selbstverständlich exakt die abgebildete Medaille.

Versand nur versichert via DHL und Sendungsverfolgung

Echtheit garantiert, Rücknahme akzeptiert

differenzbesteuert nach § 25a UStG

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