Mameitagin Bunsei (1818-1830) mit Daikoku "Bun"
handgeformt | 11,20 g | 360er Silber
Dieses originale japanische Silberstück gehört zur Gruppe der sogenannten „Bohnensilber“ (Mameitagin) aus der mittleren/späten Edo-Zeit unter dem Tokugawa-Shogunat.
Geprägt von 1820-1830 während der Bunsei-Ära (1818–1830) und darüber hinaus bis 1865 im Umlauf, diente es als gewogenes Zahlungsmittel im innerjapanischen Handel. Anders als streng normierte Barrenmünzen wurde jedes Stück einzeln gegossen und anschließend mit Prüf- und Wertstempeln versehen. Mit einem Silbergehalt von rund 36 % (360er Silber) gehört dieses Exemplar zu den bereits reduzierten, aber noch deutlich silberhaltigen Legierungen der damaligen Reformphasen.
Das charakteristische Daikoku "Bun" verweist auf die offizielle Silberprüfung der Ginza-Behörde und garantiert die staatlich kontrollierte Qualität. Der Wert belief sich rein auf das Gewicht und Silberanteil daran.
Unregelmäßige Form, sichtbare Gussstruktur, originale Stempel – jedes Exemplar ein Unikat aus der späten Samurai-Zeit.
Daten:
Nominal: 11,20 g Mameitagin Bunsei (360 Silber)
Prägezeit: 1820–1830 (gegossen, handgeformt)
Epoche: Tokugawa-Shogunat (mittlere/späte Edo-Zeit)
Material: 360 Silber (Billon)
Gewicht: 11,20 g
Daikoku-Siegel