Sächsischer Landeskulturrentenschein über 1000 Reichsmark, der am 2. Januar 1941 in Dresden von der Landeskulturrentenbank Sachsen ausgegeben wurde.
- Art des Wertpapiers: Es handelt sich um ein Inhaberpapier, das vom Land Sachsen gewährleistet wurde. Solche Scheine dienten der Finanzierung von Landeskulturaufgaben wie Bodenverbesserungen oder Meliorationen.
- Verzinsung: Das Papier war mit 4 % jährlich verzinst, wobei die Zinsen halbjährlich nachträglich zum 30. Juni und 31. Dezember fällig wurden.
- Druck: Der Schein wurde von der renommierten Druckerei Giesecke & Devrient (Leipzig/Berlin) hergestellt. Er zeichnet sich durch eine filigrane Guillochenbordüre und ein dreidimensionales Trockensiegel aus.
- Zustand und Wert: Heute besitzen diese Papiere keinen Geldwert mehr (Nonvaleur), sind aber als historische Wertpapiere bei Sammlern beliebt.