Durch ihr mehrstämmiges, kompakt buschiges Erscheinungsbild erfreut sich die Zwergpalme einer wachsenden Beliebtheit und daher ist diese europäische Palmenart in immer mehr Städten und Gärten zu finden. Ältere Exemplare kennzeichnen sich durch den mit Fasern bedeckten Stamm, über dem eine Vielzahl von steifen Blattfächern thront. Im Gegensatz zur Hanfpalme schmückt sich die Zwergpalme mit bedornten Blattstielen. Da durch die kleineren Wedel keine große Windanfälligkeit besteht, ist sie in vieler Hinsicht eine der besten Palmen für Anfänger und Einsteiger!
 
Die Chamaerops humilis fühlt sich im Mittelmeerraum heimisch und gilt als langsam wachsende Palmenart. Durch ihr langsames Wuchsverhalten eignet sich die Zwergpalme hervorragend für die Unterpflanzung von größeren Hanfpalmen und für die Begrünung kleinerer Gärten. Zudem erweist sich die Zwergpalme als robuster Gartengenosse, da Temperaturschwankungen keinerlei Probleme darstellen. Sowohl langanhaltende Hitzeperioden als auch Temperaturen unter dem Gefrierpunkt werden problemlos vertragen. Dabei liegt das Temperaturminimum bei ausgepflanzten Exemplaren bei ca. -12°C. Kübelpflanzen sollten allerdings mit einem angemessenen Winterschutz ausgestattet werden, um eine Austrocknung durch die eingefrorene Erde im Topf vorzubeugen. Ein sonniger bis halbschattiger Standort und ein durchlässiger Boden sichern das Wohlbefinden der Zwergpalme. Besonders Jungpflanzen eigenen sich für die Kultivierung in geschlossenen Räumen und machen auch als Zimmerpflanze eine gute Figur. Staunässe wird nicht vertragen, da es zur Wurzelfäulnis kommen kann. Somit sollte überschüssiges Wasser im Untersetzer nach einigen Minuten entfernt werden.