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Strafrecht und Selbstschdigung

by Andreas Mosbacher

Ist es gerecht, einen Drogenkonsumenten wegen Betäubungsmittelbesitzes zu bestrafen, der damit zunächst nur sich selbst schädigt? Die Folgen dieses liberalen Gehalts des Vergeltungsgedankens für die Strafrechtsdogmatik und für die Diskussion um die Legitimität "opferloser" Delikte werden eingehend untersucht.

FORMAT
Paperback
LANGUAGE
German
CONDITION
Brand New


Publisher Description

Ist es gerecht, einen Drogenkonsumenten wegen Betäubungsmittelbesitzes zu bestrafen, der damit zunächst nur sich selbst schädigt? Verdient derjenige Strafe, der einen anderen auf dessen Verlangen hin tötet oder verletzt? Der Autor prüft diese grundsätzlichen Fragen anhand der Rechtsphilosophie Immanuel Kants. Er zeigt dabei auf, daß die Bestrafung eines bloß selbstschädigenden oder konsentiert fremdschädigenden Verhaltens ungerecht ist, weil dies alleine kein Unrecht darstellt, das Strafe gerechter Weise vergelten könnte. Die Folgen dieses liberalen Gehalts des Vergeltungsgedankens für die Strafrechtsdogmatik und für die Diskussion um die Legitimität "opferloser" Delikte werden eingehend untersucht. Ein Gesetzgebungsvorschlag zu § 228 StGB rundet das Werk ab.

Table of Contents

§1 Einleitung.- I. Problemstellung.- II. Der Gegenstand der Untersuchung.- III. Methode und Gang der Untersuchung.- §2 Grundzüge der liberalen Straftheorie Kants.- I. Einleitung.- II. Rechtsphilosophie mit Kant — Umgang mit den Quellen.- III. Der Gang der Untersuchung.- IV. Einführung in die Rechtsphilosophie Kants.- V. Die Straftheorie Kants.- VI. Die Bestimmung des strafwürdigen Unrechts.- §3 Strafrechtsdogmatische Folgerungen.- I. Einleitung.- II. Zur Lehre vom Rechtsgut.- III. Die Begründung der Straflosigkeit bei Einwilligung.- IV. Die Gleichwertigkeit von Selbst- und konsentierter Fremdverletzung.- V. Das Prinzip der Verantwortungsgrenze.- VI. Selbstverantwortung als Sperre des Fremdbeteiligungsunrechts.- VII. Das abstrakte Verdachtsdelikt.- VIII. Das Subsidiaritätsprinzip.- IX. Der Begriff der Menschenwürde.- §4 Die Strafbegründungen "opferloser"Delikte.- I. Die Tötung auf Verlangen.- II. Die trotz Einwilligung sittenwidrige Körperverletzung.- III. Der Besitz und Erwerb von Betäubungsmitteln zum Eigenkonsum.- IV. Verkauf und Abgabe von Betäubungsmitteln an den Konsumenten.- §5 Zusammenfassung.

Long Description

Ist es gerecht, einen Drogenkonsumenten wegen Bet

Details

ISBN3540416153
Author Andreas Mosbacher
Series Potsdamer Rechtswissenschaftliche Reihe
Language German
ISBN-10 3540416153
ISBN-13 9783540416159
Media Book
Format Paperback
Series Number 12
Publisher Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH & Co. KG
Year 2001
Publication Date 2001-02-26
Imprint Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH & Co. K
Place of Publication Berlin
Country of Publication Germany
Short Title GER-STRAFRECHT UND SELBSTSCHAD
DEWEY 345
Pages 253
DOI 10.1007/978-3-642-59475-5
Illustrations XX, 253 S.
Subtitle Die Strafbarkeit "opferloser" Delikte im Lichte der Rechtsphilosophie Kants
Audience Professional & Vocational
Country of Origin DE
Product Class Description Law: General & Reference
Alternative 9783642594755

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