Nach dem Durchbruch der sowjetischen Truppen (3. Ukrainische Front) durch die ungarisch-österreichische Grenze bauten deutsche Einheiten im Semmeringgebiet eine improvisierte Riegelstellung auf.
- Strategische Bedeutung: Die Passhöhe des Semmerings war das logische Tor zur Steiermark und zum Mur-Mürz-Tal. Die Rote Armee versuchte, den Pass zu bezwingen, um den dortigen Industriekomplex abzuschneiden und weiter nach Westen vorzustoßen.
- Die Akteure: Die hastig formierte 9. Gebirgs-Division, unterstützt von Volkssturmeinheiten, Alarmeinheiten der Luftwaffe und versprengten Wehrmachtsteilen, stand einer personell und materiell weit überlegenen sowjetischen Streitmacht gegenüber.
- Der Verlauf: In dem unwegsamen, alpinen Gelände entwickelte sich ein extrem verlustreicher Stellungskrieg im Schnee. Trotz heftiger Angriffe gelang es den sowjetischen Truppen nicht, die Passhöhe vollständig zu überrennen. Die Frontlinie fror hier bis zum offiziellen Waffenstillstand am 8. Mai 1945 faktisch ein.
Das Buch gilt unter Historikern und Regionalforschern als unverzichtbare Chronik, da es das militärische Geschehen fast von Tag zu Tag und Sektor für Sektor nachzeichnet.