MEM Trockene Wand 10l
Details
- Interne Artikelnummer: MEM500030
Beschreibung
MEM Trockene Wand 10l
Zum Aufbau einer Horizontalsperre in allen Mauerwerken wie Beton, Kalksandstein, Gasbeton, Granit, Fels etc. Eines der bewährtesten Produkte - europaweit!
Wird zusammen mit MEM BOHRLOCH-SCHLÄMME und MEM INJEKTIONSTRICHTERN angewendet.
Eigenschaften/ Anwendung
Bildet eine neue, dauerhafte Horizontalsperrschicht gegen
aufsteigende Feuchtigkeit in allen üblichen Mauerwerken wie Beton, Kalksandstein,
Ziegel etc. für Innen und Außen. Ist auch in feuchten Mauerwerken verwendbar.
Wirkungsweise
Durch die Kapillarwirkung der Baustoffe verteilt sich die niedrigviskose MEM
TROCKENE WAND optimal. Die Poren werden zum einen verstopft und zum
anderen bildet sich ein hydrophobierender Film.
Untergrund und Verarbeitung
Mauerwerk ohne Hohlräume (a)
Mauerwerk mit Hohlräumen (b)
Natursteinmauerwerk (nichtsaugend) (c)
(a)
Farbe, lose und beschädigte Materialien wie z.B. Putz entfernen.
Im unteren Bereich der zu sanierenden Wand ca. 10 cm über dem Fußboden die
erste Bohrlochreihe anordnen.Die Bohrlochreihe sollte den beschädigten Bereich ca. 30-50 cm überdecken.
Man bohrt schräg in einem Winkel von 30-40° und muss eine Tiefe von 2/3 des Mauerwerks erreichen.
Die Bohrlöcher sollten einen Durchmesser von 10-12 mm haben. Der Abstand
zwischen den Bohrlöchern beträgt nicht mehr als 10 cm.
Ca. 5-6 cm über der ersten Bohrlochreihe sollte dazu versetzt eine zweite Reihe nach
gleichem Muster angebracht werden. Zwei Bohrlochreihen sind in der Regel ausreichend. Eine dritte Bohrlochreihe muss
nur bei einer außerordentlichen Belastung angeordnet werden.
Da in Mauerwerksecken die Feuchtigkeit meist höher steigt, sollten hier die
Bohrungen doppelreihig neben der Ecke noch etwas höher (2-3 Reihen) gesetzt werden.
Die MEM INJEKTIONS-TRICHTER werden in die Bohrlöcher eingesetzt und die
MEM TROCKENE WAND wird in die Trichter eingefüllt, so dass diese langsam in
das Mauerwerk eindringen kann. Bis zur Sättigung, d.h. bis keine MEM TROCKENE WAND mehr über die MEM
INJEKTIONS-TRICHTER im Mauerwerk versickert, sollte kontinuierlich nachgefüllt
werden. Wichtig ist, dass der Injektionsvorgang nicht unterbrochen wird, da sonst eine
optimale Verteilung der MEM TROCKENE WAND nicht gewährleistet werden kann.
Der Injektionsvorgang dauert in der Regel 6 bis 14 Tage.
Die Bohrlöcher werden mit der MEM BOHRLOCH-SCHLÄMME, einem Spezialmörtel, verfüllt.
Soll auf die jetzt noch feuchte Wand (die Trocknungsphase beginnt erst nach dem
Aufbau der neuen Horizontalsperrschicht!) ein Putz aufgebracht werden, empfehlen
wir den Sanierputz MEM SANIERPUTZ CLASSIC zu verwenden.
(b)
Hohlräume, welche durch fehlerhaftes Material (oftmals bei alten Mauerwerken)
entstanden sind, und Hohlkammern in Hohlblocksteinen müssen vor dem Einbringen
der MEM TROCKENE WAND verfüllt werden.
Dafür sollte man die MEM BOHRLOCH-SCHLÄMME verwenden, welche mittels
eines Spezialtrichters verfüllt wird.
Nach der Aushärtung sollte, wie in Punkt 3a beschrieben, verfahren werden.
(c)
Bei einem nichtsaugenden Natursteinmauerwerk, z.B. Granit wird Feuchtigkeit nur
über die Fugen aufgenommen. Deshalb sollten die Bohrlöcher hier ausschließlich in
die Fugen gesetzt werden.
Das Verfüllen und die weitere Behandlung kann wie in Punkt 3a bzw. 3b beschrieben erfolgen.
Verbrauch
Bei 2 Bohrlochreihen ca. 4-6 l / lfdm., je nach Saugfähigkeit des Materials und
Wandstärke. Bei extrem saugfähigem Material, wie z.B. Gasbeton, kann der
Verbrauch entsprechend höher sein.
Lagerung
muss trocken und frostfrei gelagert, nicht verbrauchtes Material im Originalgebinde verschlossen aufbewahren. Reste dürfen nicht in das
Gebinde zurückgekippt werden.
ist im verschlossenen Originalgebinde, bei sachgerechter Lagerung, bis zu 36 Monaten haltbar.
Sicherheitstechnische Hinweise
Die Gefahrenhinweise und Sicherheitsratschläge auf den Gebinden und in den
Sicherheitsdatenblättern sind zu beachten
Entsorgung
Geleerter, sauberer Behälter kann mit dem Hausmüll entsorgt werden, ansonsten als
Sonderabfall bei kommunalen Sammelstellen abgeben.