Am Fusse des 74 m in die Höhe ragenden Katafalks aus Taschenfederkernmatratzen, Seniorenwindeln und Butterdosen sammelte sich die schwarze Schar, sah auf und liess den Blick auf der in Zahngold mumifizierten Leiche des Schutzhundes hoch über ihnen ruhen. Im Endkampf mit zwei Schadnagern unterlegen und noch hinter einem Haufen Mist verstorben, war der Alleineigentümer ausser sich vor Verzweiflung, Wut und Schrecken über den Verlust der so sehr geliebten Chihuahua-Hündin. "Der Übermacht erlegen/ im Geiste unbesiegt" stand auf dem schlichten und doch erhabenen Grabstein aus noch nebelfeuchtem Waschbeton.
Stumm reichte ein grosser Mantelbastian dem Alleineigentümer eine brennende Fackel - und Katafalk und Hündin wurden ein Raub der Flammen. Dem betriebsärztlichen Dienst gelang es mit Mühe, die wie von Sinnen weinende und sich selbst geisselnde Melkerin und Pferdefachwirtin (KPA) davon abzuhalten, sich mit Grane in die Flammen zu stürzen, galt sie doch als Amme des so treuen Tieres. Nach einem befreienden "aahü, aahü, wolauff, die nacken ploss", wandte sich der Alleineigentümer ab und führte die sich stumm auflösende Menge zurück an die Arbeit, hinein in die Keller und Verliesse der "Zeitreise".