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Porzellan Wappenteller mit Doppelwappen 

VON DEM KNESEBECK & VON GEYR

KPM Berlin, 19. Jhdt.


1. Beschreibung/Zustand:

Äußerst dekorativer Porzellanteller, im Zentrum mit dem Allianzwappen der beiden Adelshäuser Knesebeck und Geyr.

Weißes Porzellan mit  intaktem Golddekor und Wappen (siehe beigefügte Fotos).  Porzellanmarke KPM Berlin auf der Rückseite, darunter mit dem Namen der beiden Adelsgeschlechter. 

Handgemaltes, wunderschönes Wappen!

Durchmesser: 23,5cm

Ausgezeichneter Gesamtzustand! Keinerlei Beschädigungen, minimale Gebrauchsspuren. Äußerst dekoratives Sammlerstück. Schönes, handbemaltes Allianzwappen. 


2. Hintergrundinformationen zu den beiden Adelshäusern v. d. Knesebeck & v. Geyr: 

Von dem Knesebeck ist der Name zweier Uradelsgeschlechter unterschiedlicher Abstammung. Der „Schwarze Stamm“ stammt aus dem östlichen Niedersachsen, der „Weiße Stamm“ aus der benachbarten Altmark.

Im 17. Jahrhundert erkannten die beiden Familienstämme einen gemeinsamen Ursprung an und vereinigten ihre verschiedenen Wappen. Zweige beider Stämme bestehen bis heute, ebenso ein 1895 gegründeter Familienverband.

Wappendarstellung:

Das gevierte Wappen wird seit 1644 geführt. 1 und 4 das Stammwappen des weißen Stammes, 2 und 3 das Stammwappen des schwarzen Stammes. Auf dem Helm mit rot-silbernen Helmdecken, fünf Birkhahnfedern (Farbfolge: Schwarz, Silber, Schwarz, Silber, Schwarz) vor drei Fähnlein (Farbfolge: Rot, Silber, Rot) an silbernen Stangen.

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Geyr (auch Gyr, Geyer, Gier) ist der Name eines alten westfälischen Adelsgeschlechts.

Das ursprünglich aus dem Paderborner Patriziat stammende Geschlecht erscheint erstmals mit Andreas Gyr als Bürgermeister zu Paderborn. Er wird zwischen 1239 und 1270 urkundlich erwähnt. Die Giersstraße, der Gierswall und die Giersmauer in Paderborn sind nach der Familie benannt.

Hofrat Rudolph Adolph von Geyer erhielt am 9. Juni 1717 in Laxenburg den Reichsritterstand als von Geyer Edler von Schweppenburg mit einer Wappenbesserung. Am 3. Oktober 1726 wurde er in Koblenz in die Niederrheinische Reichsritterschaft aufgenommen und am 21. Februar 1743 in Frankfurt am Main als Geyr Edler Freiherr zu Schweppenburg mit der Anrede Wohlgeboren und einer Wappenbesserung in den Reichsfreiherrenstand erhoben.

Eine preußische Anerkennung des Freiherrenstandes für die Linie Müddersheim als Freiherr Geyr von Schweppenburg erfolgte durch Reskript vom 15. Dezember 1826 und für die Linie Schweppenburg am 2. Mai 1827.

Wappendarstellung: 

Das redende Wappen zeigt in Gold den abgerissenen Kopf mit Hals eines natürlichen Geiers. Auf dem Helm mit schwarz-goldenen Helmdecken die Schildfigur.

1760 wurde in der Marienkapelle des Kölner Doms ein Epitaph errichtet, der mit Inschriften an verschiedene Mitglieder der Familien von Geyr, von Bequerer, von Plettenberg, von Kurtzrock und von Buschmann erinnert. Bekrönt wird das Epitaph von einer Konsole mit den Wappen von Geyr und von Bequerer.

Das 1743 verliehene freiherrliche Wappen zeigt zusätzlich als Schildhalter zwei natürliche Geier.


(Quelle: Wikipedia)







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Viel Spaß beim Bieten wünscht 
Online-Antiquariat Thomas Kern