`J. M. Seligmann sc. et excud // No. 115´

Blatt/ sheet: 27,8 x 19,8 cm
Platte/ plate: 23,1 x 15,7 cm


Bildnis eines Samojeden (z. B. Nenzen) nach einer Zeichnung von
Cornelis de Bruyn, die dieser 1701 in Archangelsk angefertigt hat.

Die samojedischen Völker (auch: Samodi-Völker, Samojadj u. Samojeden)
gehören zu den indigenen Völkern des russischen Nordens, wie die Nenzen,
Enzen, Nganasanen u. andere.

Seligmann bzw. Georg Edwards wies auf die große Ähnlichkeit (Verwandschaft)
von indigenen Menschen sowie von Vögeln gleicher geographischer Breite hin,
namentlich zwischen den samojedischen Völkern und den Bewohnern der
Hudson-Bay in Nordamerika.

Kupferstich und Radierung von Johann Michael Seligmann (1720-1762) (auch:
Seeligmann) nach [Georg Edwards (1694-1773)] nach Cornelis de Bruyn (1652-1727)
(auch: C. de Bruijn) aus Seligmanns "Sammlung verschiedener ausländischer
und seltener Vögel", Bd. 4, Nürnberg, 1755.

Referenz:
- aus: Nissen, IVB 857; Anker 462;
- Universitätsbibliothek Heidelberg, "diglit.2649".

Ausgezeichneter Abdruck auf Bütten mit Rand, randfleckig, verso mit Montageresten,
sonst sehr gut erhalten.
Photos siehe oben li. (HR).





 


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